Herzhafter Kohlkuchen

Wir genießen noch die Kohlzeit. In letzter Zeit habe ich doch wieder deutlich mehr Appetit darauf.

Da mir auch nach Quiches, Tarte und Ähnlichem gelüstet, habe ich den Kohl auf einen Pizzateig in eine 28er-Form drapiert, gut gewürzt und die Familie glücklich gemacht 🙂

Es kann das so leicht sein 🙂

Allen, die gerne in 30 Minuten das Essen auf dem Tisch stehen haben möchten, der Kohlkuchen dauert definitiv länger, da er nach der Zubereitung noch seine Zeit im Ofen benötigt.

Ein wunderbares Gericht zum Vorbereiten, für das Buffet und auch zum kalt genießen.

Herzhafter Kohlkuchen – Umgekocht

Ihr benötigt (70 Minuten für 4-5 Personen):

Für den Pizzateig:

400 g glutenfreies Mehl (derzeit verwende ich die Mehle von Bauck am liebsten)

25g Hefe

Spritzer Agavendicksaft

2 EL Olivenöl

260 ml lauwarmes Wasser

Salz

In einer Schüssel die frische Hefe in dem Öl und etwas lauwarmen Wasser sowie dem Agavendicksaft auflösen.

Das Mehl, Salz und den Rest Wasser mit in die Schüssel geben und mit einem Knethaken (Handrührgerät) gut durchkneten.

Glutenfreier Pizzateig ist prinzipiell etwas weicher und klebriger in der Konsistenz. Den Teig abdecken und für 30 Minuten an einem warmen Ort noch etwas gehen lassen.

Für den Kohlbelag:

1 Spitzkohl (recht groß)

200 g Räuchertofu

300g vegane saure Sahne (selbstgemacht oder aus dem Kühlregal)

100 ml Pflanzenmilch

2 TL Eiersatz (nach Anleitung angerührt)

1 TL Koriander

Prise Muskat

etwas Currypulver

Salz

Pfeffer

Die unschönen Blätter des Spitzkohls abtrennen, den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.Den Kohl in Streifen schneiden.

Den Räuchertofu längs halbieren, in Streifen schneiden und würfeln.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, den Tofu darin braun anbraten.

Die Gewürze hinzufügen und verrühren.

Nun die Kohlstreifen in die Pfanne geben, etwas Öl nachfüllen und für 5 Minuten anbraten. Der Kohl sollte zusammenfallen. Die Mischung schon etwas würzen.

Eine 28er-Backform einfetten, den Pizzateig nochmals etwas durchkneten (eventuell, je nach Mehlsorte, muss nochmals etwas Mehl hinzugefügt werden), und in der Springform auslegen. Wer die Muse hat, darf den Teig gerne ausrollen. Ich habe mir diesen Schritt erspart und ihn so in der Springform ausgedrückt und den Rand hochgezogen.

Den Ofen auf 200° C Ober -Unterhitze vorheizen.

Die saure Sahne nun mit der Pflanzenmilch und nochmals mit Gewürzen und dem angerührten Eiersatz mixen.

Die Kohlmischung aus der Pfanne in die Springform auf den Teig geben. Die Milchmischung darüber gießen, etwas verrühren und in den Ofen geben.

Auf mittlerer Schiene für ca. 30 Minuten backen.

Danach dem Ofen entnehmen, etwas auskühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren.

Guten Appetit!

Herzhafter Kohlkuchen – Umgekocht

 

100g Spitzkohl haben nur 20 Kalorien, zudem spendet das Gemüse Vitamin B1, B2, Betakarotin und Kalium. Wie alle Kohlarten verfügt auch der Spitzkohl über einen hohen Ascorbigen-Gehalt, woraus sich beim Kochen Vitamin C entwickelt.

 

Quelle:eatsmarter.de, Zentrum der Gesundheit

 

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Calzone glutenfrei und vegan (reloaded)

Wer liebt Pizza nicht?

In Italien könnten wir sie schon zum Frühstück essen 🙂

Allerdings haben meine Große und ich, durch unsere Allergie, schon lange, lange keine Calzone mehr gegessen. Die könnte unser Stammitaliener am Gardasee zwar auch zubereiten, allerdings, schmeckt Calzone ohne Käse gar nicht 🙂

Ich habe mich heute also aufgemacht und mich an die Calzone in vegan und glutenfrei gewagt.

Ich habe mich heute also aufgemacht und mich daran gewagt. Aus meinem glutenfreien Pizzateig und veganem Mozzarella aus dem Bioladen.

Mission Erfolgreich 🙂

Glutenfreie und vegane Calzone - Umgekocht.de
Glutenfreie und vegane Calzone – Umgekocht.de

Ihr benötigt für 2 große Calzone:

Für den Teig:

500 g Mehl Mix B von Schär

25 g frische Hefe

2 EL Olivenöl

330 ml warmes Wasser

1 TL Salz

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe bröseln und mit 30 ml von dem warmen Wasser mischen. Das Olivenöl und das Salz hinzufügen und vermengen.

10 Minuten stehen lassen. Dann mit dem Mehl vermischen und gut kneten. Den Teig an einem warmen Ort für mindestens 60 Minuten gehen lassen.

Für die Tomatensauce:

450 g Passata

Salz

Pfeffer

Currypulver

Paprikapulver

ital. Kräuter frisch oder getrocknet

Alle Zutaten miteinander vermengen.

Für die Füllung:

1 Zwiebel

4 Zehen Knoblauch

1 Zucchini

200 g Champignons

200 g TK Blattspinat

200 g veganen Mozzarella (ich hatte den von Bio Risella)

Die Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch würfeln Den Spinat aufgetaut kurz in einer Pfanne mit etwas Olivenöl und zwei der kleingeschnittenen Knoblauchzehen erhitzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Die Zucchini und die Champignons würfeln. Den veganen Mozzarella ebenfalls, allerdings die 1/2 davon zur Seite stellen.

Nun alle Zutaten miteinander vermengen und etwas mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt den Pizzateig halbieren und beide Hälften kreisförmig ausrollen. Ich empfehle dies schon auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu tun, da dem Teig mangels Gluten eindeutig die Elastizität fehlt.

Je 6 EL der Tomatensauce auf einem Pizzakreis verteilen. Nun je die Hälfte der Füllung auf dem Teig verteilen und das ganze nun Calzone-Typisch zuklappen und die Ränder gut verschließen.

Den Rest der Tomatensauce zu gleichen Teilen auf der Calzone verteilen und mit dem restlichen „Mozzarella“ bestreuen.

Nun das Ganze für 30 Minuten bei 200°C Umluft in den Ofen geben. Genießen!

Guten Appetit!

Glutenfreie, vegane Calzone - Umgekocht.de
Glutenfreie, vegane Calzone – Umgekocht.de

 

 

Der Champignon ist unserer wichtigster und bekanntester Kulturspeisepilz. Weitgehend unbekannt ist aber, dass er dank seines Wirkstoffes Tyrosinase eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Chinesische Heiler empfehlen jungen Müttern, häufig Champignons zu essen, um die Milchproduktion fürs Babys anzuregen. Schließlich wurden Champignonextrakte in Tierexperimenten auch erfolgreich zur Behandlung von Bindegewebsgeschwulsten (Sarkomen) eingesetzt. Champignons enthalten die Vitamine B2, B3, B12, D und K, Biotin, Niacin, Pantothensäure und Folsäure. Dazu Mineralstoffe und Spurenelemente (Kupfer, Selen, Eisen, Kalium) und vieles andere mehr, das der Körper braucht um fit und vital zu sein.

Pilze (sind keine Pflanzen!) sind eine frische nicht-tierische Quelle für Vitamin B12. Es wird von Bakterien hergestellt und ist auf der Fläche und im Pilzfleisch zu finden.

Mit nur wenigen Kalorien und einem Fettgehalt von unter 1 % gehören Zucchini zum Must-have für alle, die gerne gut essen und dabei schlank bleiben wollen. Auch sonst haben Zucchini der Gesundheit einiges zu bieten: Sie enthalten reichlich Kalium, das für verschiedene Stoffwechselprozesse Bedeutung hat; dazu kommen Magnesium, sowie relativ viel Eisen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratgehalts sind Zucchini auch für Diabetiker ein ausgesprochen gesunder Genuss.

Spinat ist gesund und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Betacarotin, Vitamin C oder Folsäure sind in größeren Mengen enthalten. Bei den Mineralstoffen fällt besonders der Gehalt an Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen auf. Neben diesen Nährstoffen enthält Spinat auch Nitrat. Nitrat an sich ist für den menschlichen Körper ungefährlich, es wird aber während Lager- und Aufwärmprozessen, sowie auch im Körper, in Nitrit umgewandelt, das in bestimmten Mengen gefährlich werden kann.

 

Quelle:gesrischepilze.com,eatsmarter.de

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Schnelle, glutenfreie Wrap – Pizza mit buntem Saisongemüse

Wir lagen eine Woche flach mit einem schönen Sommervirus. Grausam!

Nun ist es vorbei und wir können wieder genießen und schmecken 🙂

Die Kinder wünschen sich seit Tagen Pizza, allerdings fehlte mir immer die Zeit den Teig vorzubereiten und ich habe auch ehrlich gesagt keine Freude daran, den Teig auszurollen, wenn ich zeitlich unter Strom stehe.

Da ich noch Wraps im Haus hatte, habe ich mir gedacht, dass, was ich bei einem schnellen Flammkuchen mache, auch für eine Pizza funktionieren müsste.

Und tatsächlich. Ich muss sagen, dass die Wraps einen fantastischen Pizzateig hergeben. Dünn und kross. Genau meines 🙂

Zeitdruck bringt manches Mal die besten Ideen hervor.

Ich hatte noch einiges an Gemüseresten im Kühlschrank und so habe ich diese auf den Pizzen verteilt. Besonders unser derzeitiges Lieblingsgemüse, an dem ich selten vorbeilaufen kann, wenn es mich anquietscht oder grün leuchtet.

Seid kreativ und mutig :-). Rauf auf die Pizza …

Schnelle, glutenfreie Wrap Pizza mit buntem Saisongemüse - Umgekocht
Schnelle, glutenfreie Wrap Pizza mit buntem Saisongemüse – Umgekocht

Ihr benötigt für 2 Wrap – Pizzen (45 Minuten):

1 Packung Wraps von Schär

Die Wraps auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen.

Für die Soße:

 

100 ml Passata

4 EL Tomatenmark

1 Zehe Knoblauch

1 EL Olivenöl

1 TL Oregano gerebelt

Salz

1 TL Agavendicksaft

Alle Zutaten in einem Mixer zu vermengen. Und gleichmäßig auf den Wraps verstreichen.

Für den bunten Belag:

1 kleine Zucchini

Spargel – grün oder weiß

Oliven

1 halbe Zwiebel

ca. 8 Cherrytomaten

½ Süßkartoffel (von einer kleinen)

veganen Morzzarella

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Cherrytomaten waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Die Zwiebel und die Süßkartoffel schälen und in Scheiben schneiden.

Den Spargel waschen, die Enden abschneiden und das untere Drittel schälen.

Nun die Zutaten dekorativ auf den mit Tomatensoße eingestrichenen Wraps verteilen. Den Morzzarella ebenfalls und nun ab in den Ofen damit.

Für ca 12 Minuten backen lassen. Je nach dem wie knusprig Ihr den Rand mögt 🙂

Guten Appetit!

Sie schmecken nicht nach Kartoffel, sondern überraschend süß, was sie einem hohen Zuckergehalt zu verdanken haben. Trotzdem sind Süßkartoffeln gesund, denn sie enthalten relativ wenig Kalorien, sind fettarm, außerdem mineralstoff- und vitaminreich. Es gibt die Knollen in verschiedenen Formen und Farben – von bräunlich über orange bis weißlich. Nur die orangefleischigen Vertreter enthalten das gesundheitsfördernde Provitamin Beta-Carotin. Wenn sie gegart und mit ein bisschen Fett serviert werden, kann unser Körper das Beta-Carotin am besten nutzen.

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Quelle: eatsmarter.de, gesundheit.de

Lizza Pizza im Test – Die Superfood Pizza

Durch meinen Blog bin ich in den Social Media, also auch auf Facebook unterwegs.

Dort wirbt Lizza derzeit sehr aktiv.

Eine glutenfreie Pizza aus Leinsamen, Kokosmehl und Chia. Ohne Fett. Die genauen Zutaten könnt Ihr auf der Lizza – Website nachlesen. Übrigens ist die Geschichte, von der Idee, bis zur fertigen Lizza, auf der Website auch sehr schön beschrieben und gedichtet.

Wer auf leckere Low Carb Pizza steht, macht sich damit glücklich und laut der Lizza – Jungs, enthält diese ein Vielfaches an Ballaststoffen und Eiweiß sowie einen Bruchteil an Kohlenhydraten und die Hälfte an Kalorien. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Pizzateig.

Dass ich diese ungewöhnliche Teigzubereitung dann bestellt habe, lag an meiner Neugierde und, dass dieser glutenfrei ist. Selbstverständlich, der Teig musste darum unbedingt getestet werden 🙂

Der fertige Lizza Teig kommt in handlich geschweißten und vakuumierten Paketen.

Wer auf leckere Low Carb Pizza steht, macht sich damit glücklich
Wer auf leckere Low Carb Pizza steht, macht sich damit glücklich

Ich habe mir ein 4er- Paket senden lassen. Damit kam ich, mit Versand, auf 13,86 Euro. Rechnet man das runter auf ein Blech (2 Platten sind fast ein Blech), dann sind das 6,93 pro Blech. Bestellt man gleich 8, dann sind das nur noch 4,98 Euro. Ich werde demnächst definitiv mehr bestellen!

Okay, das ist nun kein ganz günstiges Mahl, allerdings ein sehr reichhaltiges, Wertvolles und Schmackhaftes in Bio – Qualität 😉

Nach unserem Lizza Test, mit einem Standard Margarita Belag, sind wir einfach nur noch begeistert. Der Teig ist so lecker. Ich habe nicht damit gerechnet, dass er mich geschmacklich so begeistert. Obendrein macht er auch noch satt.

Liebe Lizza – Jungs, mein Kompliment und das meiner Familie. Eure Lizza ist ein Genuss.

Also, ran ans Lizza backen 🙂

Lizza Pizza im Test – Die Superfood Pizza
Lizza Pizza im Test – Die Superfood Pizza

Ihr benötigt für 1 Blech (30 Minuten):

2 Lizza Böden

Ich habe mich an ein beigelegtes Rezept und somit auch an die Empfehlung der Jungs gehalten. Der Teig sollte, auf einem mit Backpapier belegten Backblech, bei 220°C Umluft (mein Ofen gibt nur 200°C her) vorgebacken werden.

Eine von 4 – 6 Minuten wird empfohlen. Ich habe mir 10 gegönnt, denn ich liebe es knusprig 🙂

Die Lizza bläht sich im Ofen auf wie ein Bathura Brot beim Inder (da kamen mir doch gleich Ideen…).

Nimmt man sie raus und wartet etwas, oder sticht mit einer Gabel hinein, fällt sie wieder zusammen und man kann sie herrlich belegen.

200 ml Tomatenpolpa

Oregano

Salz

Pfeffer

Curryulver (umgekocht halt :-))

Die Zutaten vermengen und auf dem vorgebackenen, wieder zusammengesunkenen Boden verteilen.

½ Zwiebel

½ Zucchini

½ Paprika

2 Tomaten

Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Das restliche Gemüse waschen, in Scheiben schneiden, die Paprika in dünne Streifen.

Den Teig mit der Soße nun damit belegen.

Veganer Käse der gut schmilzt (die Menge, die ihr so auf Eurer Pizza mögt)

oder Cahewkäsecreme – geht so:

-3 Hände Cashews bedeckt mir Wasser. 1 TL Brühe, Salz, 2 TL  Reis-Hefeflocken, 1 TL Zitronensaft – das alles 1 Stunde einweichen lassen und dann mixen

Zum Schluss den Käse oder eben die Creme darüber streuen und die Pizza bei 200°C Umluft 15 Minuten backen.

Also, je nachdem, wie kross ihr Eure Pizza mögt. Wie auch schon beim Vorbacken 🙂

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Testen und vor allem beim Genießen!

Ich freue mich über Eure Erfahrungen und die Lizza Jungs freuen sich über kreative Ideen mit der Lizza 🙂

Guten Appetit!

Türkische Pizza – Lahmacun – vegan und glutenfrei

Dieses Rezept aus dem PETA Kochbuch, möchte ich schon seit einem Jahr testen, allerdings hat es irgendwie nie reingepasst. Nun zum Ende der Weihnachtsferien, nach 10 Tagen des ausführlichen Schlemmens im Kreise unserer Liebsten, dachte ich mir, dass es jetzt zwar kein winterliches Rezept, aber eine willkommene Abwechslung darstellt 🙂

Sehr, sehr lecker!

Türkische Pizza – Lahmacun – vegan und glutenfrei - Umgekocht
Türkische Pizza – Lahmacun – vegan und glutenfrei – Umgekocht

Ihr benötigt (90 Minuten):

Für den Teig:

1 Würfel Hefe

1 TL Vollrohrzucker

200 ml lauwarmes Wasser

300 g glutenfreies Mehl (z-b.helle Mischung von Seitz)

1 TL Salz

Hefe, Zucker und Wasser vermengen und 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen. Mehl und Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig kneten. Weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließen in 6 gleichgroße Kugeln formen und zu dünnen Fladen aurollen (am besten gleich auf dem Backpapier).

Für die Füllung:

200 g Räuchertofu

1 Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

200 ml Passata

100 g Sonnenblumenkerne

Paprikapulver

Zimt

Salz

Pfeffer

Öl

1 Gurke

4 Tomaten

½ grünen Salat

Den Tofu zerbröseln und zusammen mit den Sonnenblumenkernen in heißem Öl anbraten. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, mit in die Pfanne geben und unter rühren anbraten. Mit der Passata ablöschen und mit den Gewürzen abschmecken.

Den Salat in Streifen schneiden, die Gurke und Tomaten in feine Scheiben.

Die ausgerollten Fladen mit der Tomatensauce bestreichen und im Backofen bei 200°C Ober-Unterhitze für 5-8 Minuten backen lassen, bis die Ränder knusprig werden.

Für die Sauce:

2 Zehen Knoblauch

500 g Sojajoghurt

1 EL Tomatenmark

1 TL Zitronensaft

Kräuter nach Wahl

Öl

In einer Schüssel den Knoblauch pressen und mit den restlichen Zutaten verrühren. Die frischen Kräuter hacken und unterrühren.

Die fertigen Fladen anschließend mit der Sauce bestreichen, mit dem Gemüse belegen und genießen.

Guten Appetit!

Sonnenblumenkerne sind absolute Spitzenreiter in Sachen Folsäure: Rund 100 Mikrogramm von diesem B-Vitamin stecken in 100 g. Das macht sie besonders günstig für Schwangere und Stillende, die einen erhöhten Bedarf an Folsäure haben. Aber auch beim Eiweißgehalt können Sonneblumenkerne punkten – sie enthalten sogar mehr Protein als die meisten Fisch-, Fleisch- und Geflügelarten und gehören damit unbedingt zu den wichtigsten Lebensmitteln für Vegetarier und Veganer.

Mit 420 mg Magnesium sind Sonnenblumenkerne die Stars unter den Nüssen, Kernen und Samen: Keine andere Sorte bringt es auf annähernd so viel dieses Mineralstoffs, der für gute Nerven und gut funktionierende Muskeln so viel Bedeutung hat! Auch beim Mineralstoff Phosphor liegen Sonnenblumenkerne mit 618 mg auf den vordersten Plätzen.

Der hohe Anteil von ungesättigten Fettsäuren und ihre große Verfügbarkeit machen Sonnenblumenkerne außerdem zur idealen Basis für Speiseöl, das reichlich Vitamin E vorzuweisen hat und angenehm neutral schmeckt.

Quelle: eatsmarter.de

Aprikosen-“Pizza“ mit Streuseln – vegan und ohne Gluten

In einem leider zu seltenen Moment, an einem lauschigen Vormittag, habe ich tatsächlich mal eine ganze Stunde für mich abzwacken können. Ich hatte Zeit! Keine Aufgaben, nichts liegen Gebliebenes und rechtschaffen erschöpft war ich auch.

Also machte ich mir mal den Fernseher an. Da ich das übliche Programm mit all seiner Dramatik nicht ertragen kann, habe ich mir die öffentlich-rechtlichen angesehen. Immerhin zahlen wir monatlich eine stolze Summe dafür…..noch:-)

Die Sendung hieß „Buffet“. Eine nette Dame mit süßem, britischen Akzent, backte dort eine Aprikosen „Pizza“ mit Streuseln.

Die Dame, als auch die Pizza, sprachen mich sehr an. Da im deutschen TV natürlich nur in Ausnahmefällen vegan gekocht wird, war dieses Rezept weder vegan noch glutenfrei. Ich habe es umgeschrieben, getestet und für sau-gut befunden 🙂

Aprikosen-“Pizza“ mit Streuseln – vegan und ohne Gluten - Umgekocht
Aprikosen-“Pizza“ mit Streuseln – vegan und ohne Gluten – Umgekocht

Ihr benötigt:

Für den Teig (von Anfang bis Ende ca 3,5 Stunden):

1 Bio Orange

200 ml Cashewmilch (50 g Cashewkerne, 100 ml Wasser 1/2 TL Essig,1/2 TL Zitronensaft, eine Prise Salz)

3 EL Olivenöl

1 TL Essig

1 EL Vollrohrzucker

230 g glutenfreie Mehlmischung

100 g gemahlene Mandeln

1 P. Trockenhefe

1 TL Salz

¼ TL Natron
Zuerst die Cashews in dem Wasser für mindestens eine Stunde einweichen, anschließend mit den in Klammern genannten Zutaten für 3 Minuten in einem Mixer gut durchmixen.

Die Orange waschen und die Schale in eine Rührschüssel reiben. Die Cashewmilch, die nun die Buttermilch im Originalrezept ersetzt), Olivenöl, Zucker und den Essig mit einem Handrühgerät vermengen.

In einer weiteren Schüssel die trockenen Zutaten verrühren, die flüssigen Zutaten hinzufügen und gemeinsam mit einem Handrühgerät mit Knethaken 3 Minuten verkneten, danach nochmal von Hand gut durchkneten.

½ TL Olivenöl in eine Schüssel geben und den gut durchgekneteten Teig drain wenden und ein feuchtes Tuch darüber geben.

Gut eine Stunde stehen lassen.

 

Für den Belag:

500 g frische Aprikosen

100 g Alsan

50 g glutenfreie Mehlmischung

95 g Vollrohrzucker

½ TL Zimt

100 g gehobelte Mandeln

30 g Buchweizenflocken

1 Prise Salz

Die Aprikosen waschen, trocknen, halbieren und entkernen.

Für die Streusel die Alsan in einem Topf schmelzen lassen.

Das Mehl, 70 g Zucker, Zimt, Mandeln, Buchweizenflocken und Salz in einer Schüssel vermengen, die flüssige Alsan hinzufügen und kalt stellen.

Die Aprikosen mit dem restlichen Zucker vermengen. Den Ofen schon mal auf 190°C Umluft vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig nochmal kneten, in 6 gleichgroße Stücke aufteilen und zu kleinen Pizzen formen. Den Rand hochziehen. Die Aprikosen auf den Pizzen verteilen, die Streusel darüber geben und ab in den Ofen damit. Für ca 10-12 Minuten backen lassen.

Fantastisch!

Guten Appetit!

 

Aprikosen enthalten große Mengen an Beta Karotin. Das aufgenommene Beta Karotin wandelt der Köper in Vitamin A um, ein wichtiger Nährstoff für Ihre Sehkraft.

Vitamin A schützt Ihre Haut außerdem auch vor der UV-Strahlung.

Bereits 6 Aprikosen decken den Tagesbedarf an Vitamin A.

Aprikosen enthalten viel Salicylsäure – der Vorläufer des Wirkstoffs in Aspirin – und große Mengen vom Flavonoid Quercetin (Q10). Salicylsäure weist antibakterielle Eigenschaften auf. Sie kann Krankheitskeime abtöten und Prozesse der Fäulnis stoppen.

Aprikosen sind auch reich an Ballaststoffen. Diese regen die Darmaktivitäten an und verbessern die Entsorgung von Giftstoffen im Körper.

Außerdem besitzen Aprikosen Retinsäure. Es leitet sich vom Vitamin A ab und hindert Leukämiezellen am ungehinderten Wachstum.

 

Quelle:hundertorangen.de