Kunterbunter Nudelauflauf – vegan und glutenfrei

Das macht Spaß.

Frei nach Schnauze und Verlangen Zutaten zusammenwerfen. Glutenfreie Nudeln dazu, eine leckere Sahnesoße veganisiert und ab in den Ofen.

Die Kinder und ich lieben es. Mein Mann hat so seine Probleme mit Aufläufen und ist immer ganz dankbar, wenn er an solchen Tagen auswärts unterwegs ist 😉

Die alten Hasen auf Umgekocht.de, wissen, dass es in Abwesenheit des Herrn Umgekocht meist Risotto oder Aufläufe gibt.

Nach den leckeren Sahnekartoffeln musste die Auflaufform schon wieder ran und wird also lecker befüllt.

Das Schöne an diesem Auflauf ist nicht nur der Knusperdeckel, sondern auch die kurze Zubereitungszeit.

Denn während das Ganze im Ofen brutzelt, kann ich wunderbar andere Dinge erledigen 🙂

Hoch lebe der Auflauf.

Tipp:

Solltet Ihr Allergie Probleme mit der Sojasahne haben, so könnt Ihr auch Reissahne oder Mandelsahne verwenden. Ich wechsel ganz gerne mal.

Kunterbunter Nudelauflauf – vegan und glutenfrei

Ihr benötigt für 4 Personen:

1 Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

500 g glutenfreie Spirelli Nudeln

1 rote Paprika

1 Zucchini

500 g Brokkoli

200 g Champignons

Öl

Die Glutenfreien Spirelli nach Packungsangabe kochen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls zu Würfeln schneiden.

Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

Den Brokkoli ebenfalls waschen und in Röschen teilen.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin glasig dünsten.

Nun den Brokkoli hineingeben und kurz mit anschwitzen.

Zum Schluss die Champignons und die Paprikawürfel in die Pfanne geben und das Gemüse etwas würzen.

Für die Soße:

200 ml Sojasahne

400 ml Reismilch

50 g Cashewkerne

Salz

Pfeffer

Paprika edelsüß

ital. Kräuter

Die Sojasahne und Reismilch mit den Cashewkernen in einen Mixbecher geben und für 15 Minuten einweichen.

Anschließend gut würzen und durchmixen.

Das abschmecken nicht vergessen 🙂

Das Gemüse in eine große Auflaufform geben und die Cashew – Sahnemischung darüber gießen.

Etwas geriebenen Wilmersburger (veganer Käse), Hefeschmelz oder Euren Lieblings“käse“ darauf streuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C für 30 Minuten backen.

Guten Appetit!

 

Kunterbunter Nudelauflauf – vegan und glutenfrei

Brokkoli ist voll von Glucosinolate (Schwefelstoffen) und Beta-Karotinen, welche freie Radikale unschädlich machen können und damit die Körperzellen sowie das Immunsystem aktiv unterstützen. Es gilt inzwischen außerdem als erwiesen, dass Brokkoli in der Vorbeugung gegen verschiedene Krebsarten eine wichtige Rolle spielt.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen im Brokkoli gehört das essentielle Spurenelement Chrom. Krankheiten wie Diabetes oder ein zu hoher Cholesterinspiegel werden mit einem Chrommangel in Verbindung gebracht. Chrom wird nachgesagt, einen positiven Einfluss auf den Metabolismus und die Insulinproduktion auszuüben.

Brokkoli auch noch alles andere zu bieten, was das Herz von gesundheitsbewussten Genießern begehrt: Er ist reich an Eiweiß, Kohlenhydraten und Mineralstoffen – aber arm an Fett und Kalorien. Beim Vitamin C ist Brokkoli nicht nur im Rohzustand mit 115 mg pro 100 g absoluter Spitzenreiter der weitverzweigten Kohl-Familie: Selbst gekocht enthält schon eine Miniportion von 150 g Brokkoli stolze 135 mg Vitamin C.

Cashewnüsse haben eine hohen Vitamin A, E und D Gehalt. Zudem die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Phosphor und Calcium. Sie (Nüsse im Allgemeinen) schützen vor Herzkrankheiten.

Quelle: eatsmarter.de, lifeline.de, zentrum-der-gesundheit.de

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Glutenfreier Kohlkuchen – vegan

Hier kommt das versprochene Wintergericht.

So langsam bin auch ich in der Weihnachtszeit angekommen. Das fiel mir dieses Jahr irgendwie besonders schwer.

Doch die Lust auf Kohl hat mich nun fest im Griff und verleitet mich dazu, ihn wieder auf verschiedene Weise in der Küche einzusetzen.

Dieses Mal fand ich Gefallen daran, ihn in einen herzhaften Kuchen zu stecken.

Fantastisch! Ein gelungener Versuch und volle Punktzahl von der Umgekocht Familie.

Glutenfreier Kohlkuchen – vegan – Umgekocht

Ihr benötigt (für eine 18 cm Springform, also knapp 4 Personen):

500 g Weißkohl

1 Rolle Blätterteig (glutenfrei von Schär) bitte mind. 3 Stunden vor Gebrauch rauslegen!

1 große Zwiebel

200 g Tofuschnetzel (eingeweicht)

30 g Alsan

Salz

Pfeffer

1 gestr. TL gem. Kümmel

0,5 TL Majoran getrocknet

1 TL Paprikapulver

100 ml Gemüsebrühe

125 g Sojajoghurt natur

150 ml Sojasahne

3 TL Volley

Prise Muskat

Salz

Pfeffer

100 g geriebener Wilmersdorfer Käse (oder anderer geriebener veganer Käse)

Den Kohl waschen und in einer Küchenmaschine zerkleinern. Natürlich geht das auch mit Messer und Muskelkraft 🙂

In einer großen Pfanne die Alsan erhitzen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. In der geschmolzenen Alsan anschwitzen.

Dann den Kohl hinzufügen und ebenfalls, bei kleiner Hitze, mit andünsten.

Gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen, einen Deckel auf die Pfanne geben und für 10 Minuten schmoren lassen.

In einer weiteren Pfanne die eingeweichten Sojaschnetzel mit in die Pfanne geben, mit etwas Rauchsalz, Majoran und Paprika würzen. Scharf anbraten.

Die Springform gut einfetten und mit dem Blätterteig (da muss man etwas Stückeln) auslegen.

Den gedünsteten Kohl mit dem angebratenen Tofu vermengen, in die vorbereitete Springform geben und glatt streichen.

In einem Mixer Sojajoghurt, Sojasahne, Volleypulver, Gewürze und den veganen Käse gut durchmixen. Dies nun über den Kohlkuchen geben und im vorgeheizten Backofen bei 170°C Umluft für 35-40 Minuten backen.

Fertig gebacken aus dem Ofen nehmen, schneiden und genießen 🙂

Guten Appetit!

Tipp: Natürlich könnt Ihr auch andere pflanzliche Sahne – oder Joghurt Alternativen verwenden.

 

Der hellgrüne „Dickkopf“ hat’s in sich: Schon 200 g Weißkohl davon enthalten mit 94 mg fast unser gesamtes Tagessoll an Vitamin C. Damit nicht genug: On Top gibt es pro Portion auch bis zu 400 % der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und herzschützendes Kalium. Auch sein Gehalt an Ballaststoffen spricht für Weißkohl, denn dadurch hält er nicht nur lange satt, sondern bringt auch eine müde Verdauung auf Trab. Zu allem Überfluss glänzt Weißkohl durch sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole – alles Stoffe,  die nachweislich unsere Zellen schützen und den Alterungsprozess verzögern können.

Quelle:eatsmarter.de

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Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße

Sämtliche Herbst- oder gar Wintergefühle finden bei mir noch kein Durchkommen.

Ich habe keine große Lust auf die üblichen Gemüse dieser Saison und doch hat mich der Novemberblues voll im Griff.Und so greife ich immer wieder zu Produkten, die nicht ganz so winterlich erscheinen, Gaumen und Seele aber gut gefallen 🙂

In diesem Fall habe ich meine „Zauberschublade“ geöffnet und reingegriffen …

Das kam dabei heraus …

Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße - Umgekocht
Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße – Umgekocht

Ihr benötigt (für 4 Personen):

500 g glutenfreie Spaghetti (ich bevorzuge noch immer die von Barilla)

100 g schwarze Linsen (diese müssen zuvor 40 Minuten gar gekocht werden)

600 g Tomaten oder 600g stückige Tomaten aus der Dose

3 Zehen Knoblauch

1 große Zwiebel

1 rote Chili

2 Karotten mittelgroß

1 kleine Süßkartoffel

50 g Kürbiskerne (gerne zuvor angeröstet)

2 TL Currypulver mild

1 TL getrocknete Minze

Pfeffer

Salz

2 EL Kürbisöl

Öl zum anbraten

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Die Karotten und die Süßkartoffel ebenfalls.

Nun die Tomaten kurz in kochendes Wasser werfen, nach wenigen Sekunden herausholen, abkühlen lassen und fein würfeln.

Die Chilischote waschen, längs halbieren, entkernen und fein schneiden.

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl kurz anbraten. Achtung, die werden schnell zu braun.

Das Nudelwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

Nun die Kürbiskerne zu Seite stellen, in der Pfanne das Öl erhitzen und Zwiebeln, Karotten, Knoblauch, Chili und Süßkartoffelwürfel darin scharf anbraten, bis sie etwas weicher werden.

Die Spaghetti nun in Salzwasser al dente kochen.

Das Currypulver hinzufügen, unterrühren und anschließend die Tomatenwürfel in die Pfanne geben.

Die abgekochten Linsen unterheben, mit den restlichen Gewürzen würzen, abschmecken.

Kürbiskernöl und Kürbiskerne nun mit einrühren und die Nudeln unter die Soße mischen.

Guten Appetit!

Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße - Umgekocht
Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße – Umgekocht

Linsen verfügen über einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt und enthalten zudem viele komplexe Kohlenhydrate. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts haben Linsen einen niedrigen glykämischen Index (GLYX).

Linsen enthalten zudem auffallend hohe Mengen an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Außerdem weisen Linsen eine hohen Anteil an B-Vitaminen auf. Folsäure ist besonders günstig für Schwangere. Also ran an die Linsen 🙂

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Kürbiskernöl positiv auf die Gesundheit wirkt. Seine Inhaltsstoffe, wie vor allem Vitamin E und Linolsäure, senken einen erhöhten Cholesterinspiegel und beugen Herz- und Kreislauferkrankungen vor. Das gilt besonders dann, wenn das Kürbiskernöl nicht erhitzt wird. Zum Kochen und Backen ist es also nicht zu empfehlen; für Salatsaucen oder zum Abschmecken von Gemüsegerichten, Pürees oder Nudeln eignet sich Kürbiskernöl dagegen hervorragend.

Quelle: Zentrum der Gesundheit, gesundundco.at, eatsmarter.de

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Orientalische Zucchini-Zwiebel-Pfanne mit Buchweizenbulgur

Im Bio Laden meines Vertrauens habe ich Buchweizenbulgur gefunden.

Da viele orientalische Rezepte, viele aus den Ländern der Geflüchteten, mit Bulgur gekocht werden, habe ich mich über diesen Fund sehr gefreut.

Dazu habe ich dieses Rezept bei meiner Suche nach Flüchlingsrezepten bei Chefkoch gefunden und konnte es nun endlich fast original nachkochen 🙂

Ich muss vorwegnehmen, dass man Buchweizen mögen muss. Dieser hat schon seinen sehr eigenen, recht intensiven Geschmack.

Da wir nun schon seit 4 Jahren Buchweizen als Flocken oder Brot essen, haben wir Geschmack daran gefunden. Besonders Buchweizenbrot wird sehr geliebt.

Wir haben diese glutenfreie Alternative im orientalischen Design sehr genossen und

freuen uns über ein neues, ungewöhnliches Rezept im Umgekocht Register 🙂

Orientalische Zucchini - Zwiebel - Pfanne mit Buchweizenbulgur - Umgekocht
Orientalische Zucchini – Zwiebel – Pfanne mit Buchweizenbulgur – Umgekocht

Ihr benötigt (40 Minuten):

Für den Bulgur:

200 g Buchweizen Bulgur (ich habe den von Erdmann – Hauser verwendet)

400 ml Wasser

1 TL Salz (Tipp: Nur gutes Salz verwenden. Kein Haushaltssalz. Siehe Basics)

Das Wasser mit dem Salz aufkochen und den Bulgur einrieseln lassen. Noch einmal aufkochen lassen und dann 20 Minuten bei ganz kleiner Flamme aufquellen lassen.

Für die Zucchini Pfanne:

800 g Zucchini

3 große Zwiebeln

60 g Walnüsse

60 g Rosinen

1 Msp. Safran

1 TL Zimt

3 TL Baharat Gewürzmischung

3 Stängel Minze oder 1 TL getrocknete Minze

1 TL Zitronensaft

Cayennepfeffer

Salz

Öl (Tipp: Auch hier bitte auf gutes Öl achten. Siehe Basics)

Gerne noch als Topping einen EL Sojajoghurt

Die Zwiebeln schälen, und wie einen Apfel achteln. Die Zucchini waschen, von den Enden befreien und in dünne Scheiben schneiden.

Die frische Minze waschen und die Blätter hacken.

Die Rosinen für 10 Minuten in warmen Wasser einweichen lassen.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und als Erstes die Zwiebeln darin kurz anbraten. Nun die Zucchinischeiben hinzufügen und braten, bis sie noch Biss haben. Immer wieder gut wenden.

Die Rosinen abgießen und gemeinsam mit den anderen Zutaten und Gewürzen in die Pfanne mit den Zucchini geben. Mit dem Zitronensaft abschmecken.

Jetzt den fertigen Bulgur untermischen und eventuell noch mal nachwürzen.

Jede Portion mit einem Klecks Sojajoghurt als Topping servieren. Ich hatte leider keinen da, geht also auch ohne. Ihr dürft mir gerne den Unterschied verraten 🙂

Guten Appetit!

 

Buchweizen enthält zwar prozentual geringfügig weniger Protein als zum Beispiel Weizen, doch liefert Buchweizen alle acht essentiellen Aminosäuren in einem günstigeren Aminosäureprofil.

(Chiro-Inositol), der den Blutzuckerspiegel regulieren kann. In einer Studie mit Ratten sank der Blutzuckerspiegel bei einer Ernährung, die reich an Buchweizen war, um bis zu 19 Prozent.

Rutin, im Buchweizen enthalten, ist ferner der Grund dafür, dass Buchweizen ein Superfood für Menschen ist, die an Krampfadern oder verhärteten Arterien leiden. Rutin stärkt bekanntlich die Blutgefässwände und so auch die Kapillarwände. Krampfadern und Hämorrhoiden wird vorgebeugt.

Mit nur wenigen Kalorien und einem Fettgehalt von unter 1 % gehören Zucchini zum Must-have für alle, die gerne gut essen und dabei schlank bleiben wollen. Auch sonst haben Zucchini der Gesundheit einiges zu bieten: Sie enthalten reichlich Kalium, das für verschiedene Stoffwechselprozesse Bedeutung hat; dazu kommen Magnesium, sowie relativ viel Eisen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratgehalts sind Zucchini auch für Diabetiker ein ausgesprochen gesunder Genuss.

Die Zwiebel hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie enthält Sulfide, die auch für den Geruch und die Schärfe verantwortlich sind. Sulfide sind Schwefelverbindungen, die – zahlreiche Untersuchungen belegen dies – antikanzerogene Effekte haben, also krebsvorbeugend sind. Zwiebeln wirken zudem antioxidativ, indem sie die vom Körper beim Stoffwechsel gebildeten freien Radikale neutralisieren.

Zusätzlich beeinflussen Zwiebeln die Blutgerinnung, das Immunsystem, regen den Speichelfluss und die Magensaftsekretion an und fördern die Darmbewegung und damit auch die Verdauung. Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Zwiebel sind: Vitamin B6, C, Calcium, Phosphor und Kalium. Gesundheitstipp: Die Zwiebeln erst kurz vor der Verwendung zerkleinern, da sich die enthaltenen Sulfide sonst leicht verflüchtigen.

 

 

Quelle:eatsmarter.de, gesuender.net, Zentrum-der-gesundheit.de

Pakistanisches weißes Korma – veganisiert

Da wir hier in einem teilindischen Haushalt leben, ist es logisch, dass wir die indische Küche lieben. Pakistan, das Nachbarland Indiens, hat, ebenso wie Nordindien, die etwas mildere Küche. Ansonsten ähneln sie sich aber sehr.

Als ich dieses Pakistanische weiße Korma entdeckte, konnte ich nicht anders, als es zu testen.

Die Sojamedallions habe ich, als Ersatz, für das im Originalrezept enthaltene Huhn, verwendet. Wer das nicht mag, lässt es einfach weg oder ersetzt es durch einen anderen Fleischersatz, wie Lupinen oder Jackfruit ( kommt bald im Testcenter).

Da ich ein Gericht ohne Gemüse einfach nicht mag, habe ich, abweichend vom Originalrezept, noch welches hineingeschnippelt. Hier sind eurer Kreativität und Vorlieben, also keine Grenzen gesetzt :-).

Pakistanisches weißes Korma – veganisiert
Pakistanisches weißes Korma – veganisiert

Ihr benötigt (45 Minuten):

 

200 g Basmatireis (darf gerne Vollkorn sein)

150 g Sojamedallions

2 Zwiebeln

4 Zehen Knoblauch

1 Zucchini

2 Karotten

100 g braune Champignons

200 g Sojasahne oder, bei Sojaallergie, andere Pflanzensahne

300 g Sojajoghurt oder, bei Sojaallergie, Mandeljoghurt

Chilipulver

Currypulver

Kümmelpulver

Salz

Gemüsebrühe

Öl

Die Sojamedallions in einer Schüssel mit heißer Gemüsebrühe übergießen (sollte komplett bedeckt sein) und für 15 Minuten einweichen.

Das Gemüse waschen, schälen, die Pilze putzen und alles in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Die engeweichten Medallions in einem Sieb gut ausdrücken (die Brühe könnt ihr gerne zum strecken des Kormas aufheben!) und mit einem Messer dritteln.

Nun den Reis in der doppelten Menge Wasser, mit etwas Salz, gar kochen lassen.

In einer hohen Pfanne Öl erhitzen (z.b Kokosöl) und die Sojastücke mit den Zwiebeln anbraten. Nach kurzer Zeit die Knoblauchwürfel hinzugeben und weiter braten.

Gemüsewürfel nun ebenfalls hinzugeben und bei mittlerer Hitze für 5 Minuten mit anbraten lassen.

Nun alles mit der Sojasahne und anschließend mit dem Sojajoghurt ablöschen. Die Hitze nun runterdrehen und bei geringer Hitze, abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch würzen und eventuell etwas, oder alles von der aufgefangenen Brühe hinzugießen.

Das Korma abschmecken und gemeinsam mit dem Reis anrichten.

Guten Appetit!

 

Der Champignon ist unserer wichtigster und bekanntester Kulturspeisepilz. Weitgehend unbekannt ist aber, dass er dank seines Wirkstoffes Tyrosinase eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Chinesische Heiler empfehlen jungen Müttern, häufig Champignons zu essen, um die Milchproduktion fürs Babys anzuregen. Schließlich wurden Champignonextrakte in Tierexperimenten auch erfolgreich zur Behandlung von Bindegewebsgeschwulsten (Sarkomen) eingesetzt. Champignons enthalten die Vitamine B2, B3, B12, D und K, Biotin, Niacin, Pantothensäure und Folsäure. Dazu Mineralstoffe und Spurenelemente (Kupfer, Selen, Eisen, Kalium) und vieles andere mehr, das der Körper braucht um fit und vital zu sein.

Pilze (sind keine Pflanzen!) sind eine frische nicht-tierische Quelle für Vitamin B12. Es wird von Bakterien hergestellt und ist auf der Fläche und im Pilzfleisch zu finden.

Quelle:frischepilze.com

Elsässer Flammkuchen – vegan und glutenfrei

Flammkuchen ist schon etwas sehr Besonderes. Er ist so einfach und mit wenigen simplen Zutaten eine Geschmacksexplosion.

Ich habe schon eine andere Flammkuchenvariante auf Umgekocht, welche wirklich sehr schnell mit Wraps zubereitet ist. Selbstgemachter Teig hat natürlich noch mal seinen eigenen Charme und schmeckt, auch ohne Hefe, ausgesprochen lecker.

Diesmal habe ich also nicht nur den Teig, sondern auch die cremige Auflage verändert. Es war ein Genuss und ich bin selbst nach 4 Jahren vegan sein, schon wieder überrascht, wie „echt“ vegane Gerichte schmecken. Wobei ich nicht die Ambitionen habe, Fleisch zu ersetzen. Das passiert einfach, wenn man frühere Lieblingsgericht ummodelt.

Testet und staunt selber 🙂

Elsässer Flammkuchen – vegan und glutenfrei - Umgekocht
Elsässer Flammkuchen – vegan und glutenfrei – Umgekocht

Ihr benötigt (45 Minuten):

Für den Teig:

400 g glutenfreies Mehl (gerne auch gemischte glutenfreie Vollkornmehle)

4 EL Olivenöl

1 TL Salz

300 ml Wasser

Alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig kneten und anschließend dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen.

Ich rolle ihn mit einem kleinen Handroller direkt auf dem Blech aus.

Für den Belag:

300 ml Pflanzensahne

3 TL Hefeflocken

3 TL gekörnte Gemüsebrühe

1 TL Stärke

Salz

Pfeffer

2 Zwiebeln

3 Frühlingszwiebeln

100 g Räuchertofu

Den Tofu sehr klein würfeln. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Die Pflanzensahne mit den Gewürzen, den Hefeflocken und der Brühe vermengen. Die Stärke klumpfrei durch ein Sieb einrühren.

Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Nun die angemischte Sahne gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Zwiebel -und Tofuwürfel darauf verteilen. Ebenso die Frühlingszwiebelringe.

Nun den Flammkuchen für 20 Minuten in den Ofen geben und knusprig backen.

Ist er fertig, einfach genießen….hm….

Guten Appetit!

Die Zwiebel hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie enthält Sulfide, die auch für den Geruch und die Schärfe verantwortlich sind. Sulfide sind Schwefelverbindungen, die – zahlreiche Untersuchungen belegen dies – antikanzerogene Effekte haben, also krebsvorbeugend sind. Zwiebeln wirken zudem antioxidativ, indem sie die vom Körper beim Stoffwechsel gebildeten Freien Radikale neutralisieren.

Zusätzlich beeinflussen Zwiebeln die Blutgerinnung, das Immunsystem, regen den Speichelfluss und die Magensaftsekretion an und fördern die Darmbewegung und damit auch die Verdauung. Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Zwiebel sind: Vitamin B6, C, Calcium, Phosphor und Kalium. Gesundheitstipp: Die Zwiebeln erst kurz vor der Verwendung zerkleinern, da sich die enthaltenen Sulfide sonst leicht verflüchtigen.

 

Quelle:gesuender.net

Veganer Zwiebelrostbraten mit Blumenkohlpüree

Heute teste ich den Zwiebelrostbraten mit Blumenkohlpüree vom Veganblatt.

Da ich die Rezepte natürlich noch auf die Bedürfnisse meiner Familie und die meinigen zuschneiden möchte, habe ich auch hier 2 Sachen verändert. Ich bin mal wieder erstaunt, wie wahnsinnig lecker diese Fleischersatzgeschichten sind. Ich bin nun eigentlich kein Freund davon, doch hin und wieder etwas deftiges macht schon Spass 🙂

Veganer Zwiebelrostbraten mit Blumenkohlpüree - Umgekocht
Veganer Zwiebelrostbraten mit Blumenkohlpüree – Umgekocht

Ihr benötigt (60 Minuten):

Für den Zwiebelrostbraten:

8 Sojasteaks (getrocknet)

1 l Gemüsebrühe

3 Zwiebeln

2 Zehen Knoblauch

4 EL Alsan

100 ml Rotwein

2 EL Tomatenmark

1 EL Senf

Kräuter der Provence

Rosmarin

Salz

Pfeffer

Die Sojasteaks nach Anweisung in kochender Gemüsebrühe einweichen. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und klein würfeln.

2 EL der Alsan in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze leicht braun dünsten. Den Knoblauch zwischendurch hinzugeben. Anschließend das Tomatenmark und den Senf hinzufügen und gut verrühren. Einen Rosmarinzweig dazugeben.

Die eingeweichten Steaks ausdrücken und die Brühe dabei auffangen.

Mit dem Rotwein ablöschen und diesen vollkommen verkochen lassen. Nun mit der aufgefangenen Brühe (ca 500 ml) ablöschen und die Sauce nun gut einreduzieren.

Mit den Kräutern und Gewürzen würzen abschmecken.

Die Steaks in einer Pfanne mit der restlichen zerlassenen Alsan knusprig anbraten.

Zum Schluss die gebratenen Steaks in die Sauce legen und einfach nur ziehen lassen.

Für das Blumenkohlpüree:

1 Kopf Blumenkohl

300 g Kartoffeln

300 ml Pflanzenmilch

200 ml Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

Den Blumenkohl waschen und in Röschen und teilen. Die Kartoffeln waschen, schälen und in einen Topf geben. Die Pflanzenmilch und die Gemüsebrühe hinzufügen und im geschlossenen Topf zum kochen bringen. Nach 10 Minuten den Blumenkohl hinzugeben und wieder den Deckel auf den Topf legen. Auch wenn Kartoffeln und Blumenkohl nicht von der Flüssigkeit bedeckt sind, so werden sie trotzdem gar. Ist beides weich gekocht, überflüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen und mit einem Stabmixer durchmixen. Würzen, abschmecken und mit dem Zwiebelrostbraten gemeinsam anrichten 🙂

Guten Appetit!

Blumenkohl ist sehr gesund: Die Röschen sind leicht verdaulich und liefern nur 23 Kilokalorien pro hundert Gramm. Zudem besitzt der weiße Kohl einen besonders hohen Vitamin C-Gehalt. Außerdem stecken in dem weißen Gemüse die Mineralstoffe Phosphor und Kalium. Zu über 90 Prozent besteht der Kohlkopf aus Wasser. Er liefert außerdem zu etwa gleichen Teilen Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe.

Die Zwiebel hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie enthält Sulfide, die auch für den Geruch und die Schärfe verantwortlich sind. Sulfide sind Schwefelverbindungen, die – zahlreiche Untersuchungen belegen dies – antikanzerogene Effekte haben, also krebsvorbeugend sind. Zwiebeln wirken zudem antioxidativ, indem sie die vom Körper beim Stoffwechsel gebildeten Freien Radikale neutralisieren.

Zusätzlich beeinflussen Zwiebeln die Blutgerinnung, das Immunsystem, regen den Speichelfluss und die Magensaftsekretion an und fördern die Darmbewegung und damit auch die Verdauung. Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Zwiebel sind: Vitamin B6, C, Calcium, Phosphor und Kalium. Gesundheitstipp: Die Zwiebeln erst kurz vor der Verwendung zerkleinern, da sich die enthaltenen Sulfide sonst leicht verflüchtigen.

 

Quelle:gesuender.net, eatsmarter.de

Zwiebel-Spinat-Linsen Curry

Wenn man Appetit auf mehrere Dinge zugleich hat, dann muss man sie wohl oder übel zusammenschmeißen 🙂

Das habe ich getan. Gemeinsam mit meinem Lieblingsggewürz Curry.

Dazu habe ich einfach Vollkornreis gekocht. Man kann dieses Gericht auch sehr gut ohne Beilage genießen.

Ein Gericht voll mit Eiweiß, B–Vitaminen, Sulfiden (also Schwefel) und Mineralstoffen.

Hmm….

Zwiebel-Spinat-Linsen Curry - Umgekocht
Zwiebel-Spinat-Linsen Curry – Umgekocht

Ihr benötigt (45 Minuten):

3 Zwiebeln

300 g Blattspinat

200 g rote Linsen

3 Karotten

4 TL gelbes Currypulver

700 ml Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Öl

100 g Sojajoghurt natur

1 TL Pfefferminze

 

Da der Vollkornreis gut 40 Minuten benötigt, um gar zu kochen, sollte man diesen als erstes aufsetzten.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Die Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Beides in einer großen Pfanne mit heißem Öl bei mittlerer Hitze braun anbraten. 3 TL des Currypulvers hinzufügen und verrühren.

In einem Topf die roten Linsen in der Gemüsebrühe für ca 15 Minuten köcheln und anschließend den Spinat hinzufügen, weitere 10 Minuten ziehen lassen. Den Rest des Currypulvers unterrühren.

Ist die Brühe verkocht, alles zu den Zwiebeln und den Karotten in die Pfanne geben und verrühren. Salzen, Pfeffern und abschmecken. Natürlich kann man grenzenlos Currypulver hineingeben 🙂

Den Sojajoghurt mit der Minze und etwas Salz verrühren (Achtung, dass schmeckt nicht mit Alpro, da dieser zur süß ist) und nach dem Anrichten über das fertige Gericht geben.

Guten Appetit!

 

 

Linsen verfügen über einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt und enthalten zudem viele komplexe Kohlenhydrate. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts haben Linsen einen niedrigen glykämischen Index (GLYX).

Linsen enthalten zudem auffallend hohe Mengen an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Außerdem weisen Linsen eine hohen Anteil an B-Vitaminen auf. Folsäure ist besonders günstig für Schwangere. Also ran an die Linsen 🙂

Spinat ist gesund und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Betacarotin, Vitamin C oder Folsäure sind in größeren Mengen enthalten. Bei den Mineralstoffen fällt besonders der Gehalt an Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen auf. Neben diesen Nährstoffen enthält Spinat auch Nitrat. Nitrat an sich ist für den menschlichen Körper ungefährlich, es wird aber während Lager- und Aufwärmprozessen, sowie auch im Körper

Die Zwiebel hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie enthält Sulfide, die auch für den Geruch und die Schärfe verantwortlich sind. Sulfide sind Schwefelverbindungen, die – zahlreiche Untersuchungen belegen dies – antikanzerogene Effekte haben, also krebsvorbeugend sind. Zwiebeln wirken zudem antioxidativ, indem sie die vom Körper beim Stoffwechsel gebildeten Freien Radikale neutralisieren.

Zusätzlich beeinflussen Zwiebeln die Blutgerinnung, das Immunsystem regen den Speichelfluss und die Magensaftsekretion an und fördern die Darmbewegung und damit auch die Verdauung. Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Zwiebel sind: Vitamin B6, C, Calcium, Phosphor und Kalium. Gesundheitstipp: Die Zwiebeln erst kurz vor der Verwendung zerkleinern, da sich die enthaltenen Sulfide sonst leicht verflüchtigen.

Brauner Reis wird von den Magenenzymen langsamer gespalten als weißer Reis. Dadurch wird die Stärke nicht so schnell in Zucker umgewandelt. Der Blutzuckerspiegel wird also deutlich weniger in die Höhe getrieben als bei weißem Reis. Zudem hat Vollkornreis mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Wissenschaftler an der Harvard Medical School haben in einer Studie mit 200.000 Teilnehmern den Reiskonsum in Bezug zur Diabeteshäufigkeit gesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass bei einem Verzehr von fünf Portionen à 150 Gramm geschälten weißen Reis pro Woche das Diabetes-Risiko um 17 % ansteigt – und zwar im Vergleich zu nur einer Portion weißem Reis wöchentlich.

Wird aber anstelle von weißem Reis Vollkornreis gegessen, drehen die Ergebnisse ins Gegenteil. Durch den Verzehr von zwei Portionen ungeschältem Reis pro Woche sinkt das Risiko an Diabetes zu erkranken, um 11 % gegenüber dem Verbrauch von weniger als einer „braunen“ Portion wöchentlich.

Na dann…ran an den Reis…

 

Quelle: Zentrum der Gesundheit, gesundundco.at, eatsmarter.de, gesuender.net, fitforfun.de

Zwiebelkuchen in vegan und glutenfrei

Eigentlich mögen die Kids keine Zwiebeln. Auf diese Art allerdings essen sie sie richtig gerne.

Saftig, lecker, würzig. Auch zum kalt essen.

Wir sind begeistert 🙂

Zwiebelkuchen in vegan und glutenfrei
Zwiebelkuchen in vegan und glutenfrei

Ihr benötigt für ein Blech:

Für den Teig:

600 g helle, glutenfreie Mehlmischung

40 g frische Hefe

140 g Margarine

1 EL Olivenöl

Prise Rohrohrzucker

2 TL Salz

270 – 300 ml warmes Wasser

Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte ein Loch drücken. Dort die Hefe hineinbröseln und den Zucker, sowie das Öl hineingeben und etwas vermengen.

Nach 10 Minuten die restlichen Zutaten hinzugeben und zu einem Teig kneten. Diesen an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen.

Für den Belag:

800g Zwiebeln

2 kleine Stangen Lauch

200 g Räuchertofu

600 ml Wasser

2 -3 TL Agar-Agar

150 g Cashewnüsse

2 TL Kräutersalz

4 TL Instant Gemüsebrühe

1 TL Zitronensaft

Salz

Pfeffer

gem. Kümmel

Öl

Die Zwiebeln schälen, den Lauch waschen und am besten mit einer Küchenmaschine und einer Schutzbrille 🙂 in Scheiben schneiden.

In einer großen Pfanne mit Öl den Räuchertofu anbraten und dann den Lauch und die Zwiebeln hinzufügen. Alles glasig braten. Zwischendurch mit etwas Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Die Cashewkerne in 150 ml des Wassers einweichen lassen und anschließend mixen.

In dem restlichen Wasser den Agar-Agar einstreuen und aufkochen lassen. Das Agar-Wasser mit dem Cashew – Mix, dem Kräutersalz, der Brühe und dem Zitronensaft mischen. Nochmal gut würzen und unter die Zwiebel – Lauch Mischung heben.

Den Teig nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen. Nicht vergessen, an den Seiten hochziehen.

Nun die Masse darauf verteilen und in den vorgeheizten Backofen bei 200°C für 30 – 40 Minuten backen lassen.

Nach dem entnehmen etwas auskühlen lassen, damit das Agar Agar die Zeit hat anzudicken.

Sehr lecker…auch fürs Buffet 🙂

Guten Appetit!

 

 

Die Zwiebel hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie enthält Sulfide, die auch für den Geruch und die Schärfe verantwortlich sind. Sulfide sind Schwefelverbindungen, die – zahlreiche Untersuchungen belegen dies – antikanzerogene Effekte haben, also krebsvorbeugend sind. Zwiebeln wirken zudem antioxidativ, indem sie die vom Körper beim Stoffwechsel gebildeten Freien Radikale neutralisieren.

Zusätzlich beeinflussen Zwiebeln die Blutgerinnung, das Immunsystem regen den Speichelfluss und die Magensaftsekretion an und fördern die Darmbewegung und damit auch die Verdauung. Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Zwiebel sind: Vitamin B6, C, Calcium, Phosphor und Kalium. Gesundheitstipp: Die Zwiebeln erst kurz vor der Verwendung zerkleinern, da sich die enthaltenen Sulfide sonst leicht verflüchtigen.

Porree, auch Lauch genannt, enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Besonders Vitamin C und K sowie Folsäure sind enthalten. Bei den Mineralstoffen ist der Gehalt an Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Mangan beachtlich. Wie es sich für ein Zwiebelgewächs gehört, enthält Porree außerdem viele sekundäre Pflanzenstoffe, die für den intensiven Geschmack und Geruch verantwortlich sind. Besonders bedeutsam sind hierbei die Schwefelverbindungen, die auch antioxidativ und antibakteriell wirken.

Lauch ist deshalb nicht nur als Lebensmittel interessant, sondern ihm werden traditionell heilende Wirkungen zugeschrieben. Besonders erfolgreich soll er bei der Entschlackung sein: Er regt die Nierentätigkeit an und wirkt der Bildung von Nierensteinen entgegen. Auch die Verdauungstätigkeit wird angeregt und der Gallenfluss beschleunigt. Außerdem wird Porree eine hilfreiche Funktion bei Bronchialerkrankungen zugeschrieben.

 

 

Quelle:gesuender.net,essen-und-trinken.de

„Wie“ Zwiebelmettwurst – garantiert vegan und saulecker

In meiner Fleischzeit habe ich Zwiebelmettwurst auf einem frischen Brötchen oder Brot sehr geliebt. Mit frisch gemahlenen Pfeffer und Zwiebeln … hmmm 🙂

Jeder, der nicht als Veganer geboren wurde und gerne Fleisch gegessen hat, wird verstehen, dass es Dinge gibt, die man gerne versucht zu imitieren.

Ich finde Fleischersatz auch nicht prickelnd und würde nie auf die Idee kommen mit Fisch oder Entenimitate zu kaufen. Allerdings versuchen Leckereien von meiner Zeit vor dem guten veganen Leben, nachzuahmen, finde ich okay. Solange die Zutaten den Körper nicht ähnlich belasten, wie tierische Produkte es leider tun.

Ich habe es immer wieder mal gehört und nach meinen Erfahrungen mit „wie“Teewurst und „wie“Leberwurst bin ich, was Wurst Imitate angeht, auch echt skeptisch. Zumal die meisten veganen Ersatzprodukte für Wurst und Fleisch mit Weizenstärke hergestellt werden und somit für mich wegfallen.

Also dachte ich, okay … mal probieren. Der Hammer!! Danke an dieser Stelle an  Philip Hochuli, ein fantastischer vegan Koch aus der Schweiz. 

Ich habe es etwas abgewandelt, damit es auch in unsere Familie passt.

 

Vegane Zwiebelmettwurst, Glutenfreier, veganer Mettwurstersatz - umgekocht
Vegane Zwiebelmettwurst, Glutenfreier, veganer Mettwurstersatz – umgekocht

Ihr benötigt für 400g „Mett“:

100 g Reiswaffeln

350 ml lauwarmes Wasser

80 g Tomatenmark

2 fein gehackte Zwiebeln

1 EL neutrales Speiseöl

1 TL Senf

1 TL edelsüßes Paprikapulver

1 gepresste Knoblauchzehe

1/2 TL Sambal Olek

1/2 TL Zitronensaft

Prise Rauchsalz oder einen Tropfen Flüssigrauch

Salz

Pfeffer

Die Reiswaffeln einfach in einer Schüssel klein bröseln. Nicht irritieren lassen, wenn die Schüssel zu klein wirkt. Durch das danach zugegebene Wasser fallen die Brösel zusammen. Gut vermengen. Nun die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und gut durchkneten, bis es eine Mettmasse ist 🙂

Eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Perfekt!

Mein Vater, ein leidenschaftlicher Fleischesser, hat nicht bemerkt, dass es ein veganes Mett war. Wir haben ihn komplett auflaufen lassen und er hat die Schüssel dafür leer gemacht 🙂

Guten Appetit!