Wieso, weshalb, warum……warum reagiert der Körper auf Gluten?

Gluten gilt als Ursache einer Reihe von Krankheiten. Die Symptome einer Glutenunverträglichkeit sind zahlreich.

Darmentzündungen, Depressionen, Migräne, Allergien, bis hin zu Autismus und zahlreichen Autoimmunerkrankungen wie z.B. Hashimoto, rheumatische Arhtritis, MS, Kribbeln und Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, Fibromyalgie, ständige Müdigkeit!

Eine Glutenunverträglichkeit hat ihre Ursache im Darm, macht sich jedoch nicht unbedingt über Verdauungsbeschwerden bemerkbar, sondern oftmals sogar einfach „nur“ mit einer der oben genannten Symptome oder einfach nicht leistungsfähig und unkonzentriert zu sein.

Die interessanteste Frage ist jetzt aber: Wie kann sich eine solche Glutenunverträglichkeit – an der bekanntlich nicht jeder leidet – überhaupt erst entwickeln?

Gluten ist ein Protein, das in den meisten Getreidesorten wie zum Beispiel Weizen, Roggen, Hafer und Gerste enthalten ist und kann die Durchlässigkeit der Darmbarriere erhöhen, also der Darm wird undicht.

Warum reagieren so viele Menschen plötzlich auf Gluten?

Durch die Überzüchtung des Weizens hat dieser sich stark verändert. Um saftiges, gut „klebendes“ Brot in Massen zu backen, hat die Industrie mal wieder daran rumgepfuscht und das Klebereiweiß Gluten in den Vordergrund gezüchtet.

Das Protein Adenosin-Triphosphat-Amylase, abgekürzt ATI, wurde in die modernen Hochleistungsgetreidesorten gezielt hinein gezüchtet, um das Getreide resistenter gegen Schädlinge zu machen.

Für Prof. Schuppan, von der Uniklinik Mainz, ist das des Rätsels Lösung: „Diese Stoffe erklären letztendlich auch, warum es heutzutage mehr dieser so genannten Glutenunverträglichkeiten gibt. Weil es mehr dieser Substanzen gibt in den neuen Sorten durch Kreuzung, durch Züchtung.“

Es liegt also unter anderem am Insektenabwehrstoff ATI. Der ist zwar nicht giftig, aber er sorgt für Eigenschaften, an denen es alten Getreidesorten mangelt: Resistenzen gegen Schädlinge und ein hoher Ertrag. Und genau darauf sind Hochleistungssorten für das globale Getreidegeschäft getrimmt. So stimmt der Haushalt des Weizens und anderem Getreide mit Gluten nicht mehr und der Organismus beginnt darauf zu reagieren.

Zudem ist ein Bestandteil des Glutens, das Gliadin, resistent gegen Verdauungsenzyme, interagiert darüberhinaus mit dem Lymphgewebe und löst so Entzündungsreaktionen aus. Die darauf zurückzuführenden Krankheiten sind unter anderem Multiple Sklerose, Diabetes 1, Schuppenflechte, Hashimoto und einige andere entzündliche Autoimmunerkrankungen.

Ich habe gelernt, dass es sich auch ohne Glutenunverträglichkeit sehr gut und gesünder ohne Weizen und Co lebt.

Hier noch einige Links und meine ein Teil meiner Quellen für euch:

http://www.urgeschmack.de

http://www.biomedizin-blog.de/de/kann-gluten-schaeden-im-gehirn-verursachen–wp261-157.html

http://www.modern-essen.de/weizen-macht-er-uns-krank/

 

Tanja

 

Glutenfreies Leinsamenbrot mit Buchweizenflocken
Glutenfreies Leinsamenbrot mit Buchweizenflocken

Quelle:swr.de

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