Herzhafter Kohlkuchen

Wir genießen noch die Kohlzeit. In letzter Zeit habe ich doch wieder deutlich mehr Appetit darauf.

Da mir auch nach Quiches, Tarte und Ähnlichem gelüstet, habe ich den Kohl auf einen Pizzateig in eine 28er-Form drapiert, gut gewürzt und die Familie glücklich gemacht 🙂

Es kann das so leicht sein 🙂

Allen, die gerne in 30 Minuten das Essen auf dem Tisch stehen haben möchten, der Kohlkuchen dauert definitiv länger, da er nach der Zubereitung noch seine Zeit im Ofen benötigt.

Ein wunderbares Gericht zum Vorbereiten, für das Buffet und auch zum kalt genießen.

Herzhafter Kohlkuchen – Umgekocht

Ihr benötigt (70 Minuten für 4-5 Personen):

Für den Pizzateig:

400 g glutenfreies Mehl (derzeit verwende ich die Mehle von Bauck am liebsten)

25g Hefe

Spritzer Agavendicksaft

2 EL Olivenöl

260 ml lauwarmes Wasser

Salz

In einer Schüssel die frische Hefe in dem Öl und etwas lauwarmen Wasser sowie dem Agavendicksaft auflösen.

Das Mehl, Salz und den Rest Wasser mit in die Schüssel geben und mit einem Knethaken (Handrührgerät) gut durchkneten.

Glutenfreier Pizzateig ist prinzipiell etwas weicher und klebriger in der Konsistenz. Den Teig abdecken und für 30 Minuten an einem warmen Ort noch etwas gehen lassen.

Für den Kohlbelag:

1 Spitzkohl (recht groß)

200 g Räuchertofu

300g vegane saure Sahne (selbstgemacht oder aus dem Kühlregal)

100 ml Pflanzenmilch

2 TL Eiersatz (nach Anleitung angerührt)

1 TL Koriander

Prise Muskat

etwas Currypulver

Salz

Pfeffer

Die unschönen Blätter des Spitzkohls abtrennen, den Kohl vierteln und den Strunk herausschneiden.Den Kohl in Streifen schneiden.

Den Räuchertofu längs halbieren, in Streifen schneiden und würfeln.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, den Tofu darin braun anbraten.

Die Gewürze hinzufügen und verrühren.

Nun die Kohlstreifen in die Pfanne geben, etwas Öl nachfüllen und für 5 Minuten anbraten. Der Kohl sollte zusammenfallen. Die Mischung schon etwas würzen.

Eine 28er-Backform einfetten, den Pizzateig nochmals etwas durchkneten (eventuell, je nach Mehlsorte, muss nochmals etwas Mehl hinzugefügt werden), und in der Springform auslegen. Wer die Muse hat, darf den Teig gerne ausrollen. Ich habe mir diesen Schritt erspart und ihn so in der Springform ausgedrückt und den Rand hochgezogen.

Den Ofen auf 200° C Ober -Unterhitze vorheizen.

Die saure Sahne nun mit der Pflanzenmilch und nochmals mit Gewürzen und dem angerührten Eiersatz mixen.

Die Kohlmischung aus der Pfanne in die Springform auf den Teig geben. Die Milchmischung darüber gießen, etwas verrühren und in den Ofen geben.

Auf mittlerer Schiene für ca. 30 Minuten backen.

Danach dem Ofen entnehmen, etwas auskühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren.

Guten Appetit!

Herzhafter Kohlkuchen – Umgekocht

 

100g Spitzkohl haben nur 20 Kalorien, zudem spendet das Gemüse Vitamin B1, B2, Betakarotin und Kalium. Wie alle Kohlarten verfügt auch der Spitzkohl über einen hohen Ascorbigen-Gehalt, woraus sich beim Kochen Vitamin C entwickelt.

 

Quelle:eatsmarter.de, Zentrum der Gesundheit

 

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Glutenfreier Kohlkuchen – vegan

Hier kommt das versprochene Wintergericht.

So langsam bin auch ich in der Weihnachtszeit angekommen. Das fiel mir dieses Jahr irgendwie besonders schwer.

Doch die Lust auf Kohl hat mich nun fest im Griff und verleitet mich dazu, ihn wieder auf verschiedene Weise in der Küche einzusetzen.

Dieses Mal fand ich Gefallen daran, ihn in einen herzhaften Kuchen zu stecken.

Fantastisch! Ein gelungener Versuch und volle Punktzahl von der Umgekocht Familie.

Glutenfreier Kohlkuchen – vegan – Umgekocht

Ihr benötigt (für eine 18 cm Springform, also knapp 4 Personen):

500 g Weißkohl

1 Rolle Blätterteig (glutenfrei von Schär) bitte mind. 3 Stunden vor Gebrauch rauslegen!

1 große Zwiebel

200 g Tofuschnetzel (eingeweicht)

30 g Alsan

Salz

Pfeffer

1 gestr. TL gem. Kümmel

0,5 TL Majoran getrocknet

1 TL Paprikapulver

100 ml Gemüsebrühe

125 g Sojajoghurt natur

150 ml Sojasahne

3 TL Volley

Prise Muskat

Salz

Pfeffer

100 g geriebener Wilmersdorfer Käse (oder anderer geriebener veganer Käse)

Den Kohl waschen und in einer Küchenmaschine zerkleinern. Natürlich geht das auch mit Messer und Muskelkraft 🙂

In einer großen Pfanne die Alsan erhitzen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. In der geschmolzenen Alsan anschwitzen.

Dann den Kohl hinzufügen und ebenfalls, bei kleiner Hitze, mit andünsten.

Gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen, einen Deckel auf die Pfanne geben und für 10 Minuten schmoren lassen.

In einer weiteren Pfanne die eingeweichten Sojaschnetzel mit in die Pfanne geben, mit etwas Rauchsalz, Majoran und Paprika würzen. Scharf anbraten.

Die Springform gut einfetten und mit dem Blätterteig (da muss man etwas Stückeln) auslegen.

Den gedünsteten Kohl mit dem angebratenen Tofu vermengen, in die vorbereitete Springform geben und glatt streichen.

In einem Mixer Sojajoghurt, Sojasahne, Volleypulver, Gewürze und den veganen Käse gut durchmixen. Dies nun über den Kohlkuchen geben und im vorgeheizten Backofen bei 170°C Umluft für 35-40 Minuten backen.

Fertig gebacken aus dem Ofen nehmen, schneiden und genießen 🙂

Guten Appetit!

Tipp: Natürlich könnt Ihr auch andere pflanzliche Sahne – oder Joghurt Alternativen verwenden.

 

Der hellgrüne „Dickkopf“ hat’s in sich: Schon 200 g Weißkohl davon enthalten mit 94 mg fast unser gesamtes Tagessoll an Vitamin C. Damit nicht genug: On Top gibt es pro Portion auch bis zu 400 % der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und herzschützendes Kalium. Auch sein Gehalt an Ballaststoffen spricht für Weißkohl, denn dadurch hält er nicht nur lange satt, sondern bringt auch eine müde Verdauung auf Trab. Zu allem Überfluss glänzt Weißkohl durch sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole – alles Stoffe,  die nachweislich unsere Zellen schützen und den Alterungsprozess verzögern können.

Quelle:eatsmarter.de

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Veganes Herbstrahmsüppchen

Der Herbst streckt seine kalten, windigen und nassen Finger nach uns aus und unsere Körper reagieren automatisch mit Appetit auf Kohl und seine Freunde.

Eine kluge Entscheidung, denn unser Körper benötigt gerade in dieser Jahreszeit einen erhöhten Bedarf an Vitamin C und D.

Nun, als Veganer ist das mit dem Vitamin D nicht ganz so leicht, also empfehle ich, dies zu ergänzen.

Vitamin C allerdings ist besonders mit Herbstgemüse ganz leicht in hohen Mengen verfügbar. Sämtliche Kohlsorten strotzen nur so vor Vitamin C.

Setzen wir es also ein und geben unseren Körpern, was sie brauchen 🙂

Nach einem langen Tag freuen wir uns auf ein heißes Süppchen. Und Ihr so?

Veganes Herbstrahmsüppchen
Veganes Herbstrahmsüppchen

Ihr benötigt (für 5 Personen):

200 ml Pflanzensahne

600 g Weißkohl

400 g Sellerieknolle

400 g Kartoffeln

800 ml Gemüsebrühe

5 Zehen Knoblauch

1 Bund Petersilie

6 Scheiben altes Brot oder 3 Brötchen

gutes Salz

Pfeffer

Paprikapulver

gem. Kümmel

Muskat

Zimt

Öl

Den Kohl in etwa halbieren, die äußeren Blätter entfernen und den halben Kohlkopf mit einem großen Messer oder einer Küchenmaschine zerkleinern.

Die Sellerieknolle ebenfalls halbieren, schälen und würfeln.

Die Kartoffeln waschen, schälen und auch würfeln.

In einem großen Topf Öl erhitzen, das zerkleinerte Gemüse darin für 5 Minuten anschwitzen.

Die Brühe angießen und alles mit geschlossenem Deckel für 20-25 Minuten köcheln lassen.

Die Petersilie waschen und fein hacken. Zur Seite legen.

Das Brot würfeln, den Knoblauch schälen und ebenfalls würfeln.

In einer Pfanne in ausreichend Öl die Brotwürfel knusprig anbraten. Zwischendurch die Knoblauchwürfel mit hinzugeben und ebenfalls mit anbraten lassen. Sind die Brotwürfel abgekühlt, mit der gehackten Petersilie und etwas Salz und Pfeffer vermengen.

Ist das Suppengemüse weich gekocht, alles gut würzen und anschließend mit einem Pürierstab oder in einem Mixer sämig mixen. Gut abschmecken, die Sahne unterrühren und in eine Suppenschüssel füllen. Die Brotkrümel darüber streuen und genießen.

Hmmm, wunderbar!

Guten Appetit!

 

Der hellgrüne „Dickkopf“ hat’s in sich: Schon 200 g Weißkohl davon enthalten mit 94 mg fast unser gesamtes Tagessoll an Vitamin C. Damit nicht genug: On Top gibt es pro Portion auch bis zu 400 % der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und herzschützendes Kalium. Auch sein Gehalt an Ballaststoffen spricht für Weißkohl, denn dadurch hält er nicht nur lange satt, sondern bringt auch eine müde Verdauung auf Trab. Zu allem Überfluss glänzt Weißkohl durch sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole – alles Stoffe,  die nachweislich unsere Zellen schützen und den Alterungsprozess verzögern können.

Sellerie enthält Vitamin A, B1, B6, C, E, K, Kalium, Kalzium, Niacin, hochwertiges Natrium, Phosphor, Silizium, Eisen, Mangan, Kupfer, Molybdän, Zink, Selen, Schwefel, Apiol (ätherisches Öl), pflanzliche hormonähnliche Stoffe wie Appiin sowie Cholin, Inosit, Tyrosin, Glutamin, Asparagin und vor allem in den Blättern Bitterstoffe und Chlorophyll.

Petersilie hat neben seiner Verwendung als Gewürz auch heilende Wirkung. Ihr hoher Gehalt an Vitamin C wirkt belebend und Erkältungskrankheiten entgegen; außerdem wirkt sie harntreibend, krampflösend, schleimlösend und tonisierend. Sie findet unter anderem Verwendung in der Behandlung von Gicht, Verdauungsstörungen, Bluthochdruck, Mundgeruch, Hautkrankheiten und Frauenbeschwerden.

Quelle:eatsmarter.de, ratschlag24.com, fid-gesundheitswissen.de

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Kohl-Curry mit Kartoffelstampf

Da ich mich immer noch auf meinem Kohl-Trip befinde und dieses Winter-Gemüse auch wirklich gesund ist, habe ich nun immer und ständig Kohl in jeder Form im Haus 🙂

Manchmal esse ich ihn auch einfach so roh, weil ich richtig Appetit darauf haben.

Darum gab es heute auch wieder ein Kohl-Gericht. Diesmal in Anlehnung an die Küche unserer Mitmenschen in Afrika und Indien (welch Überraschung:-))

Ihr benötigt:

1,5 kg vfk Kartoffeln

2 Zwiebeln

3 Karotten

2 Zehen Knoblauch

1 rote Paprika

½ Kopf Rotkohl

½ Kopf Spitzkohl

3 Tomaten

2 EL gelbes Currypulver

100 ml Wasser

350 ml Kokosmilch (50 ml davon für das Curry)

100 g vegane Margarine

Salz

Muskat

Öl

Die Kartoffeln schälen und weichkochen.

Die Zwiebeln und den Knoblauch würfeln, die Karotten und die Paprika in schmale Streifen schneiden. Ebenso beide Kohlsorten nochmal halbieren und in schmale Streifen schneiden.

Die Zwiebelwürfel und das Currypulver in einer großen Pfanne mit Öl, bei mittlerer Hitze anbraten. Nach gut 5 Minuten das restliche Gemüse hinzufügen und gut verrühren. Nach weiteren 5 Minuten das Wasser und 50 ml Kokosmilch hinzugeben. Gut verrühren und 15 Minuten garen lassen. Zum Ende die Tomaten achteln und unter das Curry heben. Nochmal 5 Minuten ziehen lassen.

Die weichgekochten Kartoffeln mit 100 g guter Margarine, Salz, Muskat und 100 ml Kokosmilch gut stampfen.

Den Stampf auf eine Teller geben und das Kohl-Curry dazu reichen. Ein Geschmackserlebnis!

Viel Spaß beim nachkochen 🙂

Guten Appetit!

Kohl-Curry
Kohl-Curry

Rotkohl ist reich an Anthocyanen, die ihm seine rotviolette Färbung geben. Ihnen wird nachgesagt, einer Schädigung der Zellen durch freie Radikale entgegenzuwirken. Auch Glucosinolate gibt es im Rotkohl. Diesen Schwefelverbindungen werden verschie­dene Effekte zugeschrieben: So sollen sie Infekte bekämpfen und das Wachsen von Tumorzellen hemmen. Der pralle Gesundkohl wartet außerdem mit reichlich Eisen und Kalzium auf, macht sich also in Sachen gesunder Knochen nützlich. Das Blaukraut enthält außerdem jede Menge so genannter Anthocyane, die gegen frühzeitiges Altern schützen können. Bis zu 60 Milligramm Vitamin C stecken in 100 Gramm rohem Rotkohl – das entspricht gut der Hälfte des Tagesbedarfs. Ballaststoffe sorgen für eine funktionierende Verdauung, beugen Übergewicht vor und können vor Dickdarmkrebs schützen.

100g Spitzkohl haben nur 20 Kalorien, zudem spendet das Gemüse Vitamin B1, B2, Betakarotin und Kalium. Wie alle Kohlarten verfügt auch der Spitzkohl über einen hohen Ascorbigen-Gehalt, woraus sich beim Kochen Vitamin C entwickelt.

Die Knolle wartet mit einer beträchtlichen Menge an B- und C-Vitaminen auf. Zudem enthält sie 15 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders bemerkenswert ist dabei der hohe Kaliumanteil. Gute Argumente, die die Kartoffel gesund machen.

 

Quelle:eatsmarter.de, Zentrum der Gesundheit, gesund.de