Thai Zucchini Spaghetti – vegan und glutenfrei

Nun war ich über sechs Wochen offline. Habe über Ostern und auch danach sozusagen Blog gefastet 🙂

Diese Auszeit war wirklich einfach mal nötig um den Kopf freizubekommen.

Was das älter werden (immerhin bin ich schon 44 :)), mit der Psyche und leider auch mit dem Körper macht, ist nicht immer leicht auszuhalten 😉

Ständig dieses Hamsterrad, die ständigen Wiederholungen und das Gefühl im eigenen Leben nicht vom Fleck zu kommen, zwingt uns doch gelegentlich dazu, aus all diesem auszubrechen, Schwung zu nehmen und aus dem Hamsterrad herauszuspringen.

Es war eine gute Zeit, und auch, wenn ich nicht aus allen Verpflichtungen, die eine 6-köpfige Familie eben so mit sich bringt, ausbrechen konnte/wollte, so haben doch auch die kleinen Dinge, auf die ich verzichtet habe eine Menge ausgemacht.

Das verhält sich für mich ähnlich wie z. B. beim Aufräumen eines Kellerraumes.

Wir müssen zumindest einen Teil der Dinge herausräumen, sichten, sortieren und dann wieder einordnen.

Da gibt es auch immer einige Dinge, die in den Müll wandern, einen neuen Ort im Haus finden oder gar verschenkt werden können 🙂

Kennt Ihr das auch?

Nun bin ich froh, dass ich wieder einen Schritt weiter bin. Zudem ist ein neues Kleid für Umgekocht in Arbeit und ich hoffe, dass ich es Euch bald präsentieren kann.

Für heute habe natürlich auch noch ein leckeres Rezept parat.

Ein einfaches, schnelles und etwas anderes Pastagericht, welches mich absolut überzeugt hat.

Beim Nachkochen wünsche ich Euch viel Spaß 🙂

Thai Zucchini Spaghetti – vegan und glutenfrei

Ihr benötigt (4 Personen, 45 Minuten):

 

400 g glutenfreie Spaghetti (ich verwende gerne die von Barilla)

2-3 Zucchini (je nach Größe)

2-3 Frühlingszwiebeln

3 Zehen Knoblauch

100 ml Tamarisoße

2 EL Agavendicksaft

100 ml Gemüsebrühe

1 EL rote Currypaste

2 EL Sesamöl

Kokosöl

Pfeffer

Die Spaghetti in ausreichend Wasser nach Packungsangabe al dente kochen.

Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden.

Zucchini ebenfalls waschen, ja nach Größe halbieren und in Scheiben schneiden.

Nun in einer großen Pfanne Kokos – und Sesamöl erhitzen und die Zucchini darin kurz anbraten. Sie sollte nicht weich werden.

Nun die Curry-Paste, Tamarisoße, Gemüsebrühe und Agavendicksaft mit in die Pfanne geben und vermischen. Die Zwiebelenden ebenfalls hinzugeben und anbraten. Das Grün kommt erst zum Ende hinzu.

Die gar gekochten und abgegossenen Spaghetti in die Pfanne geben und sehr gut vermengen. Zum Schluss noch das Grün der Frühlingszwiebel unterheben, anrichten und genießen 🙂

Guten Appetit!

 

Mit nur wenigen Kalorien und einem Fettgehalt von unter 1 % gehören Zucchini zum Must-have für alle, die gerne gut essen und dabei schlank bleiben wollen. Auch sonst haben Zucchini der Gesundheit einiges zu bieten: Sie enthalten reichlich Kalium, das für verschiedene Stoffwechselprozesse Bedeutung hat; dazu kommen Magnesium, sowie relativ viel Eisen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratgehalts sind Zucchini auch für Diabetiker ein ausgesprochen gesunder Genuss.

 

Quelle:eatsmarter.de

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Schnelle Tomaten – Champignons Spaghetti

Nudeln, egal in welcher Form finden immer und bei fast jedem Anklang.

Als Hobby Italiener fühlen wir uns Spaghetti und Co sowieso verpflichtet und genießen diese in glutenfreier Form regelmäßig.

Das graue und viel zu kalte Herbstwetter steigert den Genuss nochmals.

Mit sonnigen Pastagerichten wird die Herbstmelancholie wenigstens etwas in ihre Schranken verwiesen.

Das Wintergemüse muss also noch etwas warten 🙂

Diese leckere Kreation mit sonnigen Tomaten und braunen Champignons konnte ich Euch nicht vorenthalten.

Schnelle Tomaten – Champignons Spaghetti Umgekocht
Schnelle Tomaten – Champignons Spaghetti Umgekocht

Ihr benötigt für 4-5 Personen:

600 g glutenfreie Spaghetti (wir bevorzugen die glutenfreien von Barilla)

300 g kleine Tomaten z.b Datteltomaten

400 g braune Champignons

200 g Blattspinat (ich habe TK Sppinat zuvor aufgetaut)

6 Zehen Knoblauch

1 Zwiebel

5 EL Tomatenpüree

4 TL körnige Misobrühe (Bioladen)

500 ml Wasser

Salz

Pfeffer

reichlich Paprikapulver

Öl

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein hacken.

Die Tomaten waschen und halbieren. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

Das Nudelwasser mit Salz aufkochen lassen und die Spaghetti darin nach Anleitung bissfest kochen.

In einer großen Pfanne mit heißem Öl die Zwiebel- und Knoblauchwürfel anschwitzen.

Tomaten und Champignons hinzufügen und für ein paar Minuten mit anbraten. Das Tomatenpüree und den aufgetauten oder frischen Spinat mit in die Pfanne geben und gut verrühren.

Das Wasser mit dem Misobrühpulver angießen und kurz aufkochen lassen.

Eventuell mit angerührtem Kartoffelmehl etwas andicken. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Die al dente gekochten Spaghetti abgießen, abtropfen lassen und unter die fertige Soße heben.

Schon fertig.

Anrichten und genießen. Das schmeckt nach Sonnenschein 🙂

Guten Appetit!

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Spinat ist gesund und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Betacarotin, Vitamin C oder Folsäure sind in größeren Mengen enthalten. Bei den Mineralstoffen fällt besonders der Gehalt an Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen auf. Neben diesen Nährstoffen enthält Spinat auch Nitrat. Nitrat an sich ist für den menschlichen Körper ungefährlich, es wird aber während Lager- und Aufwärmprozessen, sowie auch im Körper, in Nitrit umgewandelt, das in bestimmten Mengen gefährlich werden kann.

Der Champignon ist unserer wichtigster und bekanntester Kulturspeisepilz. Weitgehend unbekannt ist aber, dass er dank seines Wirkstoffes Tyrosinase eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Chinesische Heiler empfehlen jungen Müttern, häufig Champignons zu essen, um die Milchproduktion fürs Babys anzuregen. Schließlich wurden Champignonextrakte in Tierexperimenten auch erfolgreich zur Behandlung von Bindegewebsgeschwulsten (Sarkomen) eingesetzt. Champignons enthalten die Vitamine B2, B3, B12, D und K, Biotin, Niacin, Pantothensäure und Folsäure. Dazu Mineralstoffe und Spurenelemente (Kupfer, Selen, Eisen, Kalium) und vieles andere mehr, das der Körper braucht um fit und vital zu sein.

Pilze (sind keine Pflanzen!) sind eine frische nicht-tierische Quelle für Vitamin B12. Es wird von Bakterien hergestellt und ist auf der Fläche und im Pilzfleisch zu finden.

Quelle:frischepilze.com, eatsmarter.de, gesundheit.de

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Spaghetti Carbonara reloaded – vegan und glutenfrei

Mein Mann lies sich im Italienurlaub dazu verleiten Spaghetti Carbonara zu essen. Nun, es war klar, das die originale Fassung von Carbonara nicht mit der deutschen Übersetzung zu tun haben kann.

Das hätte ich ihm vielleicht sagen sollen 🙂

Es schmeckte ihm trotzdem, allerdings natürlich nicht wie erwartet in der Kindheit im Stammrestaurant mit seinen Eltern.

Wie Deutschen lieben Soßen. Cremig, fettig, schwer.

Darum wurde in Deutschland die Carbonara auch mit Sahne „verfeinert“.

Im Original wird diese tatsächlich nur mit Eiern gemacht. Gänzlich ohne Soße.

Um meinem Mann mit der Soße aus seiner Kindheit, aber eben in vegan, glücklich zu machen, kochte ich ihm die sahnige Variante 🙂

Mein Mann meint allerdings, dass der Name Carbonara, mangels Ei und echtem Schinken, der Soße nicht gerecht wird. Darum taufte ich um auf „Tofunara“.

Simple, lecker und eine perfekte Gemüsepause, für Kinder, welche täglich mit gesunden Gerichten gequält werden 😉

Spaghetti Carbonara reloaded – vegan und glutenfrei
Spaghetti Carbonara reloaded – vegan und glutenfrei

Ihr benötigt:

500 g glutenfreie Spaghetti (wir haben für uns die Spaghetti Barilla entdeckt, absolut empfehlenswert!)

1 große Zwiebel

200 g Räuchertofu

1 Bund Petersilie

500 ml Pflanzensahne (ich habe Cashewsahne verwendet)

2 EL Alsan Margarine

Salz

Pfeffer

1 Prise Kala Namak (Schwarzsalz, welches nach Ei schmeckt)

Olivenöl

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Tofu ebenfalls klein würfeln. Petersilie hacken.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Tofuwürfel darin knusprig anbraten. Nach der Hälfte der Zeit die Zwiebelwürfel hinzugeben und mit anschwitzen.

Die Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser garen.

Mit der vorbereiteten Cashewsahne Tofu und Zwiebelwürfel ablöschen. Nun die Alsan hinzugeben, unterheben und mit Salz, Pfeffer und dem Schwarzsalz würzen. Die Petersilie untermischen.

Die fertigen Spaghetti abgießen und mit der Tofunara anrichten.

Guten Appetit!

Cashewnüsse haben eine hohen Vitamin A, E und D Gehalt. Zudem die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Phosphor und Calcium. Sie (Nüsse im Allgemeinen) schützen vor Herzkrankheiten.

Quelle: Zentrum der Gesundheit

 

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