Karotten Tofu Reis

Wie Ihr wisst, bleibt mir häufig nicht viel Zeit zum Kochen und ich habe auch nicht immer eine Ideenliste, was ich denn so kochen könnte. Außerdem ist es, wie so oft im Leben, dass man mit dem vorhandenen Material arbeiten muss 🙂

Nun, meist habe ich Nudeln, Reis und irgendwas an Gemüse in meiner Vorratskammer oder Kühlschrank.

Da die Zeit mal wieder zu schnell verging und die Kinder mit ihrer Ankunft drohten, würfelte ich diese Zutaten schnell zusammen und war mal wieder erstaunt, wie lecker doch die einfache und schnelle Küche sein kann.

Fein, Fein 🙂

Karotten Tofu Reis – Umgekocht

Ihr benötigt (für 4 Personen):

250 g Wildreis Mix

6 Sojasteaks (trocken und diese bitte in Brühe für 15 Minuten einweichen)

1 Zwiebel

3 Zehen Knoblauch

2-3 Karotten

1 EL Tomatenmark

½ Bund Petersilie

nicht ganz ½ TL Rauchsalz

1 TL gemahlene Paprika edelsüß

1TL Currypulver mild

Salz

Pfeffer

Öl

Die Sojasteaks, wie schon beschrieben in Gemüsebrühe einweichen und danach gut ausdrücken.

Den Reis in doppelter Menge Wasser mit etwas Salz weich kochen.

Während diese einweichen die Zwiebel, den Knoblauch und die Karotten schälen und fein würfeln. Die Petersilie waschen und hacken.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Karotten. Knoblauch- und Zwiebelwürfel hineingeben und anbraten.

Den ausgedrückten Tofu in Streifen schneiden, in einer Schüssel mit dem Rauchsalz vermengen und ebenfalls in der Pfanne mit anbraten. Das Tomatenmark unterrühren.

Ist alles kross angebraten, die Pfanne zur Seite stellen, bis der Reis gar ist.

Diesen dann eventuell abschütten, falls noch Wasser übrig sein sollte, und mit in die Pfanne geben.

Nun die Gewürze und die gehackte Petersilie hinzufügen und sämtliche Zutaten gut vermischen. Abschmecken und genießen 🙂

Guten Appetit!

 

Mohrrüben sind besonders reich an Beta-Carotin – einer Vorstufe von Vitamin A –, das in unserem Körper eine starke antioxidative Wirkung entfaltet: Es fängt zellschädigende freie Radikale ab, die etwa in der Haut durch UV-Strahlung oder in der Lunge durch Tabakrauch entstehen. Damit der Körper Beta-Carotin leichter aufnehmen kann, sollten Karotten gegart, zerkleinert und mit etwas Fett, zum Beispiel Butter, gegessen werden.

Außerdem liefern Mohrrüben Eisen, das für die Blutbildung wichtig ist, sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Zink und die Vitamine C, K und Folsäure. Folate zählen zu den B-Vitaminen und sind für Wachstumsprozesse wie die Zellbildung und Zellteilung unerlässlich. Schließlich liefern Karotten viel Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung (wichtig ist dabei: viel trinken!

Quelle: gesundheit.de

 

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Vegan Butter Soja Curry

Ein Foto mit einer cremigen, goldenen Portion Butter Chicken, war der Auslöser für das heutige Mahl.

Ein Gericht für kalte Wintertage, wie ich finde.

Auf Umgekocht Art habe ich es kurzerhand veganisiert und auch einen Hauch Gemüse eingearbeitet, obwohl das traditionell gar nicht vorkommt. So ganz ohne kann ich dann doch nicht. Das Gemüse ist aber kein Muss. Der leckere, cremig, indische Geschmack gelingt auch ohne 🙂

Vegan Butter Soja Curry – Umgekocht

Ihr benötigt für 4-5 Personen:

Für die Marinade (möglichst einige Stunden zuvor marinieren):

250 g Sojajoghurt (für Allergiker: es gibt mittlerweile auch Reisjoghurt oder andere)

1 EL Limettensaft

1 TL Kurkumapulver

2 TL Garam Masala

½ TL Cayenne Pfeffer

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

400 g Tofu Natur (Für Allergiker: Lupinenfilet o.ä.)

Gemüse nach Wahl (bei mir:1/2 Paprika, kleine Zucchini, Zwiebel.)

Salz

Sämtliche Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen, den Tofu und auch das Gemüse einrühren und kühl stehen lassen.

Für das Curry:

3 EL Alsan

400g stückige Tomaten

3 EL Soyananda Sauerrahm (im Biogeschäft erhältlich)

1 EL Agavendicksaft

Salz

frische Chili (wer es Hot mag)

Korianderblätter zum bestreuen (hatte ich leider nicht vorrätig)

In einem Topf oder einer hohen Pfanne die Alsan zum Schmelzen bringen.

Die Zutaten aus der Schüssel hineingeben und gut verrühren.

Für 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.

Nun die stückigen Tomaten, den Agavendicksaft und das Salz (und nach Bedarf die gewürfelte Chili) hineingeben und alles gut 10 Minuten einköcheln lassen.

Zum Schluss den Soyananda Sauerrahm unterheben und weitere 5 Minuten ziehen lassen.

Dazu:

250 g Reis

Salz

Den Reis während der Zubereitung des Currys in der doppelten Menge Wasser mit dem Salz garen.

Das Butter Tofu Curry mit dem Reis anrichten und genießen 🙂

Guten Appetit!

 

Kurkuma gilt in Indien schon lange als wichtiger Gefäßschutz. Er fördert die Fettverdauung und dadurch werden sehr rasch nach einem üppigen Essen Blähungen, Völlegefühl und Magenbeschwerden bekämpft. Kurkuma senkt den Blutzuckerspiegel und ist auch eine wertvolle Naturarznei für den Rheuma-Patienten, weil das Gewürz Entzündungen in den Muskeln und Gelenken bekämpft.

Ganz besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Kurkuma erhöhte und zu hohe Cholesterinwerte senken kann

Kurkuma hat aber auch einen erstaunlichen Einfluss auf den Blutdruck. Es senkt zu hohen Blutdruck und wirkt in den Blutgefäßen als Gegenspieler der gefährlichen Arachidonsäure und kann an den Gefäßwänden Entzündungen verhindern.

DaKurkumas angesehene Wissenschafts- und Medizin-Magazin „Science“ hat erst kürzlich berichtet, dass Kurkuma in hohen Dosierungen von Ärzten unterstützend einen positiven Einfluss auf die Therapie der gefährlichen Krankheit Mukoviszidose und sogar Krebs hat. Ein amerikanisches Ärzte-Team hat auch nachgewiesen, dass man mit Kurkuma der Alzheimer-Krankheit vorbeugen kann.

Studien dazu:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21603867″
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21742514″

Quelle:bankhofer-gesundheitstipps.de, kurkuma-wurzel.info

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Glutenfreier Kohlkuchen – vegan

Hier kommt das versprochene Wintergericht.

So langsam bin auch ich in der Weihnachtszeit angekommen. Das fiel mir dieses Jahr irgendwie besonders schwer.

Doch die Lust auf Kohl hat mich nun fest im Griff und verleitet mich dazu, ihn wieder auf verschiedene Weise in der Küche einzusetzen.

Dieses Mal fand ich Gefallen daran, ihn in einen herzhaften Kuchen zu stecken.

Fantastisch! Ein gelungener Versuch und volle Punktzahl von der Umgekocht Familie.

Glutenfreier Kohlkuchen – vegan – Umgekocht

Ihr benötigt (für eine 18 cm Springform, also knapp 4 Personen):

500 g Weißkohl

1 Rolle Blätterteig (glutenfrei von Schär) bitte mind. 3 Stunden vor Gebrauch rauslegen!

1 große Zwiebel

200 g Tofuschnetzel (eingeweicht)

30 g Alsan

Salz

Pfeffer

1 gestr. TL gem. Kümmel

0,5 TL Majoran getrocknet

1 TL Paprikapulver

100 ml Gemüsebrühe

125 g Sojajoghurt natur

150 ml Sojasahne

3 TL Volley

Prise Muskat

Salz

Pfeffer

100 g geriebener Wilmersdorfer Käse (oder anderer geriebener veganer Käse)

Den Kohl waschen und in einer Küchenmaschine zerkleinern. Natürlich geht das auch mit Messer und Muskelkraft 🙂

In einer großen Pfanne die Alsan erhitzen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. In der geschmolzenen Alsan anschwitzen.

Dann den Kohl hinzufügen und ebenfalls, bei kleiner Hitze, mit andünsten.

Gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen, einen Deckel auf die Pfanne geben und für 10 Minuten schmoren lassen.

In einer weiteren Pfanne die eingeweichten Sojaschnetzel mit in die Pfanne geben, mit etwas Rauchsalz, Majoran und Paprika würzen. Scharf anbraten.

Die Springform gut einfetten und mit dem Blätterteig (da muss man etwas Stückeln) auslegen.

Den gedünsteten Kohl mit dem angebratenen Tofu vermengen, in die vorbereitete Springform geben und glatt streichen.

In einem Mixer Sojajoghurt, Sojasahne, Volleypulver, Gewürze und den veganen Käse gut durchmixen. Dies nun über den Kohlkuchen geben und im vorgeheizten Backofen bei 170°C Umluft für 35-40 Minuten backen.

Fertig gebacken aus dem Ofen nehmen, schneiden und genießen 🙂

Guten Appetit!

Tipp: Natürlich könnt Ihr auch andere pflanzliche Sahne – oder Joghurt Alternativen verwenden.

 

Der hellgrüne „Dickkopf“ hat’s in sich: Schon 200 g Weißkohl davon enthalten mit 94 mg fast unser gesamtes Tagessoll an Vitamin C. Damit nicht genug: On Top gibt es pro Portion auch bis zu 400 % der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und herzschützendes Kalium. Auch sein Gehalt an Ballaststoffen spricht für Weißkohl, denn dadurch hält er nicht nur lange satt, sondern bringt auch eine müde Verdauung auf Trab. Zu allem Überfluss glänzt Weißkohl durch sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole – alles Stoffe,  die nachweislich unsere Zellen schützen und den Alterungsprozess verzögern können.

Quelle:eatsmarter.de

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Omas Schnippelbohnensuppe – vegan

In meiner Kindheit gab es bei uns Zuhaus oft Eintopf. Jeder Erdenkliche.

Erbseneintopf, Bohneneintopf, Gulaschtopf, Kohleintopf, Möhreneintopf, Gemüseeintopf, Sauerkrauteintopf, Kartoffelsuppe, Linsen und, und, und.

Gar nicht leiden konnte ich Schnippelbohnensuppe. Ebenso wenig wie Erbseneintopf.

Doch die Zeiten ändern sich 🙂

Nun esse ich, zumindest den Schnippelbohneneintopf, sehr gerne.

Sehr einleuchtend also, dass ich diesen nun in vegan umkochen „musste“ 🙂

Omas Schnippelbohnensuppe – vegan
Omas Schnippelbohnensuppe – vegan

Ihr benötigt:

500 g grüne Bohnen

200 g Karotten

300 g Kartoffeln

1 große Zwiebel

400 g Räuchertofu

700 ml Gemüsebrühe

2 EL Bohnenkraut

Die Bohnen reinigen und von den Enden befreien. Die Kartoffel und die Möhren schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Den Räuchertofu in feine Würfel schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen, die Tofuwürfel hineingeben und anbraten. Die Hitze ein wenig reduzieren, die Zwiebeln hinzufügen und kurz mit andünsten. Anschließend das restliche Gemüse hineingeben, kurz anschwitzen. Dann mit der Brühe aufgießen und zum Kochen bringen. Alles ca. 20 Min. köcheln lassen, nach ca. 15 Min. das Bohnenkraut zufügen. Die fertige Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen.

Tipp: Wer mag, kann zum Schluss noch etwas Pflanzensahne dazugeben und kurz mit erwärmen, das gibt einen cremigen Geschmack.

Guten Appetit!

 

Wie fast alle Gemüse sind grüne Bohnen fett- und damit kalorienarm. Sie liefern reichlich Mineralstoffe, vor allem wasserausschwemmendes Kalium. Wichtig sind außerdem die Spurenelemente Magnesium, Zink, Fluor und Selen. Bohnen haben fast alle Vitamine, besonders die B-Vitamine sind gut vertreten.

Quelle: eatsmarter.de

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Spaghetti Carbonara reloaded – vegan und glutenfrei

Mein Mann lies sich im Italienurlaub dazu verleiten Spaghetti Carbonara zu essen. Nun, es war klar, das die originale Fassung von Carbonara nicht mit der deutschen Übersetzung zu tun haben kann.

Das hätte ich ihm vielleicht sagen sollen 🙂

Es schmeckte ihm trotzdem, allerdings natürlich nicht wie erwartet in der Kindheit im Stammrestaurant mit seinen Eltern.

Wie Deutschen lieben Soßen. Cremig, fettig, schwer.

Darum wurde in Deutschland die Carbonara auch mit Sahne „verfeinert“.

Im Original wird diese tatsächlich nur mit Eiern gemacht. Gänzlich ohne Soße.

Um meinem Mann mit der Soße aus seiner Kindheit, aber eben in vegan, glücklich zu machen, kochte ich ihm die sahnige Variante 🙂

Mein Mann meint allerdings, dass der Name Carbonara, mangels Ei und echtem Schinken, der Soße nicht gerecht wird. Darum taufte ich um auf „Tofunara“.

Simple, lecker und eine perfekte Gemüsepause, für Kinder, welche täglich mit gesunden Gerichten gequält werden 😉

Spaghetti Carbonara reloaded – vegan und glutenfrei
Spaghetti Carbonara reloaded – vegan und glutenfrei

Ihr benötigt:

500 g glutenfreie Spaghetti (wir haben für uns die Spaghetti Barilla entdeckt, absolut empfehlenswert!)

1 große Zwiebel

200 g Räuchertofu

1 Bund Petersilie

500 ml Pflanzensahne (ich habe Cashewsahne verwendet)

2 EL Alsan Margarine

Salz

Pfeffer

1 Prise Kala Namak (Schwarzsalz, welches nach Ei schmeckt)

Olivenöl

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Tofu ebenfalls klein würfeln. Petersilie hacken.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Tofuwürfel darin knusprig anbraten. Nach der Hälfte der Zeit die Zwiebelwürfel hinzugeben und mit anschwitzen.

Die Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser garen.

Mit der vorbereiteten Cashewsahne Tofu und Zwiebelwürfel ablöschen. Nun die Alsan hinzugeben, unterheben und mit Salz, Pfeffer und dem Schwarzsalz würzen. Die Petersilie untermischen.

Die fertigen Spaghetti abgießen und mit der Tofunara anrichten.

Guten Appetit!

Cashewnüsse haben eine hohen Vitamin A, E und D Gehalt. Zudem die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Phosphor und Calcium. Sie (Nüsse im Allgemeinen) schützen vor Herzkrankheiten.

Quelle: Zentrum der Gesundheit

 

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Vegane Joghurtsuppe mit Kichererbsen

Einige meiner Freunde und Bekannten sind türkischer Abstammung und ich bin immer wieder begeistert, dass ich so leckere Gerichte, wie die Joghurtsuppe durch sie entdecken darf.

Diese gibt es in arabischer und türkischer Fassung mit Kichererbsen oder/und Hackfleisch. Ich habe mir mit den Zutaten, welche ich in meiner Küche vorrätig hatte, eine vegane – Umgekocht Version erdacht und erstaunlicherweise meine Familie damit extrem glücklich gemacht.

Ich war recht skeptisch, denn eine Suppe und zudem mit Joghurt gehört normalerweise nicht zu den Leibgerichten meiner Bande. Ich werde gerne überrascht …

Darum habe ich sie auch etwas sämiger gekocht. Die Kichererbsen darin sind perfekt und ich bin froh, dass wir so viele Kulturen in unserem Bekanntenkreis und in dieser Stadt erleben dürfen. Das Küchenprogramm verspricht definitiv nie langweilig zu werden:-)

Nicht vergessen: Zuvor die Kichererbsen 24 Stunden einweichen lassen und dann ca. 90 Minuten kochen lassen, oder Ihr verwendet ein kleines Glas Kichererbsen.

Vegane Joghurtsuppe mit Kichererbsen - Umgekocht
Vegane Joghurtsuppe mit Kichererbsen – Umgekocht

Ihr benötigt (45 Minuten):

2 Zwiebeln

3 Zehen Knoblauch

100 g Kichererbsen fertig eingeweicht oder gekocht

200 g Räuchertofu

100 g Reis

300 g vfk Kartoffeln

1,5 l Gemüsebrühe (je nachdem, wie sämig oder flüssig Ihr es mögt)

400 g Sojajoghurt

10 Blätter frische Minze

1 EL Zitronensaft

Chiliflocken

Salz

Pfeffer

Öl

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Den Räuchertofu klein würfeln. Die Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls würfeln.

In einem Topf Öl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Den Räuchertofu hinzufügen, kurz mit anbraten.

Nun direkt den Reis und die Kartoffelwürfel mit in den Topf füllen und mit der Hälfte der Gemüsebrühe ablöschen. Für ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze, mit geschlossenem Deckel, kochen lassen.

Würzen und den Rest der Brühe hinzufügen. Nach 15 Minuten sollten Reis und Kartoffeln gar sein. Bitte testen:-) Bei Vollkornreis natürlich mehr Zeit einplanen und die Kartoffeln 30 Minuten später hinzufügen.

Während die Suppe kocht, die Minze waschen und hacken.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um die Kichererbsen zur Suppe zu geben und weiter 5 Minuten geschlossen köcheln zu lassen.

Den Topf vom Herd nehmen, den Joghurt und den Zitronensaft hinzugeben, die mit der gehackten Minze gut verrühren.

Abschmecken und eventuell nachwürzen.

Guten Appetit!

Die Kichererbse hat einen hohen Gehalt an Eiweiß. Kichererbsen bestehen zum Teil aus Eiweiß mit essenziellen Aminosäuren und weisen auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen auf. Das macht sie zu einem Allround-Lebensmittel. Sie machen satt und sind gesund.

Wertvolle Mineralstoffe sind in Kichererbsen. Vor allem Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Obwohl der Fettgehalt der Kichererbse höher ist, als bei anderen Hülsenfrüchten, ist sie kein Dickmacher. Die Fette der Kichererbse sind hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Auch an Vitaminen geizt die orientalische Hülsenfrucht nicht. Sie versorgt uns mit den Vitaminen K, E, B1, B2, B6 und auch mit etwas Vitamin C.

Pfefferminze wirkt schleimlösend, als natürliches Antiseptikum und verzögert das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Pfefferminze wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2004 gekürt und liefert eine Bandbreite positiver Eigenschaften.

Der hohe Anteil von Menthol in Pfefferminze schafft sofortige Linderung bei zahlreichen Erkrankungen der Atemwege. Menthol wirkt schleimlösend und hilft bei einer verstopften Nase, Asthma, Sinusitis, Bronchitis, Erkältung und Husten.

Ähnlich wie auch andere ätherische Öle wirkt die erfrischende Art des Pfefferminzöls wunderbar gegen Stress, Depression, geistige Erschöpfung, Angst und Unruhe. Bei äußerlicher Anwendung lindert Pfefferminzöl Kopfschmerzen und Migräne und hilft Fieber aufgrund der Anwesenheit des Kalzium-Antagonismus zu senken. Pfefferminze gleicht den pH-Wert der Haut aus, wodurch eine übermäßige Ölproduktion der Haut wieder ins Gleichgewicht gebracht wird. Dadurch werden Akne, Mitesser, Hautausschläge und Rötungen verringert.

Leidet man an Menstruationsbeschwerden, können bereits 2-3 Tassen warmer Pfefferminztee pro Tag die Schmerzen lindern. Pfefferminztee entspannt die Muskulatur und hilft auch auf diese Weise bei Reizdarmsyndrom und Schlafstörungen.

 

Quelle:superfood-gesund.de, kalorien-guide.de

Quiche Bolognese – vegan und glutenfrei

Dieser Quiche ist ganz sicher nicht Low Carb 🙂

Seit Ihr mitten in einer Diät könnt ihr gleich zum nächsten Rezept weiterscrollen, sorry, aber hier stecken geballte Kohlenhydrate drin. Allerdings auf extrem leckere Weise:-)

Die Idee, eine große Portion Bolognese in Form eines Quiches fand ich super ansprechend und das Wasser lief mir im Mund zusammen.

Natürlich musste ich das Original Rezept auf Lecker.de komplett umschreiben. Da eine reine Bolognese Soße meine Männer nicht satt macht, habe ich einfach noch glutenfreie Nudeln mit in die Quiche gemacht. Schlemmen und satt werden wollen die Jungs:-)

Diesen Quiche werde ich bald wieder kochen. Nur beim Schreiben läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen …

Probiert es aus. Mit oder ohne Nudeln …

Quiche Bolognese – vegan und glutenfrei
Quiche Bolognese – vegan und glutenfrei

Ihr benötigt (60 Minuten):

Für den Quiche – Teig:

300 g glutenfreies Mehl

20 g frische Hefe oder eine Packung Trockenhefe

1 TL Vollrohrzucker

Salz

2 EL Olivenöl

100 ml warmes Wasser (eventuell mehr)

Die Hefe in einer Schüssel mit etwas warmen Wasser und dem Zucker anrühren.

10 Minuten gehen lassen und dann das Mehl hinzufügen und mit Salz und dem restlichen Wasser zu einem typischen Pizzateig verkneten.

An einem warmen Ort abgedeckt für 30 Minuten gehen lassen.

Eine 28er Springform mit Backpapier auslegen und fetten. Den Teig nocheinmal durchkneten und mit etwas Mehl in die Form drücken. Den Rand sehr hoch ziehen.

Für die Bolognese:

100 g glutenfreie Nudeln

200 g Tofu natur

100 g rote Linsen

2 Zwiebeln

4 Zehen Knoblauch

1 rote Chili (nur wer mag)

1 Karotte

4 EL Tomatenmark

100 ml Rotwein

200 ml Passata

1 Dose stückige Tomaten

Salz

Pfeffer

ital. Kräuter

Basilikum

1 EL gekörnte Brühe

½ TL Currypulver

200 ml Wasser

Öl

100 g veganer Streukäse (z.b. Wilmersburger Pizzaschmelz)

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Chili waschen, längs halbieren und entkernen. In kleine Streifen schneiden.

Die Karotten schälen und raspeln oder würfeln. Den Tofu zerbröseln.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen, die Tofukrümel braun anbraten anschließend die Zwiebelwürfel und die Karotten mit dünsten. Dann die Knoblauchwürfel und die Chilistreifen hinzugeben und mit anbraten.

Linsen in die Pfanne geben und kurz mit anbraten lassen.

Nun das Tomatenmark einrühren, anschließend mit dem Rotwein ablöschen und gut einreduzieren lassen, bis alles verkocht ist.

Währenddessen die Nudeln in Wasser mit etwas Salz gar kochen.

Jetzt die Passata, das Wasser mit der Brühe und die stückigen Tomaten mit in die Pfanne geben, gut vermengen und würzen.

Einen Deckel auf die Pfanne legen und bei kleiner Hitze für 15 Minuten köcheln lassen.

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Würzen und abschmecken.

Die fertig gekochten Nudeln abgießen und unter die Bolognese mischen.

Die fertige Bolognese Mischung in die Springform geben, glatt streichen und den Käse darauf verteilen.

Bei 180°C Umluft für 25 Minuten backen.

Genießt es!

Guten Appetit!

Quiche Bolognese – vegan und glutenfrei
Quiche Bolognese – vegan und glutenfrei

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Carotinoide sind für unseren Organismus deswegen so wichtig, weil sie dazu beitragen, die so genannten „freien Radikale“ zu bekämpfen. Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte dies bei der Zubereitung der Nahrung entsprechend beachtet werden. Ein paar Tropfen Olivenöl können hier bereits ausreichend sein.

Die von Experten empfohlene Tagesdosis von Lycopin beträgt übrigens 6 mg. Interessant ist, dass Lycopin aus Tomatenpüree oder Tomatensaft um ein mehrfaches besser vom Körper aufgenommen wird als aus frischen Tomaten. Das ist kein Paradoxon, sondern dadurch erklärbar, dass sich das relativ hitzebeständige Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll entfaltet (die bei der Herstellung von Saft oder Püree erreicht werden) und dann vom Körper wesentlich besser resorbiert werden kann.

 

Quelle: gesundheit.de

 

Vegane Ritter in glutenfreier Rüstung

Wieder einmal ein Kindheitsrezept. Arme Ritter haben mich als Kind immer jubeln lassen und ich aß deutlich mehr als bei jedem Eintopf 🙂

Ich erinner mich sogar, dass wir dieses Rezept in unserem Hauswirtschaftskurs (ja, so was gab es in meiner Schulzeit im Westen noch 🙂 ) gekocht haben. Sogar die Szene des Ausbackens ist mir noch wie ein Foto eingebrannt. Komisch, an einige Dinge erinnert man sich ohne rechten Grund doch sehr deutlich …

Ich freue mich nun, dass ich meinen armen, vegan erzogenen Kindern, dieses Rezept zubereiten kann.

Auch ihr Jubel war entsprechend groß und wir werden es in unsere Ferienhauskochliste einfügen 🙂

Die Ritter sind ein Mal in Süß und ein Mal herzhaft. Die süße Version werde ich Euch morgen posten 🙂

Geduld, Geduld …

Vegane Ritter in glutenfreier Rüstung - Umgekocht
Vegane Ritter in glutenfreier Rüstung – Umgekocht

Ihr benötigt (30-45 Minuten):

20 Scheiben glutenfreies Toast, Brot oder Brötchen

200 g Seidentofu

200 ml Pflanzenmilch

3 EL Volley (vegane Eimischung) angerührt mit 80 ml Wasser

Salz

Pfeffer

Öl

Schnittlauch

Den Seidentofu, die Pflanzenmilch und das angerührte Volley in einem Mixer sämig mixen.

Mit Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren.

Den Schnittlauch waschen, klein schneiden und zur Seite stellen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen.

Die Masse in eine Schüssel geben und die Toasts darin wenden und in der Pfanne beidseitig braun braten.

Fertig gebraten auf eine Teller geben, den gehackten Schnittlauch darüber streuen und genießen 🙂

Dazu passt ein leckerer Salat oder Gemüse mit Dip … hmmm.

Guten Appetit!

Schnittlauch am besten immer frisch verbrauchen. Man kann übrigens auch die Blüten essen. Neben Vitamin-C enthält es viel von dem „Augen“-Vitamin A. Es wirkt wie alle Lauchsorten antibakteriell, harntreibend und beugt Arterienverkalkung vor.

Quelle: Dr-feil.com, eatsmarter.de

Reisauflauf – vegan und glutenfrei

Jetzt mal ehrlich und ungeschönt … für mich ist dies eines der langweiligsten Gerichte, welches ich bisher gekocht habe.

Zur Erklärung: Ich bin seit ein paar Tagen wirklich sehr erkältet. Die Kinder sind so weit fit, mein Mann in der Schweiz und Fast Food möchte ich nicht haben.

Um das Kochen komme ich also nicht herum, denn die Kinder haben nach 6-8 Stunden Schule natürlich ordentlich Hunger.

Wenn es bei uns schnell gehen muss, dann gibt es eher mal Nudeln mit Tomatensoße. Allerdings bin ich ja nicht erst seit heute krank 🙂

Mein Kühlschrank bot mir noch einen Brokkoli und Blumenkohl, Räuchertofu und Seidentofu an. Alle anderen, im Gericht verwendeten Zutaten, habe ich zu 90 % immer im Keller.

Ich habe also alles, nach kurzer Vorbereitung, in eine Auflaufform getan und den Ofen dann den Rest machen lassen.

Verglichen mit den würzigen Gerichten, die wir normalerweise schlemmen, finde ich dieses hier ganz schön simpel, die Familie aber ist in Begeisterungsstürme ausgebrochen. Jetzt war ich dann doch irritiert …

Also offensichtlich das perfekte Kindergericht. Macht eure Kinder also glücklich und bitte schickt mir einen Kommentar, ob es auch bei Euch so gut angekommen ist.

Das Gemüse kann man ja variieren 🙂

Reisauflauf – vegan und glutenfrei - Umgekocht
Reisauflauf – vegan und glutenfrei – Umgekocht

Ihr benötigt (60 Minuten):

 

200 g Reis

1 Kopf Blumenkohl

1 Kopf Broccoli

200 g Räuchertofu

400 g Seidentofu

100 ml Sojasahne

300 ml Reismilch

1 EL Volley

3 EL veganer Pizzaschmelz (gehobelt von Wilmersburger)

Salz

Pfeffer

1 TL Currypulver

½ TL Muskat

Den Reis mit 400 ml Wasser und Salz gar köcheln lassen.

Blumenkohl und Brokkoli in Röschen teilen und waschen. In einem Topf mit Wasser, Salz und dem Muskat für 10 Minuten garen lassen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen.

Den Räuchertofu sehr klein würfeln.

Den Seidentofu mit den Gewürzen, der Reismilch, Pflanzensahne, 2/3 der Räuchertofuwürfel und dem Pizzaschmelz gut verrühren.

Nun alles, also Reis, Blumenkohl, Brokkoli und die Seidentofumasse in einer großen Schüssel verrühren und eine Auflaufform füllen. Den übrigen Räuchertofu darüberstreuen und bei 180° C Umluft im Ofen für 35 Minuten backen.

Das wars 🙂

Guten Appetit!

Reisauflauf – vegan und glutenfrei - Umgekocht
Reisauflauf – vegan und glutenfrei – Umgekocht

 

 

Blumenkohl ist sehr gesund: Die Röschen sind leicht verdaulich und liefern nur 23 Kilokalorien pro hundert Gramm. Zudem besitzt der weiße Kohl einen besonders hohen Vitamin C-Gehalt. Außerdem stecken in dem weißen Gemüse die Mineralstoffe Phosphor und Kalium. Zu über 90 Prozent besteht der Kohlkopf aus Wasser. Er liefert außerdem zu etwa gleichen Teilen Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe

Brokkoli ist voll von Glucosinolate (Schwefelstoffen) und Beta-Karotinen, welche freie Radikale unschädlich machen können und damit die Körperzellen sowie das Immunsystem aktiv unterstützen. Es gilt inzwischen außerdem als erwiesen, dass Brokkoli in der Vorbeugung gegen verschiedene Krebsarten eine wichtige Rolle spielt.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen im Brokkoli gehört das essentielle Spurenelement Chrom. Krankheiten wie Diabetes oder ein zu hoher Cholesterinspiegel werden mit einem Chrommangel in Verbindung gebracht. Chrom wird nachgesagt, einen positiven Einfluss auf den Metabolismus und die Insulinproduktion auszuüben.

Brokkoli auch noch alles andere zu bieten, was das Herz von gesundheitsbewussten Genießern begehrt: Er ist reich an Eiweiß, Kohlenhydraten und Mineralstoffen – aber arm an Fett und Kalorien. Beim Vitamin C ist Brokkoli nicht nur im Rohzustand mit 115 mg pro 100 g absoluter Spitzenreiter der weitverzweigten Kohl-Familie: Selbst gekocht enthält schon eine Miniportion von 150 g Brokkoli stolze 135 mg Vitamin C.

Quelle: eatsmarter.de, lifeline.de

Gemüsequiche – vegan und glutenfrei

Dass wir Quiche lieben und ohnehin alles, was vom Blech kommt, ist für den Eifrigen Umgekocht Leser kein Geheimnis mehr.

Für mich war die Zeit reif, mal wieder mit Teig und Eisoßenersatz zu experimentieren und darum, und weil der Appetit so groß war, gab es heute diese bunte Quiche.

Super für das Buffet, warm und kalt gegessen ein Genuss und überzeugend für jeden, der nicht so vertraut ist mit der tierfreien Küche.

Ich habe mich mal wieder verliebt und freue mich, Euch diese neue Liebe vorstellen zu dürfen 🙂

Gemüsequiche – vegan und glutenfrei
Gemüsequiche – vegan und glutenfrei

Ihr benötigt (70 Minuten):

Für den Teig:

250 g glutenfreie Mehlmischung

2 TL Weinsteinbackpulver

½ TL Salz

80 ml Olivenöl

60 ml warmes Wasser

20 ml Blubberwasser (also Mineralwasser :-))

Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten und zu Seite stellen.

Für den Belag:

3 Zucchini

3 Tomaten

1 Zwiebel

1 orangene Paprika

Olivenöl

Die Zwiebel schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Das Gemüse waschen, bei den Zucchini die Enden abschneiden und dann mit einem Hobel längs in dünne Scheiben hobeln. Von der Paprika das Kerngehäuse entfernen, halbieren und in dünne Ringe schneiden. Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden, den Strunk dabei entfernen.

Für die Soße:

150 g Seidentofu

150 ml Sojasahne

Salz

Pfeffer

etwas Currypulver

Alle Zutaten in einer Schüssel sehr gut miteinander vermengen, abschmecken.

Den Teig nun in eine gut eingefetten 28 cm Springform hineindrücken, die Ränder etwas hochziehen.

Das geschnittene Gemüse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech (eher zwei) auslegen, mit dem Öl beträufeln, salzen und pfeffern.

Für ca 10 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen schieben und weich backen.

Dann das etwas ausgekühlte Gemüse kreisförmig auf dem Teigboden verteilen und die Seidentofu – Masse gleichmäßig darüber gießen.

Nun für 30 Minuten bei 200 °C Umluft ab in den Ofen und leicht braun backen lassen.

Entnehmen und nun nur noch genießen 🙂

Gemüsequiche – vegan und glutenfrei
Gemüsequiche – vegan und glutenfrei

Guten Appetit!

Mit nur wenigen Kalorien und einem Fettgehalt von unter 1 % gehören Zucchini zum Must-have für alle, die gerne gut essen und dabei schlank bleiben wollen. Auch sonst haben Zucchini der Gesundheit einiges zu bieten: Sie enthalten reichlich Kalium, das für verschiedene Stoffwechselprozesse Bedeutung hat; dazu kommen Magnesium, sowie relativ viel Eisen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratgehalts sind Zucchini auch für Diabetiker ein ausgesprochen gesunder Genuss.

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Carotinoide sind für unseren Organismus deswegen so wichtig, weil sie dazu beitragen, die so genannten „freien Radikale“ zu bekämpfen. Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte dies bei der Zubereitung der Nahrung entsprechend beachtet werden. Ein paar Tropfen Olivenöl können hier bereits ausreichend sein.

Die von Experten empfohlene Tagesdosis von Lycopin beträgt übrigens 6 mg. Interessant ist, dass Lycopin aus Tomatenpüree oder Tomatensaft um ein mehrfaches besser vom Körper aufgenommen wird als aus frischen Tomaten. Das ist kein Paradoxon, sondern dadurch erklärbar, dass sich das relativ hitzebeständige Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll entfaltet (die bei der Herstellung von Saft oder Püree erreicht werden) und dann vom Körper wesentlich besser resorbiert werden kann.

 

Quelle:eatsmarter.de, gesundheit.de

Leckerer veganer Tex – Mex Auflauf mit Nachos – glutenfrei

Dieses Rezept ist ein echter Urlaubsklassiker von uns.

Da wir aufgrund der Größe unserer Familie, eines glücklichen Hundes im Anhang und einer ungewöhnlichen, etwas komplizierten Ernährungsform, eher Ferienwohnungen im Urlaub bevorzugen, bereite ich meist einen Kochplan mit dem Familienrat vor. So wissen wir, welche Gewürze und glutenfreie Sachen wir von Zuhause benötigen, was wir einkaufen müssen und mindern so den „das will ich nicht essen“ Stress 🙂

Da auch Ihr offensichtlich gerne Tex – Mex in Eurem Speiseplan einbindet, wollte ich Euch diese einfache Leckerei nicht vorenthalten.

Diesmal habe ich noch Sojamedaillons mit hineingegeben. Das ist aber kein Muss 🙂

Leckerer veganer Tex - Mex Auflauf mit Nachos – glutenfrei
Leckerer veganer Tex – Mex Auflauf mit Nachos – glutenfrei

Ihr benötigt (70 Minuten):

120 g Sojamedaillons (getrocknet)

Die Medaillons mir kochendem Wasser übergießen, so, dass sie komplett bedeckt sind. 15 Minuten einweichen lassen.

Währendessen die Marinade zubereiten.

Für die Marinade:

3 EL Olivenöl

2 EL Tamarisauce

2 EL Worcestersauce

1 TL Rauchsalz

Grillgewürz

Pfeffer

Paprikapulver

Alle Zutaten gut miteinander vermengen und die sehr gut abgegossenen und ausgedrückten Sojamedaillons darin marinieren.

Für den Auflauf:

 

1 rote Paprika

1 gelbe Paprika

1 grüne Paprika oder Zucchini

1 Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

1 rote Chilischote

1 Glas Mais

1 Glas Kidneybohnen

100 g Tomatenmark

500 g Passata

Salz

Pfeffer

1 TL granulierte Zwiebel

½ TL gem. Kümmel

½ TL gem. Koriander

1 TL Paprikapulver

mind. 250 g Tortillachips

Öl

1-2 Avocados – ! aber nur, wenn Du warme Avocados magst!

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln. Die Chili waschen und in feine Ringe schneiden.

In einer großen Pfanne Öl erhitzen und diese drei Zutaten darin anschwitzen.

Die Paprika waschen, entkernen und grob würfeln oder in Streifen schneiden. Wie Ihr mögt 🙂 Dann mit in die Pfanne geben und 5 Minuten mit anbraten.

Den Mais und die Kidneys abgießen und mit in die Pfanne geben und untermischen.

Nun das Tomatenmark untermischen und anschließend mit der Passata ablöschen.

Mit den Gewürzen abschmecken und noch 5 Minuten leicht köcheln lassen.

In eine Auflaufform Tortillachips auf dem Boden verteilen, nun die Soße, dann wieder Chips, dann wieder Soße.

Zum Schluss wieder Chips, 1-2 Avocados aushöhlen, klein schneiden und darauf verteilen.

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Für die Cashewcreme:

 

3 Hände voll Cashewkerne ( ich habe nicht immer die Waage am Platz 🙂

Wasser

1 TL körnige Gemüsebrühe

2 TL Reis-Hefeflocken

Salz

Pfeffer

Sämtliche Zutaten zu den eingeweichten Cashewkernen geben und sehr gut mixen.

Diese leckere Cashewcreme über die Kartoffeln gießen. Wer mag, kann noch etwas Paprikapulver für die Farbe darüber streuen.

Den Auflauf bei 180°C Umluft nun für 25 Minuten backen lassen.

Hmmm …

Guten Appetit!

Keine Frage – Kidneybohnen gehören zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Wie alle Hülsenfrüchte haben sie jeweils eine dicke Portion pflanzliches Protein und Ballaststoffe zu bieten – perfekt für alle, die sich gern satt essen und dabei nicht zunehmen wollen! Dazu kommt: Kidneybohnen sind zwar rein rechnerisch keine Kalorienleichtgewichte, aber dafür ausgesprochen fettarm. Mit rund 150 mg Magnesium pro 100 g liefern Kidneybohnen außerdem noch echten Mehrwert für starke Nerven und gesunde Muskeln. Wie alle Hülsenfrüchte eignen sich auch Kidneybohnen mit diesem Profil perfekt als Nährstofflieferant speziell für Vegetarier und Veganer.

Eine mittelgroße Paprika liefert bereits ein Viertel der empfohlenen Vitamin-C Menge für Erwachsene. Und das ist längst nicht der einzige gesunde Stoff, den die Schoten liefern: Neben stecken in frischer Paprika reichlich Vitamin E, Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium. Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe wie Karotinoide, die unter anderem den Augen zugutekommen.

Wegen des hohen Kalziumgehalts tut Paprika Knochen und Gelenken gut. Auch bei Durchfall, Verdauungsstörungen und Blähungen hat sich der Verzehr von Paprika bewährt. Das liegt an dem scharf schmeckenden Stoff Capsaicin. Er sitzt vorwiegend in den weißen Scheidewänden der Früchte.

Das Gemüse ist fettfrei und kalorienarm. Hinzu kommt, dass Paprika die Verdauung fördert. Denn ihr Ballaststoffgehalt kann sich ebenfalls sehen lassen: Eine Schote enthält bereits ein Drittel der empfohlene Ballaststoffmenge. Wer unter häufigem Aufstoßen leidet, sollte die Schalen der Früchte aber durch Blanchieren (kurzes Abbrühen mit heißem Wasser) abziehen.

Die Farbe der Paprika zeigt, in welcher Reifephase die Schoten geerntet wurden. Grüne Paprika sind unreife Schoten. Sie haben noch wenig Eigengeschmack und enthalten auch weniger Vitamin C als die roten Kollegen. Grüne Paprika genießt man deshalb am besten gekocht oder gebraten. Bei gelben Schoten ist der Reifegrad schon etwas ausgeprägter, was sich im Geschmack und Aroma zeigt.

Eine voll ausgereifte Paprikaschote erstrahlt in kräftigem Orange oder Rot. Sie hat einen sehr intensiven Geschmack und ist besonders aromatisch.

Quelle: Eat-smarter, deine-gesunde-ernaehrung.de

Veganes Kichererbsen Gulasch

Durch ein Posting des Blogs Laubfresser stieß ich auf ein Kichererbsen – Gulasch.

Ein fantastischer Blog mit vielen leckeren, veganen Gerichten. Allein der Name ist schon genial 🙂

Das Gulasch sah so lecker aus, dass ich es direkt nachkochen wollte.

Wir lieben Kichererbsen und deftige Gerichte und ich muss sagen, wir wurden nicht enttäuscht. Das Gulasch ist wahnsinnig lecker und schmeckt am 2 Tag noch mal so gut.

Lasst Euch von unserer Begeisterung anstecken und probiert es aus 🙂

Veganes Kichererbsen Gulasch - Umgekocht
Veganes Kichererbsen Gulasch – Umgekocht

Ihr benötigt (45 Minuten mit fertig gekochten Kichererbsen):

600 g Kartoffeln

2 Zwiebeln

2 Zehen Knoblauch

1 große Dose Kichererbsen oder 200 g eingeweichte und gekochte Kichererbsen

100 g Sojabrocken / würfel

600 ml Gemüsebrühe

2 Dosen stückige Tomaten

3 EL Tomatenmark

2 EL Paprikapulver edelsüß

3 EL Tamarisauce

1 TL Zitronensaft

Salz

Pfeffer

2 Prisen Cayennepfeffer

Öl

Die Kartoffeln waschen, schälen und mundgerecht zurecht schneiden.

In einem Topf Öl erhitzen, die Zwiebeln schälen, würfeln und in dem heißen Öl glasig dünsten. Das Tomatenmark hinzugeben und kurz mit anschwitzen lassen. Mit den Tomaten ablöschen. Nun Kichererbsen, Kartoffeln, Gemüsebrühe und Paprikapulver hinzugeben.

Den topf mit Deckel abdecken und für 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Die letzten 5 Minuten den Deckel abnehmen, Tamarisauce, Zitronensaft, Gewürze hineingeben und den Knoblauch hineinpressen.

Gut vermengen, abschmecken und nach weiteren 10 Minuten bei kleiner Hitze offen ziehen lassen.

Mehr gibt es nicht zu sagen, außer…

…guten Appetit!

 

 

Die Kichererbse hat einen hohen Gehalt an Eiweiß. Kichererbsen bestehen zum Teil aus Eiweiß mit essenziellen Aminosäuren und weisen auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen auf. Das macht sie zu einem Allround-Lebensmittel. Sie machen satt und sind gesund.

Wertvolle Mineralstoffe sind in Kichererbsen. Vor allem Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Obwohl der Fettgehalt der Kichererbse höher ist, als bei anderen Hülsenfrüchten, ist sie kein Dickmacher. Die Fette der Kichererbse sind hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Auch an Vitaminen geizt die orientalische Hülsenfrucht nicht. Sie versorgt uns mit den Vitaminen K, E, B1, B2, B6 und auch mit etwas Vitamin C.

 

Quelle:kalorien-guide.de

Flotte Taccos – vegan und glutenfrei

Die Schule läuft seit zwei Wochen wieder, die Tage werden zwar länger, doch die Zeit irgendwie weniger…

Das kochen muss wieder etwas schneller gehen (außer an den 2 freien Tagen in der Woche :-)) und da kam mir die Idee schnell Tacos zu machen.

Beim Einkauf flirteten die Taccos mich an und ich ergab mich.

Dazu kaufte ich noch Salat, Tomaten, Avocado und Limetten.

Ich kreeirte noch eine Sour Cream aus Sojaquark, Sojajoghurt und Sahne und machte so ganz einfach und schnell meine Familie glücklich.

An manchen Tagen läuft es wirklich gut 🙂

Alle Familienmitglieder haben sich den Bauch voll geschlagen.

Für mich sind die Taccos nun auf der Hitliste für Feriengerichte und Geburtstage 🙂

Flotte Taccos – vegan und glutenfrei
Flotte Taccos – vegan und glutenfrei

Ihr benötigt (45 Minuten):

 

1-2 Packungen fertige Taccos (in einer sind 12 Stück)

Für die Füllung:

 

100 g Sojagranulat

1 große Zwiebel

1 Dose Mais

1 Dose Kidney (oder 2 Dosen Mexico Mix)

100 ml Passata

mexicanische Gewürzmischung

Oregano

Zimt

Salz

Pfeffer

Cayennepfeffer

Öl

Das Sojagranulat in ausreichend heißer Gemüsebrühe für 10 Minuten einweichen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen. Die Zwiebel schälen, würfeln und in der Pfanne anbraten. Das Sojagranulat hinzugeben und kräftig anbraten.

Den Mais und die Bohnen abgießen und mit in die Pfanne geben (bei der Mexico Mischung kommt alles rein, denn da ist auch die Tomatensauce schon dabei).

Passata hinzufügen und mit den Gewürzen abschmecken.

Noch 10 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Für die Guacamole:

 

2 reife Avocados (ich bevorzuge die Sorte Hass)

½ Limette (Saft)

2 Zehen Knoblauch

Salz

Pfeffer

Paprika

etwas Currypulver

Die Avocados halbieren, den Kern entfernen und beiseite legen.

Das Fleisch der Avocados in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen und hineinpressen. Den Limettensaft hinzufügen, würzen, alles gut zerdrücken und abschmecken.

Zum Schluss beide Kerne in die Guacamole legen. So oxidiert diese nicht so schnell.

Für die Sour Cream:

 

3 EL Sojaquark (meine Entdeckung im Bioladen)

2 EL Sojajoghurt

100 ml Sojasahne

½ Limette (Saft)

Salz

Pfeffer

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und abschmecken.

Oder ihr nehmt meine Cashew-Sourcream

Dazu:

½ Kopf Eisbergsalat – waschen und in feine Streifen schneiden.

2 Tomaten – waschen, den Strunk entfernen und in Scheiben oder Würfel schneiden.

Chili – wer mag, einfach die Taccos ebenfalls damit befüllen

Die Taccos nach Packungsangabe im vorgeheizten Ofen für 5 Minuten backen und dann mit den Zutaten nach herzenslust befüllen 🙂

Guten Appetit!

 

 

Obwohl meist von der Avocadofrucht gesprochen wird, gehört die Avocado zur Familie der Beeren. In Europa werden Avocados dennoch eher wie Gemüse behandelt und bevorzugt in salzigen Speisen, etwa als Brotaufstrich, im Salat oder mit Lachs verzehrt. In Südamerika sowie in Asien wird die Avocado jedoch auch für süße Speisen wie Milchshakes oder Speiseeis verwendet.

Gegenüber den anderen Früchten stecken in der Avocado kaum Zucker oder Fruchtsäuren, gleichzeitig verfügt sie über einen weitaus höheren Nährstoffgehalt. Neben Kohlehydraten liefert die Avocado auch Vitamin C, Phosphor, Calcium sowie Eisen. Andererseits hat das Fruchtfleisch der sogenannten Butterbirne auch mit weitem Abstand den höchsten Fettgehalt aller bekannten Obst- und Gemüsesorten. So schlagen 100 Gramm Avocado-Fruchtfleisch mit gut 200 Kalorien und etwa 25 Gramm Fett zu Buche. Hierbei handelt es sich jedoch größtenteils um ungesättigte Fettsäuren, was die Avocado trotz der Kalorien zu einem wertvollen, gesunden Lebensmittel macht.

Diabetiker sollten Avocados jedoch besser vom Speiseplan streichen. Der Inhaltstoff Mannoheptulose hemmt nämlich die Insulinausschüttung. Dies kann den Blutzuckerspiegel erhöhen.

Keine Frage – Kidneybohnen gehören zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Wie alle Hülsenfrüchte haben sie jeweils eine dicke Portion pflanzliches Protein und Ballaststoffe zu bieten – perfekt für alle, die sich gern satt essen und dabei nicht zunehmen wollen! Dazu kommt: Kidneybohnen sind zwar rein rechnerisch keine Kalorien-Leichtgewichte, aber dafür ausgesprochen fettarm. Mit rund 150 mg Magnesium pro 100 g liefern Kidneybohnen außerdem noch echten Mehrwert für starke Nerven und gesunde Muskeln. Wie alle Hülsenfrüchte eignen sich auch Kidneybohnen mit diesem Profil perfekt als Nährstoff-Lieferant speziell für Vegetarier und Veganer.

Mais besteht zum größten Teil – nämlich zu rund 72 Prozent – aus Wasser.  Außer Wasser sind in dem Getreide Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate enthalten. Die Kohlenhydrate setzen sich unter anderem aus Glukose, Fructose und Saccharose zusammen. Am süßesten schmeckt Mais direkt nach der Ernte. Denn: Je länger er liegt, desto mehr Zucker wird in Stärke umgewandelt. 

Daneben hat das Getreide aber noch viele weitere gesunde Inhaltsstoffe zu bieten. Es enthält Provitamin A, verschiedene B-Vitamine, Vitamin C sowie Vitamin E. Außerdem ist es auch reich an Mineralstoffen. Besonders erwähnenswert sind Eisen, Calcium , Kalium, Natrium Phosphor und Zink. Daneben sind in Mais außerdem auch essentielle Aminosäuren wie Leucin, Valin, Phenylalanin, Isoleucin und Threonin enthalten. 

Quelle:eat-smarter, gesundheit.de

Königsberger Klopse – vegan und glutenfrei

Unser lieber Nachbar und Adoptiv – Opa Helmut hat sich doch tatsächlich Königsberger Klopse als Fertiggericht geholt. Okay, Rentner und alleinstehend, da möchte ich jetzt nicht zu kritisch sein. Zum Glück kommt er regelmäßig bei uns zum Mittagessen 🙂

Da er mit dieser Aktion meinen Ehrgeiz geweckt hatte, war mir klar, dass ich die Klopse veganisieren muss. Immerhin habe ich diese früher auch geliebt.

Im Netz stöberte ich etwas, wie ich die Klopse am besten im Königsberger Style hinbekommen konnte.

Ich entschied mich für die Variante mit Sojagranulat.

Da auch Reichelt neuerdings Produkte von Veganz führt, deren Sojaprodukte ich sehr schätze, war es auch gar nicht schwer die Zutaten zu organisieren.

Versucht es und überzeugt euch davon, dass auch die Klopse mal wieder zu veganisieren sind 🙂

Königsberger Klopse – vegan und glutenfrei - Umgekocht
Königsberger Klopse – vegan und glutenfrei – Umgekocht

Ihr benötigt (60 Minuten):

Für die Klopse:

 

100 g Sojagranulat

Gemüsebrühe

1 Zwiebel

1 EL Senf

1 TL Kümmelpulver

1 TL edelsüßes Paprikapulver

1 Prise Muskat

5 EL Mais -oder Kartoffelmehl

4 EL Sojamehl

1 EL Zitronensaft

Salz

Pfeffer

Das Sojagranulat in einer Schüssel mit ausreichend Gemüsebrühe für 10 Minuten einweichen. Dann in einem Sieb abseihen und gut ausdrücken.

Die Masse in der Schüssel mit den restlichen Zutaten vermengen und zu Klopsen formen.

Für die Brühe:

 

1,2 l Gemüsebrühe

2 Lorbeerblätter

2 Nelken

Prise Piment

Die Brühe ansetzen und aufkochen.

Die fertigen Klopse für 30 – 40 Minuten ganz leicht köcheln.

Für die Sauce:

 

80 g Alsan

1 Zwiebel

7 EL glutenfreies Mehl

1 kleines Glas Kapern oder 2 EL

2 TL Zitronensaft

50 ml Weißwein (wer mag)

200 ml Pflanzensahne

Salz

Pfeffer

In einem Topf die Alsan schmelzen, das Mehl mit einem Schneebesen einrühren und mit den Weißwein angießen. Mit einer Kelle die Klopsbrühe nach und nach in den Topf geben.

Kapern, Zitronensaft und Gewürze hinzugeben. Die restliche Brühe hinzufügen, die Sahne angießen, abschmecken und zum Schluß die Klopse hineingeben.

Als Beilage:

1,2 kg vfk Kartoffeln

Die Kartoffeln waschen, schälen, vierteln und in ausreichend Salzwasser zwischendurch gar kochen.

Die Klopse mit Sauce und den gar gekochten Kartoffeln anrichten und genießen.

Guten Appetit!

 

Die Kartoffel liefert mit zwei Prozent zwar nur recht wenig Eiweiß, dafür ist dieses aber besonders hochwertig. Der Körper kann die Proteine der Kartoffel relativ leicht in körpereigene Eiweiße umwandeln. Daneben punktet die Knolle noch mit einer beträchtlichen Menge an B- und C-Vitaminen.15 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente trägt sie in sich. Besonders bemerkenswert ist dabei der hohe Kaliumanteil.

Die Knolle wartet mit einer beträchtlichen Menge an B- und C-Vitaminen auf. Zudem enthält sie 15 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders bemerkenswert ist dabei der hohe Kaliumanteil. Gute Argumente, die die Kartoffel gesund machen.

Quelle:gesund.de

Pakistanisches weißes Korma – veganisiert

Da wir hier in einem teilindischen Haushalt leben, ist es logisch, dass wir die indische Küche lieben. Pakistan, das Nachbarland Indiens, hat, ebenso wie Nordindien, die etwas mildere Küche. Ansonsten ähneln sie sich aber sehr.

Als ich dieses Pakistanische weiße Korma entdeckte, konnte ich nicht anders, als es zu testen.

Die Sojamedallions habe ich, als Ersatz, für das im Originalrezept enthaltene Huhn, verwendet. Wer das nicht mag, lässt es einfach weg oder ersetzt es durch einen anderen Fleischersatz, wie Lupinen oder Jackfruit ( kommt bald im Testcenter).

Da ich ein Gericht ohne Gemüse einfach nicht mag, habe ich, abweichend vom Originalrezept, noch welches hineingeschnippelt. Hier sind eurer Kreativität und Vorlieben, also keine Grenzen gesetzt :-).

Pakistanisches weißes Korma – veganisiert
Pakistanisches weißes Korma – veganisiert

Ihr benötigt (45 Minuten):

 

200 g Basmatireis (darf gerne Vollkorn sein)

150 g Sojamedallions

2 Zwiebeln

4 Zehen Knoblauch

1 Zucchini

2 Karotten

100 g braune Champignons

200 g Sojasahne oder, bei Sojaallergie, andere Pflanzensahne

300 g Sojajoghurt oder, bei Sojaallergie, Mandeljoghurt

Chilipulver

Currypulver

Kümmelpulver

Salz

Gemüsebrühe

Öl

Die Sojamedallions in einer Schüssel mit heißer Gemüsebrühe übergießen (sollte komplett bedeckt sein) und für 15 Minuten einweichen.

Das Gemüse waschen, schälen, die Pilze putzen und alles in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Die engeweichten Medallions in einem Sieb gut ausdrücken (die Brühe könnt ihr gerne zum strecken des Kormas aufheben!) und mit einem Messer dritteln.

Nun den Reis in der doppelten Menge Wasser, mit etwas Salz, gar kochen lassen.

In einer hohen Pfanne Öl erhitzen (z.b Kokosöl) und die Sojastücke mit den Zwiebeln anbraten. Nach kurzer Zeit die Knoblauchwürfel hinzugeben und weiter braten.

Gemüsewürfel nun ebenfalls hinzugeben und bei mittlerer Hitze für 5 Minuten mit anbraten lassen.

Nun alles mit der Sojasahne und anschließend mit dem Sojajoghurt ablöschen. Die Hitze nun runterdrehen und bei geringer Hitze, abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch würzen und eventuell etwas, oder alles von der aufgefangenen Brühe hinzugießen.

Das Korma abschmecken und gemeinsam mit dem Reis anrichten.

Guten Appetit!

 

Der Champignon ist unserer wichtigster und bekanntester Kulturspeisepilz. Weitgehend unbekannt ist aber, dass er dank seines Wirkstoffes Tyrosinase eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Chinesische Heiler empfehlen jungen Müttern, häufig Champignons zu essen, um die Milchproduktion fürs Babys anzuregen. Schließlich wurden Champignonextrakte in Tierexperimenten auch erfolgreich zur Behandlung von Bindegewebsgeschwulsten (Sarkomen) eingesetzt. Champignons enthalten die Vitamine B2, B3, B12, D und K, Biotin, Niacin, Pantothensäure und Folsäure. Dazu Mineralstoffe und Spurenelemente (Kupfer, Selen, Eisen, Kalium) und vieles andere mehr, das der Körper braucht um fit und vital zu sein.

Pilze (sind keine Pflanzen!) sind eine frische nicht-tierische Quelle für Vitamin B12. Es wird von Bakterien hergestellt und ist auf der Fläche und im Pilzfleisch zu finden.

Quelle:frischepilze.com