KAWA Spargelquiche – vegan und glutenfrei

Es ist Spargelzeit.

Für mich bedeutet das, die Sonnenstunden überwiegen endlich wieder, die Tage sind länger und die Menschen um mich herum deutlich fröhlicher.

Manchmal könnte ich Spargel jeden Tag essen Spargel. Dieses Jahr hat mich die Spargelmanie noch nicht so doll ergriffen. Allein der grüne Spargel macht mir im Moment Lust auf mehr und so freue ich mich, dass dieser preislich derzeit etwas runter geht. Ich habe am Wochenende sogar deutschen grünen Spargel für einen guten Preis entdeckt. Der ist mir natürlich viel lieber, denn ökologisch liegt dieser klar im Vorteil und da regional ist sowieso am besten 🙂

Natürlich werde ich auch noch leckere Gerichte mit weißem Spargel kredenzen, allerdings müsst Ihr darauf wohl noch ein wenig warten 🙂 Wir haben ja noch ein paar Wochen mit der weißen Pracht.

Ich muss mich erst einmal neu organisieren und den Alltag neu planen, soweit dieser planbar ist mit drei Kindern und Familie ;), denn, seit zwei Wochen bin ich wieder zurück im Berufsleben. Die Kinder sind nicht mehr ganz klein und ich hatte einfach das Bedürfnis meine Vormittage auch mal ohne Ehrenamt zu füllen und ebenfalls etwas in die Familienkasse geben zu können. Durch einen Zufall (also es fällt etwas von oben zu ;), „lief“ mir der Job im KAWA Café-Deli in Berlin über den Weg. Da ich zuvor mit einer Freundin selbst dort 2-3 Stunden verbracht habe und eine schöne Zeit mit leckerem Kaffee und Kuchen genossen habe, die Gäste und auch das ganze Ambiente perfekt fand, habe ich zugegriffen.

Den Spargelquiche habe ich eigens für das KAWA gebacken, denn auch hier kann ich mich im Café ausleben und habe so mit Freuden die Gäste glücklich machen können.

Damit auch Ihr ihn Zuhause backen könnt, hier das Rezept.

Spargelquiche im Kawa Cafe – Deli in Berlin

Ihr benötigt (ca. 90 Minuten, 6 große Stücke):

Für den Boden:

80 g Buchweizenmehl

250 g glutenfreie Mehlmischung (empfehle die von Bauck)

160 g Alsan Margarine (oder andere vegane Margarine)

100 ml Wasser

Salz

etwas gehackten Oregano

Mehl, Wasser, Salz und die weiche Margarine zu einem Teig verkneten. Den Teig erst mal 10 Minuten stehen lasen, da das Buchweizenmehl Wasser zieht. Die glutenfreien Teige kleben gerne, also kann man eventuell noch etwas Mehl nachgeben. Glatt wie Teig mit normalem Mehl wird dieser aber nicht.

Diesen ausrollen und in einen gefettete und am Boden mit Backpapier ausgelegte Backform legen. Sollte das schwer sein (kommt wirklich sehr auf das Mehl an), einfach den Teig mit den Händen in der Form verteilen. Den Rand hochziehen. Da die Masse nicht hochkommt, reichen 2-3 cm. Nun noch für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen nach 25 Minuten auf 200°C Ober – und Unterhitze vorheizen.

Anschließend den Boden mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober – und Unterhitze für 15 Minuten vorbacken.

Für den Belag:

350 g grünen Spargel

150 g Kirschtomaten (je nach Größe auch mehr)

400 g Seidentofu

2 El Olivenöl

2 gehäufte EL Maisstärke

1 TL Johannisbrotkernmehl

1 TL Kurkuma

1 TL Curry

1 TL Zitronensaft

½ TL Oregano

Salz

Pfeffer

In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen.

Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und den Spargel je in 4 gleichgroße Teile teilen. Die Spargelstücke für drei Minuten im Salzwasser kurz kochen lassen, kalt abschrecken und zur Seite stellen.

Die Tomaten waschen und halbieren.

Den Seidentofu mit dem Olivenöl, der Maisstärke, dem Johannisbrotkernmehl und den Gewürzen in einem Mixer mixen. Den Zitronensaft hinzugeben und abschmecken.

Die Masse nun auf den vorgebackenen Boden gießen, die Tomaten darauf verteilen und die Quiche nun im Ofen bei 190°C für 20 Minuten backen. Nach ablauf der Zeit die Temperatur auf 175°C runterregeln und für weitere 20 Minuten zu Ende backen.

Im Kawa haben wir ihn mit Salat angeboten und ihr?

Guten Appetit!

KAWA Spargelquiche – vegan und glutenfrei – Umgekocht

Der Spargel ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Er enthält viele wichtige Vitamine wie Vitamin A, C, B1 und E. Mit nur einer Portion ist der Tagesbedarf an Vitamin C und E bereits abgedeckt. Hinzu kommen Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium und Phosphor sowie Spurenelemente wie Eisen und Zink. Für ein pflanzliches Nahrungsmittel ist auffallend viel Eisen vorhanden. Da der grüne Spargel – im Gegensatz zum weißen Spargel – über der Erde wächst, genießt er Sonnenlicht und ist grün (Chlorophyll). Dadurch enthält er zum Beispiel noch mehr Vitamin C und Karotin als sein weißer Kollege.

Quelle:.jagdhof.com

 

 

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Spargelquiche im Kawa Cafe – Deli in Berlin

Morgen im KAWA Cafe am S – Bahnhof Botanischer Garten in Berlin-Lichterfelde, dieser leckere Spargel Quiche 🙂

Selbstverständlich vegan und persönlichst von mir serviert.

Sehen wir uns morgen??

Spargelquiche im Kawa Cafe – Deli in Berlin

Das Rezept werde ich in ein paar Tagen selbstverständlich auch noch verraten 🙂

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Asiatischer Kurkuma Blumenkohl

Heute habe ich mich für Blumenkohl entschieden. Warum auch immer, ist dies derzeit mein absolutes Lieblingsgemüse und hat somit den Brokkoli abgelöst.

Mit über 40, muss ich nun doch feststellen, dass all die Personen, Freunde, Eltern, Verwandte, tatsächlich recht hatten und ab diesem Alter der Stoffwechsel tatsächlich seine Spielchen mit uns treibt.

Ich ernähre mich wirklich gesund. Vegan, glutenfrei, wenig süß, Vollkorn, Gemüse, Obst und auch alles nicht in solchen Mengen, dass man meinen könnte, ich äße zu viel.

Doch trotzdem möchten meine unschönen 3 kg zuviel einfach nicht das Weite suchen 🙁

Ich habe es schon mit noch weniger Essen probiert, noch mehr Rohkost, weniger Kohlenhydrate, nicht mehr nach 18h, und so weiter … Erfolglos.

Also habe ich nun mein Sportvolumen erhöht und versuche wenigstens knackig zu bleiben, wenn schon nicht im gewohnten Umfang 🙂

Wir werden sehen, ob es im Sommer etwas leichter wird.

Wie läuft das bei Euch (also die über 40-Jährigen dürfen sich jetzt angesprochen fühlen, oder aber Ihr, die Ihr Probleme mit Euren Kilos habt? Freue mich über Tipps und Tricks 😉

Zurück zum Gericht.

Ich nasche gerne würzige Sachen und so habe ich diesen indisch zubereiteten Blumenkohl für mich entdeckt. So lecker.

Das wollte ich Euch natürlich nicht vorenthalten und teile darum gerne mit Euch 🙂

Asiatischer Kurkuma Blumenkohl – Umgekocht

Ihr benötigt (für ca. 2 Personen zum naschen):

1 großer Kopf Blumenkohl oder 2 kleine

ca. 50 g Cashewkerne

1 EL Kurkuma

1 EL gem. Koriander

1 EL Garam Masala

Salz

Pfeffer

Öl und Sesamöl

Den Blumenkohl in Röschen teilen und waschen. Den Strunk ruhig mitverwenden, dieser sollte allerdings geschält werden.

Den Kohl in Salzwasser gut 15 Minuten bissfest kochen.

Die Cashews in einer fettfreien Pfanne goldgelb rösten.

In einer weitern großen Pfanne die Gewürze unter Rühren ganz kurz rösten, bis sie duften und sofort das Öl hinzugeben (ein Wahnsinns Duft!!!!). Gut Verrühren und nun die gegarten Blumenkohlröschen in die Pfanne geben und in dem Gewürzöl wenden, bis sie komplett damit überzogen sind. Noch weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen, dann die Cashewkerne hinzufügen und vermengen.

Das könnt Ihr jetzt warm oder kalt naschen, oder auch als Beilage genießen.

Guten Appetit!

Blumenkohl ist sehr gesund: Die Röschen sind leicht verdaulich und liefern nur 23 Kilokalorien pro hundert Gramm. Zudem besitzt der weiße Kohl einen besonders hohen Vitamin C-Gehalt. Außerdem stecken in dem weißen Gemüse die Mineralstoffe Phosphor und Kalium. Zu über 90 Prozent besteht der Kohlkopf aus Wasser. Er liefert außerdem zu etwa gleichen Teilen Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe.

Kurkuma gilt in Indien schon lange als wichtiger Gefäßschutz. Er fördert die Fettverdauung und dadurch werden sehr rasch nach einem üppigen Essen Blähungen, Völlegefühl und Magenbeschwerden bekämpft. Kurkuma senkt den Blutzuckerspiegel und ist auch eine wertvolle Naturarznei für den Rheuma-Patienten, weil das Gewürz Entzündungen in den Muskeln und Gelenken bekämpft.

Ganz besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Kurkuma erhöhte und zu hohe Cholesterinwerte senken kann

Kurkuma hat aber auch einen erstaunlichen Einfluss auf den Blutdruck. Es senkt zu hohen Blutdruck und wirkt in den Blutgefäßen als Gegenspieler der gefährlichen Arachidonsäure und kann an den Gefäßwänden Entzündungen verhindern.

Das angesehene Wissenschafts- und Medizin-Magazin „Science“ hat erst kürzlich berichtet, dass Kurkuma in hohen Dosierungen von Ärzten unterstützend einen positiven Einfluss auf die Therapie der gefährlichen Krankheit Mukoviszidose hat. Ein amerikanisches Ärzte-Team hat nachgewiesen, dass man mit Kurkuma der Alzheimer-Krankheit vorbeugen kann.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21603867″
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21742514″

Quelle: eatsmarter.de

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Vegan Butter Soja Curry

Ein Foto mit einer cremigen, goldenen Portion Butter Chicken, war der Auslöser für das heutige Mahl.

Ein Gericht für kalte Wintertage, wie ich finde.

Auf Umgekocht Art habe ich es kurzerhand veganisiert und auch einen Hauch Gemüse eingearbeitet, obwohl das traditionell gar nicht vorkommt. So ganz ohne kann ich dann doch nicht. Das Gemüse ist aber kein Muss. Der leckere, cremig, indische Geschmack gelingt auch ohne 🙂

Vegan Butter Soja Curry – Umgekocht

Ihr benötigt für 4-5 Personen:

Für die Marinade (möglichst einige Stunden zuvor marinieren):

250 g Sojajoghurt (für Allergiker: es gibt mittlerweile auch Reisjoghurt oder andere)

1 EL Limettensaft

1 TL Kurkumapulver

2 TL Garam Masala

½ TL Cayenne Pfeffer

1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

400 g Tofu Natur (Für Allergiker: Lupinenfilet o.ä.)

Gemüse nach Wahl (bei mir:1/2 Paprika, kleine Zucchini, Zwiebel.)

Salz

Sämtliche Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen, den Tofu und auch das Gemüse einrühren und kühl stehen lassen.

Für das Curry:

3 EL Alsan

400g stückige Tomaten

3 EL Soyananda Sauerrahm (im Biogeschäft erhältlich)

1 EL Agavendicksaft

Salz

frische Chili (wer es Hot mag)

Korianderblätter zum bestreuen (hatte ich leider nicht vorrätig)

In einem Topf oder einer hohen Pfanne die Alsan zum Schmelzen bringen.

Die Zutaten aus der Schüssel hineingeben und gut verrühren.

Für 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.

Nun die stückigen Tomaten, den Agavendicksaft und das Salz (und nach Bedarf die gewürfelte Chili) hineingeben und alles gut 10 Minuten einköcheln lassen.

Zum Schluss den Soyananda Sauerrahm unterheben und weitere 5 Minuten ziehen lassen.

Dazu:

250 g Reis

Salz

Den Reis während der Zubereitung des Currys in der doppelten Menge Wasser mit dem Salz garen.

Das Butter Tofu Curry mit dem Reis anrichten und genießen 🙂

Guten Appetit!

 

Kurkuma gilt in Indien schon lange als wichtiger Gefäßschutz. Er fördert die Fettverdauung und dadurch werden sehr rasch nach einem üppigen Essen Blähungen, Völlegefühl und Magenbeschwerden bekämpft. Kurkuma senkt den Blutzuckerspiegel und ist auch eine wertvolle Naturarznei für den Rheuma-Patienten, weil das Gewürz Entzündungen in den Muskeln und Gelenken bekämpft.

Ganz besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Kurkuma erhöhte und zu hohe Cholesterinwerte senken kann

Kurkuma hat aber auch einen erstaunlichen Einfluss auf den Blutdruck. Es senkt zu hohen Blutdruck und wirkt in den Blutgefäßen als Gegenspieler der gefährlichen Arachidonsäure und kann an den Gefäßwänden Entzündungen verhindern.

DaKurkumas angesehene Wissenschafts- und Medizin-Magazin „Science“ hat erst kürzlich berichtet, dass Kurkuma in hohen Dosierungen von Ärzten unterstützend einen positiven Einfluss auf die Therapie der gefährlichen Krankheit Mukoviszidose und sogar Krebs hat. Ein amerikanisches Ärzte-Team hat auch nachgewiesen, dass man mit Kurkuma der Alzheimer-Krankheit vorbeugen kann.

Studien dazu:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21603867″
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21742514″

Quelle:bankhofer-gesundheitstipps.de, kurkuma-wurzel.info

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Yellow Grünkohl Risotto

In der Gemüseabteilung meines Biohändlers lachte mich der frische Grünkohl an und ich konnte nicht widerstehen.

Da ich noch immer nicht auf dem Winter- oder Herbstrezepte Trip bin, fiel mir spontan nur ein Jahreszeitloses Risotto, in dem Fall mit Grünkohl, ein.

Ein wenig Kurkuma hinzugefügt empfinde ich das Ganze als eine runde Sache.

Schnell gekocht, einfach in der Zubereitung, gesund und sehr lecker dazu.

Perfekt für/gegen den Novemberblues 🙂

Yellow Grünkohl Risotto - Umgekocht
Yellow Grünkohl Risotto – Umgekocht

Ihr benötigt für 4 Personen:

200 g Risottoreis

500 g frischer Grünkohl (sicher geht auch TK)

3 mittelgroße Karotten

1 Zwiebel

3 Zehen Knoblauch

900 ml Gemüsebrühe

30 g Alsan

Salz

Pfeffer

1 TL Kurkuma

70 g geröstete Cashewkerne

Öl

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Ebenso die Karotten.

Den Grünkohl waschen und grob schneiden.

In einem Topf das Öl erhitzen. Zwiebelwürfel und Karotten darin andünsten. Den Grünkohl hinzufügen und mit anschwitzen. Nun den Reis mit in den Topf geben, kurz anrösten lassen und mit der Hälfte der Brühe ablöschen.

Würzen und gut verrühren. Nach und nach die Brühe angießen, so, dass der Topfinhalt immer bedeckt ist. Das Ganze ohne Deckel leicht köcheln lassen.

Nach dem letzten Hinzugeben der Brühe die Knoblauchwürfel mit hineingeben und verrühren.

Die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und zur Seite stellen.

Die Alsan nun zu dem Risotto geben, ebenso die gerösteten Cashews und unter das Risotto heben.

Abschmecken und genießen 🙂

Guten Appetit!

Grünkohl ist voll mit sekundären Pflanzenstoffen, essentielle Aminosäuren und Antioxidantien. Eisen, Protein, Vitamin A, K und C, Calcium, Kalium, Magnesium,Omega 3 Fettsäuren, Lutein, Beta Carotin machen ihn zu einem modernen Superfood.

Vitamin K und Omega 3 wirken entzündungshemmend. Genau wir Rote Beete wirkt er krebshemmend, wir in klinischen Studien festgestellt wurde. Er senkt den Cholesterin Wert und stärkt das Herz Kreislaufsystem.

Grünkohl ist, sozusagen, das vegetarische Rindfleisch 🙂

Mohrrüben sind besonders reich an Beta-Carotin – einer Vorstufe von Vitamin A –, das in unserem Körper eine starke antioxidative Wirkung entfaltet: Es fängt zellschädigende freie Radikale ab, die etwa in der Haut durch UV-Strahlung oder in der Lunge durch Tabakrauch entstehen. Damit der Körper Beta-Carotin leichter aufnehmen kann, sollten Karotten gegart, zerkleinert und mit etwas Fett, zum Beispiel Butter, gegessen werden.

Außerdem liefern Mohrrüben Eisen, das für die Blutbildung wichtig ist, sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Zink und die Vitamine C, K und Folsäure. Folate zählen zu den B-Vitaminen und sind für Wachstumsprozesse wie die Zellbildung und Zellteilung unerlässlich. Schließlich liefern Karotten viel Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung (wichtig ist dabei: viel trinken!

Kurkuma gilt in Indien schon lange als wichtiger Gefäßschutz. Er fördert die Fettverdauung und dadurch werden sehr rasch nach einem üppigen Essen Blähungen, Völlegefühl und Magenbeschwerden bekämpft. Kurkuma senkt den Blutzuckerspiegel und ist auch eine wertvolle Naturarznei für den Rheuma-Patienten, weil das Gewürz Entzündungen in den Muskeln und Gelenken bekämpft.

Ganz besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Kurkuma erhöhte und zu hohe Cholesterinwerte senken kann

Kurkuma hat aber auch einen erstaunlichen Einfluss auf den Blutdruck. Es senkt zu hohen Blutdruck und wirkt in den Blutgefäßen als Gegenspieler der gefährlichen Arachidonsäure und kann an den Gefäßwänden Entzündungen verhindern.

Das angesehene Wissenschafts- und Medizin-Magazin „Science“ hat erst kürzlich berichtet, dass Kurkuma in hohen Dosierungen von Ärzten unterstützend einen positiven Einfluss auf die Therapie der gefährlichen Krankheit Mukoviszidose hat. Ein amerikanisches Ärzte-Team hat nachgewiesen, dass man mit Kurkuma der Alzheimer-Krankheit vorbeugen kann.

Quelle:essen-und-trinken,Zentrum der Gesundheit, gesundheit.de, bankhofer-gesundheitstipps.de

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Orientalische Tofu – Hackbällchen mit Kichererbsen

Auf meiner Suche nach weiteren Flüchtlingsrezepten habe ich dieses leckere orientalische Kichererbsengericht mit veganisierten Hackbällchen nicht auslassen können.

Eigentlich mag ich diese ganzen Fleischersatzgerichte nicht so unbedingt. Allerdings ist die Küche der meisten Länder nun mal sehr fleischlastig. Die Experten streiten sich auch noch, ob Tofu, oder Soja im Allgemeinen, nun gesund sei oder nicht. Meist versuche ich mir fermentierte Sojaprodukte zuzulegen. Beim trockenen Soja ist das allerdings nicht möglich. Bei Frischkäse und Co schon.

Dieses Rezept sprach mich wegen der Kichererbsen und Kurkuma als Gewürz an.

Beim nächsten Mal werde ich noch Gemüse reinschnippeln, auch wenn das im Original nicht vorgesehen ist, denn ohne fehlt mir was.

Geschmacklich ist es fantastisch. Die Sojabällchen sind wahnsinnig lecker. Die frische Petersilie gibt ihnen den Wow-Effekt 🙂

Lasst Euch überraschen und probiert es aus 🙂 Ich freue mich über Feedback.

Orientalische Tofu – Hackbällchen mit Kichererbsen - Umgekocht
Orientalische Tofu – Hackbällchen mit Kichererbsen – Umgekocht

Ihr benötigt (45 – 60 Minuten):

250 g Reis

450 ml Wasser

Salz

etwas Kurkuma

Den Reis im Wasser garen, bis sämtliches Wasser verkocht ist.

Für die Sojabällchen:

1 kleine Zwiebel

1 Zehe Knoblauch

150 g Sojagranulat

1 EL Sojamehl

2 TL Volley

½ TL Rauchsalz

2 TL Guakernmehl

Salz

Pfeffer

Paprikapulver

Chilipulver

gem. Koriander

½ Bund frische Petersilie

Das Sojagranulat in ausreichend kochendem Wasser für 10 Minuten einweichen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln.

Das Sojagranulat gut ausdrücken und nun in einer Schüssel mit allen anderen Zutaten gut vermengen.

Daraus kleine Bällchen formen und in einer Pfanne mit heißem Öl, unter Wenden, braun anbraten.

Für die Kichererbsen – Sauce:

1 Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

2 cm frischen Ingwer

1 rote Chili

1 TL gem. Kümmel

½ TL gem. Koriander

2 Kapseln Kardamom

1 Dose (300g) Kichererbsen oder eingeweicht und gekocht

200 ml Pflanzensahne

200 ml Pflanzenmilch

100 ml Gemüsebrühe

1 TL Kurkuma

Salz

Pfeffer

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln.

In einer großen Pfanne die Gewürze (auch die Kardamomkapseln), die Zwiebel -Knoblauch – Ingwerwürfel, in Öl anschwitzen.

Mit der Pflanzensahne und Pflanzenmilch ablöschen. Die Chilischote fein würfeln und hinzufügen.

Die gekochten und abgegossenen Kichererbsen mit in die Pfanne geben und gut verrühren. Die Brühe hinzugießen, unterrühren.

10 Minuten köcheln lassen.

Nun die fertigen Hackbällchen in die Soße geben, ganz vorsichtig unterheben und darin noch etwas ziehen lassen.

Nun gemeinsam mit dem Reis anrichten und genießen 🙂

Guten Appetit!

Die Kichererbse hat einen hohen Gehalt an Eiweiß. Kichererbsen bestehen zum Teil aus Eiweiß mit essenziellen Aminosäuren und weisen auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen auf. Das macht sie zu einem Allround-Lebensmittel. Sie machen satt und sind gesund.

Wertvolle Mineralstoffe sind in Kichererbsen. Vor allem Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Obwohl der Fettgehalt der Kichererbse höher ist, als bei anderen Hülsenfrüchten, ist sie kein Dickmacher. Die Fette der Kichererbse sind hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Auch an Vitaminen geizt die orientalische Hülsenfrucht nicht. Sie versorgt uns mit den Vitaminen K, E, B1, B2, B6 und auch mit etwas Vitamin C.

Ingwer hilft bei Übelkeit. Gerade bei Reisen mit dem Flugzeug oder Auto, hilft es, wenn man vor der Abreise ein kleines Stück frisch geschälten Ingwer zerkaut. Durch bestimmte Inhaltsstoffe und Scharfmacher des Ingwers wird der Magen beruhigt und der Brechreiz gehemmt.

Ingwer kann zwar keinen Krebs heilen, aber die Beschwerden, die von der Chemotherapie-Behandlung hervorgerufen werden, lindern. Neuere Studien zeigten, dass eine Einnahme von Ingwer drei Tage vor und nach der Chemo-Behandlung die daraus resultierende Übelkeit wirksam bekämpft

Die im Ingwer enthaltenen Scharfstoffe sorgen nicht nur für das Aktivieren der Wärmerezeptoren, was das Wohlbefinden fördert, sondern haben auch eine schmerzlindernde Wirkung. Die Scharfstoffe weisen die gleiche Wirkung wie Acetylsalicylsäure auf, die auch in vielen Kopfschmerztabletten enthalten ist.

Er hemmt Entzündungen. Zusätzlich wirkt sich Ingwer positiv auf Muskelschmerzen und Rheuma aus: entspannt Muskeln und weitet Blutgefäße.

Zudem ist Ingwer gesund, da er ätherische Öle, Mineralien und Vitamine enthält.

Trinkt man täglich eine Tasse Ingwertee, kann man sein Immunsystem stärken und drohenden Erkältungen entgegenwirken. Wer den Geschmack vom puren Ingwertee nicht mag, kann das Gebräu mit etwas Zitronengras oder anderen Gewürzen aufpeppen.

Quelle:deine-gesunde-ernaehrung.de, kalorien-guide.de

 

Yellow Milk – Goldene Milch, ayurvedisches Heilgetränk

Seit einiger Zeit stieß ich im Netz immer wieder auf die Goldene Milch. Eine warme Milch mit Kurkuma und Ingwer.

Mein Interesse war geweckt und der richtige Zeitpunkt für den Test war da.

Vorab bemerkt: Sie schmeckt fantastisch!

Kurkuma ist hier auf meiner Seite häufig ein Thema, da ich es häufig verwende.

Gerade als Mensch mit einer chronischen Erkrankung, bei der es gilt die Entzündungs-werte im Keller wohnen zu lassen, ist Kurkuma schon lange bekannt als Helfer und Entzündungshemmer.

Kurkuma ist ein Ingwergewächs und hat nicht nur entzündungslindernde Eigenschaften, sondern ebenso schmerzstillende, also prima bei Rheuma und Arthrose. Kurkuma wirkt antioxidativ, antiseptisch und stärkt das Immunsystem. Das Curcumin entgiftet zudem die Leber und die Verdauung wird angekurbelt. Es wird in der Medizin auch bei der Behandlung von Krebs nicht nur vorbeugend wirken, sondern sogar hemmen gegen Metastasenbildung und sogar bei Alzheimer wird die Wunderknolle eingesetzt!

Darum begeistert mich die Tatsache, dass diese Milch mannigfaltig positive Wirkungen erzielen kann und dabei noch gut schmeckt!

Bekannt ist die goldene Milch aus der ayurvedischen Heilkunst und wird dort bei Schulterverletzungen, Tennisarm und Rückenschmerzen eingesetzt, sie hilft bei Schlafstörungen und verbessert die Gelenkflüssigkeit, sowie die Beweglichkeit der Gelenke und hilft Kalkablagerungen abzubauen. 

Ich stelle immer wieder fest, dass die Natur, Gott, uns alles gegeben hat , um heil zu werden.

Ich kann nur noch staunen!

Probiert es aus. Nehmt die Milch 1-3x täglich und erzählt mir, wie es bei euch wirkt.

Yellow Milk - Goldene Milch, ayurvedisches Heilgetränk - Umgekocht
Yellow Milk – Goldene Milch, ayurvedisches Heilgetränk – Umgekocht

Ihr benötigt für ein Glas (0,4):

 

1 geh. EL Kurkuma (bitte achtet auf gute Bio Ware)

120 ml sehr gutes Wasser (tatsächlich)

1 TL natives Kokosöl

1 Stück Ingwer daumengroß

¼ TL frisch gemahlener Pfeffer

1 Prise Zimt

1 TL Ahornsirup oder anderen Sirup zum süßen

350 ml Pflanzenmilch

 

Den gehäuften EL Kurkuma in einen kleinen Topf geben. Die 120 ml Wasser hinzugeben, miteinander verrühren und erhitzen.

Yellow Milk - Goldene Milch, ayurvedisches Heilgetränk - Umgekocht

Den Ingwer schälen und in das Kurkumawasser reiben. Das ganze jetzt so lange unter rühren köcheln lassen, bis es zu einer Paste geworden ist.

Die Paste in eine Schüssel füllen.

Paste für goldene Milch
Paste für goldene Milch

Nun die Pflanzenmilch im Topf erhitzen und 1 EL der Kurkuma-Paste mit einem Schneebesen in die Milch einrühren.

Nun den Pfeffer, Zimt, das Öl und den Sirup hinzugeben und gut verrühren.

In ein Glas füllen und heiß genießen.

Ihr solltet eure eigene Menge Paste für die Milchmenge finden. Probiert es ein bisschen aus. Die übrige Paste könnt ihr gut eine Woche im Kühlschrank aufbewahren.

Gutes Gelingen und Wohl bekomms 🙂

 

Beim Zimt fördern gleich mehrere hundert Substanzen Ihre Gesundheit. Besonders hervorzuheben dabei, das Polyphenol MHCP (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer), welches direkt an den Insulinrezeptoren wirkt und den Blutzucker senkt. Darüberhinaus verbessert Zimt den Blutfettspiegel (Senkung der Triglycerid-, LDL-Cholesterin- und Gesamtcholesterinwerte), regt den Kreislauf an, schützt die Blutgefäße und senkt den Blutdruck.

 

 

Quelle: Dr-feil.com, eatsmarter.de

 

Hmmm…….Gemüse mit Erdnusssauce und Reis

Wir lieben Erdnusssauce…..alle 5 🙂

Um meinen Mann kulinarisch zu beglücken und dadurch noch mehr von mir zu überzeugen :-), habe ich ihn und seinem Kumpel aus Indonesien, vor 14 Jahren bekocht. Damals gab es Hühnerspieße mit Satèsauce, Reis und Batura. Es kam sehr gut an :-).  Nun sind wir 13 Jahre verheiratet.

Seitdem wünscht er sich regelmäßig diese Sauce und als Erdnusssaucen-Freak komme ich diesem Wunsch sehr gerne nach!

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Ihr benötigt:

200g weißen Reis (dieser schmeckt einfach besser in der Kombination mit Erdnusssauce)

1/2 TL Kurkuma

Salz

Den Reis wie angegeben zubereiten. Ich empfehle während des Kochvorganges nicht zu rühren, damit das Korn einigermaßen locker bleibt.

Das Gemüse

Was immer der Kühlschrank hergibt…..

150 g grüne Bohnen

3 Karotten

1 rote Paprika

1 Zwiebel

1 Zehe Knoblauch

200g Räuchertofu

Salz, Pfeffer

Currypulver

2 EL Kokosöl

Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, die klein gewürfelte Zwiebel und den Tofu in die Pfanne geben, anschwitzen, die grünen Bohnen und den Knoblauch dazugeben.  Nach 5 Minuten die Karotten. Dann die Paprika und nach weiteren 5 Minuten würzen.

Die Erdnusssauce

2 EL Sesamöl

Zwiebelflocken (sprich:getrocknete, gemahlene Zwiebeln)

2 Zehen Knoblauch

1 TL Sambal Olek

3 EL Erdnussmus

200ml Wasser

1 EL Tamarin Sauce

1 Tl Kokosblütenzucker (Rohrohrzucker geht natürlich auch)

Saft einer 1/4 Zitrone

100ml Kokosmilch

etwas Salz

In einem kleinen Stiltopf das Öl leicht erhitzen. Die Zwiebelflocken anbräunen, entnehmen und auf einem Zewa aufbewahren.

Sollte sich kein Öl mehr im Topf befinden, dann bitte noch etwas nachgeben. Nun den Knoblauch in den Topf pressen, kurz anbraten und sofort das Sambal Olek dazu tun. Jetzt die Erdnusscreme in den Topf und kurz einrühren,zügig das Wasser einfüllen und rühren. Als nächsten Schritt den Zucker, die Tamarin Sauce, den Zitronensaft und die Kokosmilch einrühren. Das ganze evtl. mit Salz abschmecken.

Dazu kann man auch statt des Gemüses einfach Tofu/Gemüse Spieße machen …..sehr lecker!! Gegrillt ein Genuss…

Guten Appetit

Erdnüsse, die selbst zu den Hülsenfrüchten zählen, enthalten im Vergleich zu echten Nüssen sehr wenig Omega-3-Fettsäuren. Dafür haben sie aber (auf 100gr bezogen) 50% Fette, 21 % Eiweiß, 8,9 % Kohlenhydrate, und als Mineralstoffe sehr viel Magnesium, Kalium, Eisen und Zink und die Vitamine E, B1, B2,B5 und B6.

 

 

Quelle:lebensmittel-warenkunde.de