Vegane Gemüse Paella

Das wollte ich schon lange mal testen.

Wir waren vor 4 Jahren noch mit sehr nette, spanisch stämmige Nachbarn gesegnet.

(Nicht falsch verstehen, auch die heutigen Nachbarn sind mehr als wunderbar!)

1x im Jahr findet in unserem kleinen Neubaugebiet eine Sommerparty statt und auf diesen hat Antonio immer wieder seine tolle Paella kredenzt.

Bis vor 6 Jahren war dies auch kein Problem für mich und ich musste nicht mit langem Zahn zusehen, wie diese seufzend und mit Begeisterungsrufen geschlemmt wurde.

Dann stellte ich meine Ernährung um und lebe seitdem vegan, was mir mittlerweile auch nicht mehr schwerfällt.

Keine Entscheidung, die ich bereue, denn dadurch ist gesundheitlich wirklich viel passiert.

Für alle, die neu sind auf Umgekocht, ich leide eigentlich unter MS, bin aber Symptom und – Medikamenten frei!

Da mir derzeit die Ideen für Gerichte ausgehen (für 5 Personen, knappen zeitlichen Rahmen und der Tatsache, dass es Winter ist, darf diesmal sein), griff ich auf meine Datenbank zurück und entdeckte dabei eine vegane Paella.

Ganz wunderbar.

Wir alle lieben Reis und darum war das Gericht für diesen Tag beschlossen 🙂

Durch die Meeresfrüchte in der echten Paella enthält diese normalerweise einen hohen Anteil an Protein und Omega.

Für die vegane Paella werden hier nun dicke weiße Bohnen verwendet (Protein).

Mit Nüssen holt man die Omega-3-Fettsäuren ins Boot.

Dann allerdings auf Walnüsse oder Macadamia zurückgreifen. Ein Schuss Leinöl kann auch helfen.

Ich habe Cashews verwendet, da ich Walnüsse nicht vertrage und Macadamia nicht da hatte.

Tobt Euch also kreativ aus 🙂

Wir fanden die vegane Interpretation der Paella zum Wegschlemmen und wer weiß, vielleicht wird das mein nächstes Mitbringsel für das Sommerfest 2017 🙂

Vegane Gemüse Paella – Umgekocht

Ihr benötigt für 5 Personen:

350 g Reis (verwendet Eure bevorzugte Sorte)

1 l Gemüsebrühe

2 große Zwiebeln

4 Zehen Knoblauch

300 g Chamignons

2 Zucchini oder 300 g grüne Bohnen

400 g Datteltomaten (oder andere kleine Tomaten)

1 gelbe Paprika

2 Gläser dicke weiße Bohnen

2 Zitronen

250 g Sojajoghurt

50 g geröstete Nüsse

1 TL Kurkumapulver

1 TL Paprikapulver

Salz

Pfeffer

1 Bund Petersilie

Öl

 

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Das Gemüse waschen. Die Paprika entkernen, halbieren und in feine Streifen schneiden.

Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

Die Zucchini (leider habe ich keine schönen grünen Bohnen bekommen) waschen, die Enden entfernen, halbieren und in Scheiben schneiden.

Die Petersilie waschen und fein hacken.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen das Gemüse hineingeben und für 10 Minuten anbraten.

Das Kurkuma und – Paprikapulver hinzufügen.

Den Reis und einen Teil der Petersilie mit in die Pfanne geben, verrühren und kurz anbraten lassen.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen und solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit komplett aufgesogen ist und der Reis gar. Nach der Hälfte der Zeit noch die weißen Bohnen und die Tomaten in die Pfanne geben und unterrühren.

Ist der Reis gar, die Flüssigkeit weg, die Paella zugedeckt noch kurz ziehen lassen.

Den Joghurt mit Salz und Pfeffer anrühren und unter die Paella heben.

Abschmecken und anrichten.

Die Zitrone über dem Reis ausdrücken. Das macht das Gericht noch perfekt.

Guten Appetit!

 

Ob als Suppe, Salat, Püree oder Gemüsebeilage. Weiße Bohnen machen stets eine gute Figur und respektieren obendrein noch die unsrige. Gesund sind sie auch: Sie bringen Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor mit.

Wenn es um die Kalorien geht, sind Bohnen vergleichbar mit Fleisch. Ihre Nährwerte ähneln dem vom Fisch und Geflügel. Doch ihren einzigartigen Schimmer verdanken die Bohnen ihrem überdurchschnittlich hohen Ballaststoffgehalt und dem hohen Wasseranteil.

Bereits nur eine Tasse gekochte Bohnen liefert 12 Gramm Ballaststoffe und deckt damit bereits die Hälfte des täglichen Ballaststoffbedarfs eines Erwachsenen. (Fleisch enthält dagegen fast keine Ballaststoffe).

Quelle:brigitte.de, superfood-gesund.de

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Gebackene Bohnen mit Butternutkürbis

Hülsenfrüchte jeder Art sind für Veganer ein absolutes Muss! Dicke Bohnen bieten zu Linsen und Kichererbsen eine nette Abwechslung und schmecken in würziger Tomatensauce ganz, ganz fantastisch 🙂

Dazu ein beliebtes Herbst/Wintergemüse und schon ist das gesunde Mahl perfekt!

Ich habe mich für den Butternutkürbis entschieden, da wir nicht die größten Kürbisliebhaber unter der Sonne sind. Sein Geschmack ist dezenter als der des Hokaido Kürbis und passt sich ganz wunderbar den weißen Bohnen an.

Gebackene Bohnen mit Butternutkürbis - Umgekocht
Gebackene Bohnen mit Butternutkürbis – Umgekocht

Ihr benötigt (ohne Vorbereitung der Bohnen – 45 Minuten):

1 Dose weiße Riesenbohnen oder selbst eingeweichte und gekochte (250g)

1 Zwiebel

3 Zehen Knoblauch

1 kleinen Buternutkürbis

400 ml Passata

1 EL Balsamico Essig

Pfeffer

Salz

Cayenne Pfeffer

Öl

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Beides in eine hohe Pfanne mit heißem Öl andünsten. Die Passata hinzugeben und würzen.

Mit dem Balsamico Essig abschmecken.

Den Kürbis schälen und mundgerecht würfeln. Die Bohnen abwaschen, mit den Kürbiswürfeln in eine Auflaufform geben und mit der Tomatensauce vermischen.

Bei 180°C im vorgeheizten Backofen mit Umluft 30 Minuten backen.

Ich habe dazu Basmatireis gekocht, da meine Männer immer eine reine Kohlenhydratquelle benötigen.

Anrichten und genießen.

Guten Appetit!

Ob als Suppe, Salat, Püree oder Gemüsebeilage. Weiße Bohnen machen stets eine gute Figur und respektieren obendrein noch die unsrige. Gesund sind sie auch: Sie bringen Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor mit.

Wenn es um die Kalorien geht, sind Bohnen vergleichbar mit Fleisch. Ihre Nährwerte ähneln dem vom Fisch und Geflügel. Doch ihren einzigartigen Schimmer verdanken die Bohnen ihrem überdurchschnittlich hohen Ballaststoffgehalt und dem hohen Wasseranteil.

Bereits nur eine Tasse gekochte Bohnen liefert 12 Gramm Ballaststoffe und deckt damit bereits die Hälfte des täglichen Ballaststoffbedarfs eines Erwachsenen. (Fleisch enthält dagegen fast keine Ballaststoffe).

Das zarte, hellorangefarbene Fruchtfleisch punktet besonders mit seinem hohen Gehalt an Beta-Carotin, das Haut, Haaren und der Sehkraft gut tut. Schon mit 100 g Butternut-Kürbis sind 80 % des Tagesbedarfs an Beta-Carotin gedeckt; außerdem 20 % des Tagessolls an Vitamin C. Wie alle Kürbissorten ist auch der Butternut-Kürbis ein echter Figurschmeichler: Zwar enthält er im Vergleich zu seinen Vettern relativ viele Kalorien, dafür aber kaum Fett. Besonders gesund sind übrigens die Kerne vom Butternut-Kürbis: Sie enthalten reichlich Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß und viele Mineralstoffe.

Das zarte, hellorangefarbene Fruchtfleisch punktet besonders mit seinem hohen Gehalt an Beta-Carotin, das Haut, Haaren und der Sehkraft gut tut. Schon mit 100 g Butternut-Kürbis sind 80 % des Tagesbedarfs an Beta-Carotin gedeckt; außerdem 20 % des Tagessolls an Vitamin C. Wie alle Kürbissorten ist auch der Butternut-Kürbis ein echter Figurschmeichler: Zwar enthält er im Vergleich zu seinen Vettern relativ viele Kalorien, dafür aber kaum Fett. Besonders gesund sind übrigens die Kerne vom Butternut-Kürbis: Sie enthalten reichlich Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß und viele Mineralstoffe.

Quelle: brigitte.de, eatsmarter.de, superfood-gesund.de