Veganer Döner Wrap – zum Tag der scharfen Soße

Berlin, -2,5° Grad, es ist sonnig aber eisig.

Wir schrieben den 22. Januar 2017. Gestern war der Tag der scharfen Soße!

Mal ehrlich, wer hat diese Tage erfunden?

Nun ja, besser der Tag der scharfen Soße als der des Griesgrams ;-). Der wird dann am 29.01 gefeiert.

Passend zum Thema, und da wir so gerne scharf essen, habe ich für unser Sonntagsmahl, ein türkischer Wrap, eine scharfe Soße zubereitet.

Die meisten kennen diese und lieben sie auch.

Ich habe die scharfe Soße vom Türken angerührt, welche gerne den Döner oder bei uns in der Regel den Falafel veredelt.

Verwendet habe ich glutenfreie Wraps, diese befüllt mit Salat und Ofengemüse, dazu etwas scharf angebratene Tofuschnetzel und alles getoppt mit eben dieser Soße.

Türkischer Wrap sozusagen 🙂

Hat Spaß gemacht und saulecker geschmeckt 🙂

Was meint Ihr?

Veganer Döner Wrap – Umgekocht

Ihr benötigt ( für 8 Wraps):

½ Kopf Salat

½ große Zwiebel

8 glutenfreie Tortillas/Wraps (Ich habe die von Schär verwendet)

ca. 4 EL Olivenöl zum bestreichen

Den Salat waschen und in Streifen schneiden.

Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Beides beiseite legen.

Für das Ofengemüse:

2 Zucchini

1 rote Paprika

500 g Bratpaprika

3 große Karotten

Öl

Salz

Pfeffer

Paprika edelsüß

Das Gemüse waschen und würfeln. Bei den Bratpaprika nur den Stiel entfernen.

In eine Schüssel geben, das Öl und die Gewürze hinzugeben und alles gut vermengen.

Ein Blech mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen, das Gemüse gleichmäßig auf dem Blech verteilen und für 30 Minuten im Ofen backen.

Für den Tofu:

200 g trockene Tofuschnetzel

Salz

Paprikapulver

Pfeffer

Oregano

ca 500 ml heißes Wasser

Öl

Den Tofu in einer Schüssel mit den Gewürzen vermengen. Das heiße Wasser aufgießen und für 15 Minuten quellen lassen.

Anschließend übriges Wasser ausdrücken und abgießen.

Nun die Tofuschnetzel in einer Pfanne mit heißem Öl knusprig anbraten.

Für die Soße:

250 g abgetropfter Sojajoghurt (oder anderen veganen Joghurt)

250 g vegane saure Sahne (Ich verwende die von Soyananda)

5 EL Ketchup

5 Zehen Knoblauch

Salz

Pfeffer

gem. Kreuzkümmel

1,5 TL Pul Biber (ein scharfes, türkisches Paprikapulver)

Schnittlauch oder Petersilie, nach Geschmack

Den abgetropften Joghurt (eine Stunde reicht aus) mit den anderen Zutaten vermengen. Den Knoblauch schälen und hineinpressen.

Alles gut verrühren und abschmecken. Ihr könnt den Schärfegrad natürlich selber variieren 🙂

Veganer Döner Wrap – Umgekocht

Nun die Tortillas/Wraps in den noch heißen Ofen geben, mit etwas Olivenöl bestreichen und für 3-4 Minuten erhitzen (ginge natürlich auch in der Pfanne).

Die Wraps mit der scharfen Soße bestreichen, das Ofengemüse, den geschnittenen Salat, Zwiebelringe und den Tofu auf einer Hälfte verteilen und den Wrap zuklappen.

Genießen 🙂

Guten Appetit!

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Ein ganz Grünes, veganes Curry

Die Tage werden immer länger und heller, die Zeit allerdings immer weniger.

Geht es Euch auch so? Die Stunden rennen und das eigene Leben kommt einem manchmal so vor, als sei man auf der Flucht, da das Tempo so zunimmt.

Nun gut, Schluss damit.

Aus diesem Grunde habe ich mal wieder ein schnelles und völlig ungeplantes Gericht gekocht, welches aber sooo gut schmeckt 🙂

Mein Kühlschrank barg noch eine ein wenig Gemüse und Spinat. Kurz entschlossen kochte ich daraus, ein wirklich Grünes, Curry.

Das ginge natürlich auch mit andersfarbigen Gemüsesorten 🙂

Ein ganz Grünes, veganes Curry - Umgekocht
Ein ganz Grünes, veganes Curry – Umgekocht

Ihr benötigt ( 45 Minuten):

1 Zwiebel

3 Zehen Knoblauch

3 cm frischen Ingwer

1-2 Zucchini (je nach Größe)

400 g Blattspinat

250 g Tiefkühlgemüse (optional)

1 grüne Chilischote

300 ml Gemüsebrühe

500 ml Kokosmilch

2 EL Cashewmus

1 EL grüne Chilipaste (nehmt bitte nach Eurem gutdünken)

2 EL Limettensaft.

Kokosöl

Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein würfeln.

In einem Wok das Öl erhitzen und darin dünsten.

Die Zucchini waschen, von den Enden befreien, halbieren und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Currypaste in den Wok geben und ebenfalls cremig anschwitzen lassen.

Die Chilischote waschen, vom Stiel befreien und klein würfeln.

Den Spinat waschen. Zuerst die Zucchiniwürfel mit den Chiliwürfeln in den Wok geben und 5 Minuten anbraten lassen. Anschließend den Spinat hinzugeben und einrühren.

Nun das optionale TK Gemüse hinzugeben. Ich hatte noch Reste, welche ich gerne verarbeiten wollte.

Die Brühe und Kokosmilch angießen und das Curry nun noch mit Salz und Pfeffer würzen. Den Limettensaft einrühren und abschmecken.

Seid Ihr geschmacklich zufrieden, könnt Ihr nun das Cashewmus hinzufügen, das bindet das Curry etwas, und falls es Euch zu scharf geworden sein sollte, so mildert auch dies das Cashewmus ab.

Dazu könnt Ihr Reis reichen.

Guten Appetit!

Spinat ist gesund und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Betacarotin, Vitamin C oder Folsäure sind in größeren Mengen enthalten. Bei den Mineralstoffen fällt besonders der Gehalt an Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen auf. Neben diesen Nährstoffen enthält Spinat auch Nitrat. Nitrat an sich ist für den menschlichen Körper ungefährlich, es wird aber während Lager- und Aufwärmprozessen, sowie auch im Körper, in Nitrit umgewandelt, das in bestimmten Mengen gefährlich werden kann.

Mit nur wenigen Kalorien und einem Fettgehalt von unter 1 % gehören Zucchini zum Must-have für alle, die gerne gut essen und dabei schlank bleiben wollen. Auch sonst haben Zucchini der Gesundheit einiges zu bieten: Sie enthalten reichlich Kalium, das für verschiedene Stoffwechselprozesse Bedeutung hat; dazu kommen Magnesium, sowie relativ viel Eisen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratgehalts sind Zucchini auch für Diabetiker ein ausgesprochen gesunder Genuss.

Chili gehören zu den gesündesten Lebensmitteln! Bei dem Verzehr, kurbeln sie unseren Stoffwechsel an. Das merken wir daran, dass wir beginnen zu schwitzen, wenn wir die scharfen Schoten genießen. Wir verbrennen Fett!

Schon wieder können hier die Diabetiker profitieren. Ein regelmäßiger Verzehr von Chilli verbessert Blutzucker-und Blutfettwerte.

Chilli wirkt schmerzsenkend und ist entzündungshemmend. Es sollte unbedingt bei allen Entzündungserkrankungen wie Krebs, Arthrose, Rheuma und MS gegessen werden.

Anders als berichtet, reizt die Chilli unsere Schleimhäute nicht, sondern enthält sogar Schleimhautschutzstoffe. Sie werden therapeutisch bei Magengeschwüren Gastritis und Magenblutungen eingesetzt.

Quelle:dr-feil.com, eatsmarter.de