Yellow Grünkohl Risotto

In der Gemüseabteilung meines Biohändlers lachte mich der frische Grünkohl an und ich konnte nicht widerstehen.

Da ich noch immer nicht auf dem Winter- oder Herbstrezepte Trip bin, fiel mir spontan nur ein Jahreszeitloses Risotto, in dem Fall mit Grünkohl, ein.

Ein wenig Kurkuma hinzugefügt empfinde ich das Ganze als eine runde Sache.

Schnell gekocht, einfach in der Zubereitung, gesund und sehr lecker dazu.

Perfekt für/gegen den Novemberblues 🙂

Yellow Grünkohl Risotto - Umgekocht
Yellow Grünkohl Risotto – Umgekocht

Ihr benötigt für 4 Personen:

200 g Risottoreis

500 g frischer Grünkohl (sicher geht auch TK)

3 mittelgroße Karotten

1 Zwiebel

3 Zehen Knoblauch

900 ml Gemüsebrühe

30 g Alsan

Salz

Pfeffer

1 TL Kurkuma

70 g geröstete Cashewkerne

Öl

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Ebenso die Karotten.

Den Grünkohl waschen und grob schneiden.

In einem Topf das Öl erhitzen. Zwiebelwürfel und Karotten darin andünsten. Den Grünkohl hinzufügen und mit anschwitzen. Nun den Reis mit in den Topf geben, kurz anrösten lassen und mit der Hälfte der Brühe ablöschen.

Würzen und gut verrühren. Nach und nach die Brühe angießen, so, dass der Topfinhalt immer bedeckt ist. Das Ganze ohne Deckel leicht köcheln lassen.

Nach dem letzten Hinzugeben der Brühe die Knoblauchwürfel mit hineingeben und verrühren.

Die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und zur Seite stellen.

Die Alsan nun zu dem Risotto geben, ebenso die gerösteten Cashews und unter das Risotto heben.

Abschmecken und genießen 🙂

Guten Appetit!

Grünkohl ist voll mit sekundären Pflanzenstoffen, essentielle Aminosäuren und Antioxidantien. Eisen, Protein, Vitamin A, K und C, Calcium, Kalium, Magnesium,Omega 3 Fettsäuren, Lutein, Beta Carotin machen ihn zu einem modernen Superfood.

Vitamin K und Omega 3 wirken entzündungshemmend. Genau wir Rote Beete wirkt er krebshemmend, wir in klinischen Studien festgestellt wurde. Er senkt den Cholesterin Wert und stärkt das Herz Kreislaufsystem.

Grünkohl ist, sozusagen, das vegetarische Rindfleisch 🙂

Mohrrüben sind besonders reich an Beta-Carotin – einer Vorstufe von Vitamin A –, das in unserem Körper eine starke antioxidative Wirkung entfaltet: Es fängt zellschädigende freie Radikale ab, die etwa in der Haut durch UV-Strahlung oder in der Lunge durch Tabakrauch entstehen. Damit der Körper Beta-Carotin leichter aufnehmen kann, sollten Karotten gegart, zerkleinert und mit etwas Fett, zum Beispiel Butter, gegessen werden.

Außerdem liefern Mohrrüben Eisen, das für die Blutbildung wichtig ist, sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Zink und die Vitamine C, K und Folsäure. Folate zählen zu den B-Vitaminen und sind für Wachstumsprozesse wie die Zellbildung und Zellteilung unerlässlich. Schließlich liefern Karotten viel Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung (wichtig ist dabei: viel trinken!

Kurkuma gilt in Indien schon lange als wichtiger Gefäßschutz. Er fördert die Fettverdauung und dadurch werden sehr rasch nach einem üppigen Essen Blähungen, Völlegefühl und Magenbeschwerden bekämpft. Kurkuma senkt den Blutzuckerspiegel und ist auch eine wertvolle Naturarznei für den Rheuma-Patienten, weil das Gewürz Entzündungen in den Muskeln und Gelenken bekämpft.

Ganz besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Kurkuma erhöhte und zu hohe Cholesterinwerte senken kann

Kurkuma hat aber auch einen erstaunlichen Einfluss auf den Blutdruck. Es senkt zu hohen Blutdruck und wirkt in den Blutgefäßen als Gegenspieler der gefährlichen Arachidonsäure und kann an den Gefäßwänden Entzündungen verhindern.

Das angesehene Wissenschafts- und Medizin-Magazin „Science“ hat erst kürzlich berichtet, dass Kurkuma in hohen Dosierungen von Ärzten unterstützend einen positiven Einfluss auf die Therapie der gefährlichen Krankheit Mukoviszidose hat. Ein amerikanisches Ärzte-Team hat nachgewiesen, dass man mit Kurkuma der Alzheimer-Krankheit vorbeugen kann.

Quelle:essen-und-trinken,Zentrum der Gesundheit, gesundheit.de, bankhofer-gesundheitstipps.de

Merken

Merken

Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße

Sämtliche Herbst- oder gar Wintergefühle finden bei mir noch kein Durchkommen.

Ich habe keine große Lust auf die üblichen Gemüse dieser Saison und doch hat mich der Novemberblues voll im Griff.Und so greife ich immer wieder zu Produkten, die nicht ganz so winterlich erscheinen, Gaumen und Seele aber gut gefallen 🙂

In diesem Fall habe ich meine „Zauberschublade“ geöffnet und reingegriffen …

Das kam dabei heraus …

Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße - Umgekocht
Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße – Umgekocht

Ihr benötigt (für 4 Personen):

500 g glutenfreie Spaghetti (ich bevorzuge noch immer die von Barilla)

100 g schwarze Linsen (diese müssen zuvor 40 Minuten gar gekocht werden)

600 g Tomaten oder 600g stückige Tomaten aus der Dose

3 Zehen Knoblauch

1 große Zwiebel

1 rote Chili

2 Karotten mittelgroß

1 kleine Süßkartoffel

50 g Kürbiskerne (gerne zuvor angeröstet)

2 TL Currypulver mild

1 TL getrocknete Minze

Pfeffer

Salz

2 EL Kürbisöl

Öl zum anbraten

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Die Karotten und die Süßkartoffel ebenfalls.

Nun die Tomaten kurz in kochendes Wasser werfen, nach wenigen Sekunden herausholen, abkühlen lassen und fein würfeln.

Die Chilischote waschen, längs halbieren, entkernen und fein schneiden.

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl kurz anbraten. Achtung, die werden schnell zu braun.

Das Nudelwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

Nun die Kürbiskerne zu Seite stellen, in der Pfanne das Öl erhitzen und Zwiebeln, Karotten, Knoblauch, Chili und Süßkartoffelwürfel darin scharf anbraten, bis sie etwas weicher werden.

Die Spaghetti nun in Salzwasser al dente kochen.

Das Currypulver hinzufügen, unterrühren und anschließend die Tomatenwürfel in die Pfanne geben.

Die abgekochten Linsen unterheben, mit den restlichen Gewürzen würzen, abschmecken.

Kürbiskernöl und Kürbiskerne nun mit einrühren und die Nudeln unter die Soße mischen.

Guten Appetit!

Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße - Umgekocht
Spaghetti mit schwarze Linsen Kürbissoße – Umgekocht

Linsen verfügen über einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt und enthalten zudem viele komplexe Kohlenhydrate. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts haben Linsen einen niedrigen glykämischen Index (GLYX).

Linsen enthalten zudem auffallend hohe Mengen an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Außerdem weisen Linsen eine hohen Anteil an B-Vitaminen auf. Folsäure ist besonders günstig für Schwangere. Also ran an die Linsen 🙂

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Kürbiskernöl positiv auf die Gesundheit wirkt. Seine Inhaltsstoffe, wie vor allem Vitamin E und Linolsäure, senken einen erhöhten Cholesterinspiegel und beugen Herz- und Kreislauferkrankungen vor. Das gilt besonders dann, wenn das Kürbiskernöl nicht erhitzt wird. Zum Kochen und Backen ist es also nicht zu empfehlen; für Salatsaucen oder zum Abschmecken von Gemüsegerichten, Pürees oder Nudeln eignet sich Kürbiskernöl dagegen hervorragend.

Quelle: Zentrum der Gesundheit, gesundundco.at, eatsmarter.de

Merken

Spaghetti Carbonara reloaded – vegan und glutenfrei

Mein Mann lies sich im Italienurlaub dazu verleiten Spaghetti Carbonara zu essen. Nun, es war klar, das die originale Fassung von Carbonara nicht mit der deutschen Übersetzung zu tun haben kann.

Das hätte ich ihm vielleicht sagen sollen 🙂

Es schmeckte ihm trotzdem, allerdings natürlich nicht wie erwartet in der Kindheit im Stammrestaurant mit seinen Eltern.

Wie Deutschen lieben Soßen. Cremig, fettig, schwer.

Darum wurde in Deutschland die Carbonara auch mit Sahne „verfeinert“.

Im Original wird diese tatsächlich nur mit Eiern gemacht. Gänzlich ohne Soße.

Um meinem Mann mit der Soße aus seiner Kindheit, aber eben in vegan, glücklich zu machen, kochte ich ihm die sahnige Variante 🙂

Mein Mann meint allerdings, dass der Name Carbonara, mangels Ei und echtem Schinken, der Soße nicht gerecht wird. Darum taufte ich um auf „Tofunara“.

Simple, lecker und eine perfekte Gemüsepause, für Kinder, welche täglich mit gesunden Gerichten gequält werden 😉

Spaghetti Carbonara reloaded – vegan und glutenfrei
Spaghetti Carbonara reloaded – vegan und glutenfrei

Ihr benötigt:

500 g glutenfreie Spaghetti (wir haben für uns die Spaghetti Barilla entdeckt, absolut empfehlenswert!)

1 große Zwiebel

200 g Räuchertofu

1 Bund Petersilie

500 ml Pflanzensahne (ich habe Cashewsahne verwendet)

2 EL Alsan Margarine

Salz

Pfeffer

1 Prise Kala Namak (Schwarzsalz, welches nach Ei schmeckt)

Olivenöl

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Tofu ebenfalls klein würfeln. Petersilie hacken.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Tofuwürfel darin knusprig anbraten. Nach der Hälfte der Zeit die Zwiebelwürfel hinzugeben und mit anschwitzen.

Die Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser garen.

Mit der vorbereiteten Cashewsahne Tofu und Zwiebelwürfel ablöschen. Nun die Alsan hinzugeben, unterheben und mit Salz, Pfeffer und dem Schwarzsalz würzen. Die Petersilie untermischen.

Die fertigen Spaghetti abgießen und mit der Tofunara anrichten.

Guten Appetit!

Cashewnüsse haben eine hohen Vitamin A, E und D Gehalt. Zudem die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Phosphor und Calcium. Sie (Nüsse im Allgemeinen) schützen vor Herzkrankheiten.

Quelle: Zentrum der Gesundheit

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Italienischer Kartoffelstampf – vegan

Die Hauptstadt erstrahlt im schönsten Spätsommer. Ein Dankeschön an das Hoch Johannes 🙂

Der italienurlaub hängt mir noch nach, da wir dort seit gut 15 Jahren „zuhause“ sind, fällt mir das ankommen in Deutschland manchmal recht schwer.

Die italienische Lebensfreude ist sehr ansteckend, Wetter und Klima tun ihr übriges, es mir schwer zu machen mich wieder in den Alltag einzufinden.

So gönne ich uns noch etwas italienisches Flair auf dem Teller 🙂

Der Kartoffelstampf asoziiere ich eher mit deutschen, deftigen Gerichten, aber so findet eben beides zusammen und das auch noch besonders lecker!

Italienischer Kartoffelstampf - Umgekocht
Italienischer Kartoffelstampf – Umgekocht

 

Ihr benötigt (60 Minuten):

 

1,2 kg vfk Kartoffeln

1 große Zwiebel

3 Zehen Knoblauch

100 g Pinienkerne

150 g getrocknete, eingelegte Tomaten

1 Bund frischen Basilikum

150 ml Olivenöl

Salz

Pfeffer

Die Kartoffeln waschen, schälen und gar kochen oder wie in meinem Fall im Dampfgarer garen (ca 30 Minuten).

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und sehr klein würfeln.

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten. Die eingelegten Tomaten abtropfen lassen und grob hacken. Die Basilikumblätter vom Stiel trennen und in feine Streifen schneiden.

3 EL des Olivenöls erhitzen, Zwiebel und Knoblauchwürfel darin andünsten. Tomaten und Pinienkerne beifügen. Das restliche Olivenöl hinzugeben und nur noch erwärmen.

Die gegarten Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen. Die warme Olivenölmischung und das Basilikum untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und einfach so genießen!

Guten Appetit!

Die Kartoffel liefert mit zwei Prozent zwar nur recht wenig Eiweiß, dafür ist dieses aber besonders hochwertig. Der Körper kann die Proteine der Kartoffel relativ leicht in körpereigene Eiweiße umwandeln. Daneben punktet die Knolle noch mit einer beträchtlichen Menge an B- und C-Vitaminen.15 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente trägt sie in sich. Besonders bemerkenswert ist dabei der hohe Kaliumanteil.

Pinienkerne enthalten von allen natürlichen Lebensmitteln am meisten Selen. Das Spurenelement gehört zu den sogenannten essenziellen Nährstoffen, muss also über die Nahrung aufgenommen und kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Selen hat eine ähnliche Funktion wie das Vitamin E; es schützt vor allem die Körperzellen vor freien Radikalen und damit unter anderem vor Infektionen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, vorzeitiger Alterung und Krebserkrankungen. Das Besondere an Pinienkernen ist dabei nicht nur der hohe Gehalt an Selen, sondern der gleichzeitig relativ große Anteil an Vitamin A, das den positiven Effekt noch zusätzlich verstärkt.

Mit 605 mg Phosphor pro 100 g haben Pinienkerne die Nase ziemlich weit vorn und decken fast den durchschnittlichen Tagesbedarf von 700 g. Um dieselbe Menge aufzunehmen, müsste man zum Beispiel rund 300 g Schweinebraten oder fast 700 g Joghurt essen! Der Mineralstoff sorgt vor allem für einen gesunden Zellaufbau und starke Knochen.

Olivenöl enthält einfach ungesättigte Fettsäuren. Samenöle wie Sonnenblumenöl und Distelöl hingegen enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, während tierische Fette voller gesättigter Fettsäuren sind.

Die einfach gesättigten Fettsäuren des Olivenöls hingegen weisen nur das LDL-Cholesterin in seine Schranken, also jenes Cholesterin, das für die Ablagerungen in den Blutgefässen verantwortlich ist. Das gute HDL-Cholesterin, das zum Abtransport der schädlichen Gefäßablagerungen führt, bleibt hingegen unangetastet.

Der hohe Gehalt an Vitamin E und Antioxidantien verzögert zusammen mit den ungesättigten Fettsäuren den Alterungsprozess menschlicher Zellen, insbesondere der Hautzellen. Innerlich und äußerlich.

Studien haben bereits gezeigt, dass der regelmäßige Genuss von Olivenöl bei Diabetikern zu einem günstigen Blutzuckerprofil führt.

Achtung! Olivenöl kann nur dann diese und viel mehr positiven Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben, wenn es von bester Qualität ist. Niedrige Qualitäten enthalten dagegen nicht nur wenig oder keine nützlichen Inhaltsstoffe mehr, sondern sogar schädliche Substanzen.

Quelle: gesund.de, eatsmarter.de, zentrum-der-gesundheit.de

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Calzone glutenfrei und vegan (reloaded)

Wer liebt Pizza nicht?

In Italien könnten wir sie schon zum Frühstück essen 🙂

Allerdings haben meine Große und ich, durch unsere Allergie, schon lange, lange keine Calzone mehr gegessen. Die könnte unser Stammitaliener am Gardasee zwar auch zubereiten, allerdings, schmeckt Calzone ohne Käse gar nicht 🙂

Ich habe mich heute also aufgemacht und mich an die Calzone in vegan und glutenfrei gewagt.

Ich habe mich heute also aufgemacht und mich daran gewagt. Aus meinem glutenfreien Pizzateig und veganem Mozzarella aus dem Bioladen.

Mission Erfolgreich 🙂

Glutenfreie und vegane Calzone - Umgekocht.de
Glutenfreie und vegane Calzone – Umgekocht.de

Ihr benötigt für 2 große Calzone:

Für den Teig:

500 g Mehl Mix B von Schär

25 g frische Hefe

2 EL Olivenöl

330 ml warmes Wasser

1 TL Salz

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe bröseln und mit 30 ml von dem warmen Wasser mischen. Das Olivenöl und das Salz hinzufügen und vermengen.

10 Minuten stehen lassen. Dann mit dem Mehl vermischen und gut kneten. Den Teig an einem warmen Ort für mindestens 60 Minuten gehen lassen.

Für die Tomatensauce:

450 g Passata

Salz

Pfeffer

Currypulver

Paprikapulver

ital. Kräuter frisch oder getrocknet

Alle Zutaten miteinander vermengen.

Für die Füllung:

1 Zwiebel

4 Zehen Knoblauch

1 Zucchini

200 g Champignons

200 g TK Blattspinat

200 g veganen Mozzarella (ich hatte den von Bio Risella)

Die Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch würfeln Den Spinat aufgetaut kurz in einer Pfanne mit etwas Olivenöl und zwei der kleingeschnittenen Knoblauchzehen erhitzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Die Zucchini und die Champignons würfeln. Den veganen Mozzarella ebenfalls, allerdings die 1/2 davon zur Seite stellen.

Nun alle Zutaten miteinander vermengen und etwas mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt den Pizzateig halbieren und beide Hälften kreisförmig ausrollen. Ich empfehle dies schon auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu tun, da dem Teig mangels Gluten eindeutig die Elastizität fehlt.

Je 6 EL der Tomatensauce auf einem Pizzakreis verteilen. Nun je die Hälfte der Füllung auf dem Teig verteilen und das ganze nun Calzone-Typisch zuklappen und die Ränder gut verschließen.

Den Rest der Tomatensauce zu gleichen Teilen auf der Calzone verteilen und mit dem restlichen „Mozzarella“ bestreuen.

Nun das Ganze für 30 Minuten bei 200°C Umluft in den Ofen geben. Genießen!

Guten Appetit!

Glutenfreie, vegane Calzone - Umgekocht.de
Glutenfreie, vegane Calzone – Umgekocht.de

 

 

Der Champignon ist unserer wichtigster und bekanntester Kulturspeisepilz. Weitgehend unbekannt ist aber, dass er dank seines Wirkstoffes Tyrosinase eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Chinesische Heiler empfehlen jungen Müttern, häufig Champignons zu essen, um die Milchproduktion fürs Babys anzuregen. Schließlich wurden Champignonextrakte in Tierexperimenten auch erfolgreich zur Behandlung von Bindegewebsgeschwulsten (Sarkomen) eingesetzt. Champignons enthalten die Vitamine B2, B3, B12, D und K, Biotin, Niacin, Pantothensäure und Folsäure. Dazu Mineralstoffe und Spurenelemente (Kupfer, Selen, Eisen, Kalium) und vieles andere mehr, das der Körper braucht um fit und vital zu sein.

Pilze (sind keine Pflanzen!) sind eine frische nicht-tierische Quelle für Vitamin B12. Es wird von Bakterien hergestellt und ist auf der Fläche und im Pilzfleisch zu finden.

Mit nur wenigen Kalorien und einem Fettgehalt von unter 1 % gehören Zucchini zum Must-have für alle, die gerne gut essen und dabei schlank bleiben wollen. Auch sonst haben Zucchini der Gesundheit einiges zu bieten: Sie enthalten reichlich Kalium, das für verschiedene Stoffwechselprozesse Bedeutung hat; dazu kommen Magnesium, sowie relativ viel Eisen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratgehalts sind Zucchini auch für Diabetiker ein ausgesprochen gesunder Genuss.

Spinat ist gesund und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Betacarotin, Vitamin C oder Folsäure sind in größeren Mengen enthalten. Bei den Mineralstoffen fällt besonders der Gehalt an Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen auf. Neben diesen Nährstoffen enthält Spinat auch Nitrat. Nitrat an sich ist für den menschlichen Körper ungefährlich, es wird aber während Lager- und Aufwärmprozessen, sowie auch im Körper, in Nitrit umgewandelt, das in bestimmten Mengen gefährlich werden kann.

 

Quelle:gesrischepilze.com,eatsmarter.de

Merken

Glutenfreie Spaghetti mit veganem Gemüserahm

Italienzeit = Pastazeit 🙂

Also wird so ziemlich alles mit leckerer glutenfreier Pasta zusammengewürfelt, was geht.

Spaghetti sind derzeit unser Favorit 🙂

Was Rahmiges sollte es mal sein.

Gemüse haben wir auch in Italien immer vorrätig, glutenfreie Nudeln gibt es hier noch mehr Auswahl, als in Deutschland und die vegane Welle ist auch schon angekommen, wenn auch nicht in so heftigen Ausmaß wie in der Mudderstadt.

Sojasahne ist leicht zu bekommen. Cashews wird da schon schwerer.

Mein Küchenequipment habe ich nun auch nicht dabei, sodass ich auf Sparflamme kochen muss 🙂

Schmeckt trotzdem 🙂

Glutenfreie Spaghetti mit veganen Gemüserahm
Glutenfreie Spaghetti mit veganen Gemüserahm

Ihr benötigt:

500 g glutenfreie Spaghetti

2 Karotten

1 Stange Lauch

1 Zucchini

1 rote Paprika

100 g Champignons

½ Aubergine

1 Zwiebel

3 Zehen Knoblauch

50 ml Weißwein

400 ml Kokosmilch

200 ml Gemüsebrühe

100 ml Pflanzensahne

Salz

Pfeffer

Currypulver

Öl

Das ganze Gemüse nach Wunsch würfeln und in einer großen Pfanne mit heißem Öl, alles gemeinsam für 5 Minuten anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen. Einköcheln lassen.

Die Kokosmilch, die Brühe und die Pflanzensahne hinzufügen und würzen.

Die Spaghetti nach Packungsangabe zubereiten und mit der Sauce anrichten.

Schon fertig.

Guten Appetit!

Gemüse ist lecker, knackig und gesund. Dazu reich an Vitaminen, Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen. Je nach Gemüse sind vor allem Vitamin C und Vitamin K, sowie Magnesium und Phosphor in hohen Mengen enthalten. Wer gerne Gemüse ist, tut nicht nur seine Figur etwas Gutes, sondern vor allem auch dem ganzen Körper.

Kokosmilch ist ziemlich fetthaltig. Je nach Verdünnung enthält sie zwischen 15 und etwa 22 Prozent Fett. Im Vergleich zur Sahne aus Kuhmilch ist das noch recht wenig, da diese zwischen 30 und 35 Prozent Fett enthält. Kokosmilch liefert jedoch nicht nur weniger Fett, sondern auch ein ganz besonderes Fett. Die Fettsäuren in Kokosmilch sind die seltenen mittelkettigen Triglyceride (auch MCT genannt), dass sie im Körper schneller zu Energie verbrannt werden als andere Arten von Fettsäuren, die eher dazu führen, dass die Fettpölsterchen wachsen.

Die mittelkettigen Triglyceride sind besonders nützlich für die Energieversorgung der Lymphknoten und der Leber.

Wenn die mittelkettigen Triglyceride einmal in die Zelle gelangt sind, bilden sie dort kleinere Tröpfchen, an die sich Enzyme leichter binden können und die von der Zelle schneller in Energie umgewandelt werden können. MCTs sind daher weniger „dick machend“ als andere Arten von Fettsäuren.

Eine der mittelkettigen Fettsäuren ist die so genannte Laurinsäure. Das Kokosöl in der Kokosmilch besteht sogar zu etwa 50 bis 55 Prozent aus dieser Fettsäure. Die Laurinsäure hat die höchst hilfreiche Fähigkeit, das Keimwachstum zu hemmen. Zu diesem Zweck durchdringt die Laurinsäure die Zellwand von Krankheitserregern (Bakterien, Pilzen, Viren) und führt so zu deren Absterben. Auf diese Weise soll die Laurinsäure sogar Herpes,- oder auch Grippeviren und Candida-Pilze vernichten können.

Quelle:gesundheit.de,zentrum-der-gesundheit.de

 

Glutenfreie Zucchini-Nudelpfanne – vegan

Italien Hunger 🙂

Man entsteigt am späten Nachmittag dem Pool oder dem Gardasee hungrig und müde. Also soll es schnell gehen, nicht schwer im Magen liegen und mit der Ernte der Saison zubereitet werden. Läuft 🙂

Simple und schnell. Diese Pfanne mache ich gerne auch mal mit Nudeln vom Vortag.

Ein ganz klares Lieblingsessen der Kinder.

Glutenfreie Zucchini - Nudelpfanne - Vegan
Glutenfreie Zucchini – Nudelpfanne – Vegan

Ihr benötigt:

2 – 3 Zucchini (je nach Größe)

400 g glutenfreie gekochte Nudeln vom Vortag

1 große Zwiebel

4 Zehen Knoblauch

Salz

Pfeffer

1 TL gelbes Currypulver

Öl

Die glutenfreien Nudeln in Salzwasser bissfest garen.

Die Zwiebeln und den Knoblauch würfeln. Die Zucchini längs halbieren, von den Enden befreien und dann in Scheiben schneiden.

Alles in einer Pfanne mit Öl anbraten, bis alles leicht braun wird, die gar gekochten Nudeln hinzufügen und weiter 15 Minuten bei geringer Hitze brutzeln.

Mit Salz, Pfeffer und dem Curry abschmecken und genießen!

Das war schon alles 🙂

Guten Appetit!

 

Mit nur wenigen Kalorien und einem Fettgehalt von unter 1 % gehören Zucchini zum Must-have für alle, die gerne gut essen und dabei schlank bleiben wollen. Auch sonst haben Zucchini der Gesundheit einiges zu bieten: Sie enthalten reichlich Kalium, das für verschiedene Stoffwechselprozesse Bedeutung hat; dazu kommen Magnesium, sowie relativ viel Eisen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratgehalts sind Zucchini auch für Diabetiker ein ausgesprochen gesunder Genuss.

 

Quelle:eatsmarter.de

 

Merken

Schnelle, glutenfreie Wrap – Pizza mit buntem Saisongemüse

Wir lagen eine Woche flach mit einem schönen Sommervirus. Grausam!

Nun ist es vorbei und wir können wieder genießen und schmecken 🙂

Die Kinder wünschen sich seit Tagen Pizza, allerdings fehlte mir immer die Zeit den Teig vorzubereiten und ich habe auch ehrlich gesagt keine Freude daran, den Teig auszurollen, wenn ich zeitlich unter Strom stehe.

Da ich noch Wraps im Haus hatte, habe ich mir gedacht, dass, was ich bei einem schnellen Flammkuchen mache, auch für eine Pizza funktionieren müsste.

Und tatsächlich. Ich muss sagen, dass die Wraps einen fantastischen Pizzateig hergeben. Dünn und kross. Genau meines 🙂

Zeitdruck bringt manches Mal die besten Ideen hervor.

Ich hatte noch einiges an Gemüseresten im Kühlschrank und so habe ich diese auf den Pizzen verteilt. Besonders unser derzeitiges Lieblingsgemüse, an dem ich selten vorbeilaufen kann, wenn es mich anquietscht oder grün leuchtet.

Seid kreativ und mutig :-). Rauf auf die Pizza …

Schnelle, glutenfreie Wrap Pizza mit buntem Saisongemüse - Umgekocht
Schnelle, glutenfreie Wrap Pizza mit buntem Saisongemüse – Umgekocht

Ihr benötigt für 2 Wrap – Pizzen (45 Minuten):

1 Packung Wraps von Schär

Die Wraps auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen.

Für die Soße:

 

100 ml Passata

4 EL Tomatenmark

1 Zehe Knoblauch

1 EL Olivenöl

1 TL Oregano gerebelt

Salz

1 TL Agavendicksaft

Alle Zutaten in einem Mixer zu vermengen. Und gleichmäßig auf den Wraps verstreichen.

Für den bunten Belag:

1 kleine Zucchini

Spargel – grün oder weiß

Oliven

1 halbe Zwiebel

ca. 8 Cherrytomaten

½ Süßkartoffel (von einer kleinen)

veganen Morzzarella

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Cherrytomaten waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Die Zwiebel und die Süßkartoffel schälen und in Scheiben schneiden.

Den Spargel waschen, die Enden abschneiden und das untere Drittel schälen.

Nun die Zutaten dekorativ auf den mit Tomatensoße eingestrichenen Wraps verteilen. Den Morzzarella ebenfalls und nun ab in den Ofen damit.

Für ca 12 Minuten backen lassen. Je nach dem wie knusprig Ihr den Rand mögt 🙂

Guten Appetit!

Sie schmecken nicht nach Kartoffel, sondern überraschend süß, was sie einem hohen Zuckergehalt zu verdanken haben. Trotzdem sind Süßkartoffeln gesund, denn sie enthalten relativ wenig Kalorien, sind fettarm, außerdem mineralstoff- und vitaminreich. Es gibt die Knollen in verschiedenen Formen und Farben – von bräunlich über orange bis weißlich. Nur die orangefleischigen Vertreter enthalten das gesundheitsfördernde Provitamin Beta-Carotin. Wenn sie gegart und mit ein bisschen Fett serviert werden, kann unser Körper das Beta-Carotin am besten nutzen.

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Quelle: eatsmarter.de, gesundheit.de

Glutenfreie Spaghetti Linsenbolognese

Meine Kinder lieben, wie wahrscheinlich fast alle Kinder, Spaghetti Bolognese. Nun ist Tofu in rauen Mengen leider nicht das gesündeste Lebensmittel. Das Maß macht es aus, wie in so vielen Dingen 🙂

Das Wochenende ist die beliebteste Zeit für Spaghetti Bolognese. Sonntags nach der Kirche (ja, wir sind Kirchgänger :-)), schnell gekocht, geschlemmt und das alles stressfrei.

Diesen Sonntag wollte ich eine Linsenbolognese testen.

Mein Fazit: Daumen gen Himmel und macht lieber etwas mehr Sauce:)

So lecker! Und da mein Hirn im Bezug auf die Lebensmittel, die ich meinem Körper gerade verabreiche, beim essen gerne mal auf Hochtouren läuft, konnte ich bei dieser leckeren Sauce die ganze Zeit nur grinsen.

Probiert es aus 🙂

Glutenfreie Spaghetti Linsenbolognese - Umgekocht
Glutenfreie Spaghetti Linsenbolognese – Umgekocht

 

Ihr benötigt (30 Minuten):

500 g glutenfreie Spaghetti (bevorzuge noch immer die von Seitz)

180 g rote Linsen (sind diese mehr rund, dann bitte kurz vorkochen. Die flachen kann man so in die Sauce geben)

2 Zwiebeln

4 Zehen Knoblauch

1 rote Chili (nur wer mag)

3 Karotten

1 TL Agavendicksaft

4 EL Tomatenmark

150 ml Rotwein

400-500 ml Passata

1 Dose stückige Tomaten

Salz

Pfeffer

ital. Kräuter

Basilikum

1 EL gekörnte Brühe

½ TL Currypulver

300 ml Wasser

Öl

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Chili waschen, längs halbieren und entkernen. In kleine Streifen schneiden.

Die Karotten schälen und raspeln.

Schon mal das Nudelwasser aufsetzen.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Dann die Knoblauchwürfeln und die Chilistreifen hinzugeben und mit anbraten.

Karotten und Linsen in die Pfanne geben und kurz mit anbraten lassen.

Nun das Tomatenmark einrühren, anschließend mit dem Rotwein ablöschen und gut einreduzieren lassen, bis alles verkocht ist.

Jetzt die Passata und die stückigen Tomaten mit in die Pfanne geben, gut vermengen und würzen.

Einen Deckel auf die Pfanne legen und bei kleiner Hitze für 15 Minuten köcheln lassen.

Wärend dieser Zeit, die Spaghetti nach Packungsangabe zubereiten.

Gemeinsam anrichten und genießen.

Wer mag, kann sich dazu noch veganen Parmesan aus Pinienkernen gönne und über das Gericht streuen.

Guten Appetit!

 

Linsen verfügen über einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt und enthalten zudem viele komplexe Kohlenhydrate. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts haben Linsen einen niedrigen glykämischen Index (GLYX).

Linsen enthalten zudem auffallend hohe Mengen an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Außerdem weisen Linsen eine hohen Anteil an B-Vitaminen auf. Folsäure ist besonders günstig für Schwangere. Also ran an die Linsen 🙂

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Carotinoide sind für unseren Organismus deswegen so wichtig, weil sie dazu beitragen, die so genannten „freien Radikale“ zu bekämpfen. Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte dies bei der Zubereitung der Nahrung entsprechend beachtet werden. Ein paar Tropfen Olivenöl können hier bereits ausreichend sein.

Die von Experten empfohlene Tagesdosis von Lycopin beträgt übrigens 6 mg. Interessant ist, dass Lycopin aus Tomatenpüree oder Tomatensaft um ein mehrfaches besser vom Körper aufgenommen wird als aus frischen Tomaten. Das ist kein Paradoxon, sondern dadurch erklärbar, dass sich das relativ hitzebeständige Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll entfaltet (die bei der Herstellung von Saft oder Püree erreicht werden) und dann vom Körper wesentlich besser resorbiert werden kann.

Quelle: gesundheit.det, eatsmarter.de

 

Suppe Bolognese – vegan und glutenfrei

Obwohl ich am Wochenende mit meinen Hauskreisdamen gemeinsam meine leckere Spaghetti Tofunese (unter echt erschwerten Bedingungen!) gekocht habe, habe ich auch heute noch Appetit auf Bolognese.

Ich bin allerdings kein Fan von Wiederholung (allein schon wegen euch und weil ich es liebe neue Sachen zu entdecken) und so habe ich einfach eine wahnsinnig leckere Bolognese Suppe gekocht…hmm….es gab Streit um den Rest 😉

Wirklich mehr als simpel.

Suppe Bolognese - vegan und glutenfrei - Umgekocht
Suppe Bolognese – vegan und glutenfrei – Umgekocht

Ihr benötigt (30-45 Minuten):

250 g glutenfreie Suppennudeln

400 g Tofu natur

2 Zwiebeln

2 Zehen Knoblauch

600 g stückige Tomaten

1 Liter Passata

800ml Gemüsebrühe

100 ml Rotwein

Salz

Pfeffer

italienische Kräuter getrocknet

Öl (Olivenöl ist toll dafür)

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Den Tofu auf einen Teller legen und zerbröseln (ich verwende dafür eine Gabel).

In einem großen Topf ausreichend Öl erhitzen und den Tofu darin braun anbraten. Zwischendrin die Zwiebel und den Knoblauch hinzufügen und mit anbraten.

Alles mit dem Rotweinablöschen und gut einkochen lassen. Nun die stückigen Tomaten und die Passata hinzugeben. Die Brühe angießen, gut würzen und abgedeckt 10 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen die Nudeln nach Packungsangabe gar kochen und in die Tofunese-Suppe hineingeben.

Rühren, abschmecken und evtl nachwürzen.

Eine Prise veganer Parmesan auf jedem angerichteten Teller, macht das Ganze perfekt 🙂

Guten Appetit!

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Carotinoide sind für unseren Organismus deswegen so wichtig, weil sie dazu beitragen, die so genannten „freien Radikale“ zu bekämpfen. Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte dies bei der Zubereitung der Nahrung entsprechend beachtet werden. Ein paar Tropfen Olivenöl können hier bereits ausreichend sein.

Die von Experten empfohlene Tagesdosis von Lycopin beträgt übrigens 6 mg. Interessant ist, dass Lycopin aus Tomatenpüree oder Tomatensaft um ein mehrfaches besser vom Körper aufgenommen wird als aus frischen Tomaten. Das ist kein Paradoxon, sondern dadurch erklärbar, dass sich das relativ hitzebeständige Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll entfaltet (die bei der Herstellung von Saft oder Püree erreicht werden) und dann vom Körper wesentlich besser resorbiert werden kann.

 

 

Quelle: gesundheit.de

Schlemmereien für die dunkle Jahreszeit – feine Bruschetta Aufstriche..hm

Es fällt mir wirklich schwer, mich vom Sommer zu verabschieden…Wir lieben, es unsere Zeit im Garten zu verbringen, die Terasse zu bevölkern und Sonne satt zu genießen.

Gerne bringen wir uns kleine, feine Schlemmereien aus Italien mit und genießen diese dann meist in der dunklen Jahreszeit gemeinsam im Wohnzimmer bei TV, spielen oder reden. Auch die gemütliche Jahreszeit hat auf diese Weise etwas für sich.

Leider haben wir es diesen Sommer in Italien nicht geschafft zu unserer Ölmühle zu fahren und uns mit in Öl eingelegten, getrockneten Tomaten und Oliven, Olivenpasten und zahlreichen anderen Leckereien einzudecken.

Selbstversuche habe ich auch schon gestartet, allerdings scheinen die Zutaten hier nicht so geeignet zu sein…da fehlt die Sonne auf den Tomaten und einen Olivenbaum im Garten habe ich noch nicht getestet 🙂

Zum Glück bekam ich einen kleinen Tipp und habe mir Bruschetta Aufstriche besorgt.

Abends ein paar Brote toasten (Auf dem Foto habe ich Buchweizenbrot verwendet, am Morgen haben wir die Aufstriche auf leckerem glutenfreien Baguette genossen) Gläschen auf den Tisch und genießen…hmm.

Unser perfekter, dunkler Abend 🙂

Meine Favouriten sind Olive, Tomate und Edelpilze. Unsere Große hat die Aubergine – Chili geleert und mein Schatz ist Artischocken Fan.

Als Würzmittel im Salat ist es der Hit. Die Artischocke – Chili mit ein paar Kräutern, etwas Zitronensaft und gutem Olivenöl ergibt ein perfektes Salatdressing, ..oder aber als Pestoersatz verwenden und über leckere Pasta geben.

Doch nun sind sie schon geleert und ich überlege mir Nachschub zu holen und gleich eine Extrapackung zum verschenken mit zu ordern…Yep 🙂

Hagengrote Bruschetta Aufstriche Testcenter - umgekoch
Hagengrote Bruschetta Aufstriche Testcenter – umgekoch

http://www.hagengrote.de/Essen-und-Trinken.htm?websale8=hg1ht&ci=000023

Also Genießer, die leckeren Gläschen verdienen den Daumen hoch 🙂 und ich bin ausgesöhnt mit dem verpatzten Besuch auf der Olivenfarm 🙂

Kerzen an und schöne Abende euch!

Tanja

 

 

Spaghetti Tofunese

Ich war sehr überrascht, dass ich dieses Gericht bei Umgekocht noch gar nicht eingepflegt habe

Eines meiner ersten veganen Gerichte :-), die ich von Atilla abgeschaut habe.

Nun möchte ich das gerne nachholen, da dieses Gericht extrem lecker ist. Ich „muss“ das regelmäßig kochen, da die Kinder es lieben 🙂

Spaghetti Tofunese - Umgekocht
Spaghetti Tofunese – Umgekocht

Ihr benötigt (45-60 Minuten):

500 g glutenfreie Spaghetti

400 g Tofu Natur

2-3 Karotten

1 große Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

80 ml Rotwein

3 EL Tomatenmark

500 ml Passata

Salz

Pfeffer

Oregano

Öl

Den Tofu in einem tiefen Teller mit einer Gabel krümelig zerdrücken und in einer großen Pfanne mit heißem Öl bei recht hoher Hitze braun anbraten. Die Zwiebel und den Knoblauch würfeln, die Karotten schälen, von den Enden befreien, mundgerecht schneiden und zwischendurch dazugeben.

Ist beides braun, das Tomatenmark hinzugeben und gut unterrühren. Nun mit dem Rotwein ablöschen und diesen verkochen lassen.

Die Passata hinzugießen, würzen und leicht abgedeckt gut 20 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Währenddessen die Nudeln nach Packungsangabe garen, abgießen (glutenfreie Nudeln am besten im Sieb einmal kurz abspülen, etwas Wasser in den Topf geben,das Sieb auf den Topfrand stellen, Deckel drauf und wieder auf die ausgeschaltete aber noch warme Herdplatte geben) und gemeinsam anrichten.

Guten Appetit!

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Quelle:eatsmarter.de

 

Gegrilltes Gemüse und Polenta mit Bohnenpolpa

Dieses Gericht entstand während des Urlaubes am wunderschönen Gardasee.

Meine Eltern haben um die Ecke, in Solferino, einen urigen Bauernhof ausgemacht, der rein Biologisch produziert. Das ist mal so richtig urig Italien 🙂

Der Sohn baut gemeinam mit seinen Eltern an, die Mama unterhält die Kunden und wiegt ab. Es ist immer wieder ein Erlebnis dort zu sein.

Bio Obst und Gemüse ist in Italien leider nur selten vertreten. Es gibt in Desenzano einen kleinen Bioladen, der auch vegane Lebensmittel bereit hält. Mehr habe ich noch nicht entdeckt…

Dieser Hof und vor allem das Obst und Gemüse, ist der Hammer!!!

Den Salat bekommt man direket vom Feld 🙂

Dort decken wie uns gerne ein und verarbeiten das Gekaufte dann in eine feudales Mahl…..hmmm…

Polenta ist in Italien, ebenso wie Pasta und Pizza, allgegenwärtig.

Dort bekommt man sie sogar im Block. Man muss sie nur noch schneiden und grillen 🙂 Bei 35 Grad eine wunderbare Sache 🙂

Euch packe ich mein Polantarezept hier rein, selbermachen ist genauso lecker, nur optisch eventuell nicht so gleichmäßig….

Gegrilltes Gemüse und Polenta mit Bohnenpolpa - umgekocht.de
Gegrilltes Gemüse und Polenta mit Bohnenpolpa – umgekocht.de

Ihr benötigt (mind. 2 Stunden):

Für die Polenta:

300 g Minutenpolenta

1,5 l Gemüsebrühe (mindestens)

etwas Salz

Die Polenta, nach Packungsangabe, in die die heiße Gemüsebrühe streuen und ständig rühren, bis die zu einem festen Brei geworden ist. Ist sie beim abschmecken zu körnig, nochmal Brühe nachgießen und ziehen lassen.

Die Polentamasse nun gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und eine Stunde auskühlen lassen.

Zuschneiden und in einer Grillpfanne mit etwas Olivenöl grillen.

Für das Gemüse:

einfach aktuelles Gemüse..

3 Zucchini

2 Rote Paprika

1 Radicchio

2 Zehen Knoblauch

etwas Öl

Salz

Pfeffer

Das Gemüse zurechtschneiden, mit etwas Öl in die Grillpfanne geben und würzen.

Für die Bohnenpolpa:

200 g weiße Bohnen (Glas oder eingeweicht und gar gekocht)

400 g Polpa (wie stückige Tomaten)

Salz

Pfeffer

Die Polpa erhitzen, die Bohnen hinzufügen und würzen.

Nun alles gemeinsam anrichten und genießen 🙂

Buon Appetito!

 

Da Polenta in der Regel nur aus Maismehl und Wasser besteht, ist sie nicht besonders nährstoffreich. Ähnlich wie Nudeln oder Reis liefert sie in erster Linie Kohlenhydrate und macht schnell satt. Allerdings beinhaltet der Brei auch Eiweiß, Kalium, Magnesium sowie Kieselsäure.

Ob als Suppe, Salat, Püree oder Gemüsebeilage. Weiße Bohnen machen stets eine gute Figur und respektieren obendrein noch die unsrige. Gesund sind sie auch: Sie bringen Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor mit.

 

Quelle:brigitte.de, gesundheit.de

 

Glutenfreie Spaghetti di Rucola

Im Garten wächst und gedeiht es. Man kann beim wachsen regelrecht zusehen. Der Rucola wuchert und muss dem Brokkoli und Artischocken ein wenig Platz machen.

Darum heute Pasta mit Rucola. Yammi 🙂

Glutenfreie Spaghetti di Rucola - Umgekocht
Glutenfreie Spaghetti di Rucola – Umgekocht

Ihr benötigt (30 Minuten):

500 g glutenfreie Spaghetti

Bund Rucola

5 Zehen Knoblauch

150 g Cherrytomaten

200 ml Olivenöl

italienische Kräuter

Prise Chiliflocken

Pfeffer

1 TL körnige Gemüsebrühe

Die Spaghetti in Salzwasser gar kochen.

Währenddessen das Öl in einem Topf erhitzen, den Knoblauch schälen und klein würfeln und in das heiße Öl geben. Mit der Brühe, den Kräutern, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Nach gut 5 Minuten die Herdplatte ausmachen, damit der Knoblauch nicht dunkel wird.

Die Cherrytomaten waschen und halbieren, in das Öl geben und kurz verrühren.

Den Rucola waschen.

Die fertigen Spaghetti anrichten, den Rucola unterheben und das Tomaten-Knoblauch Öl darüber geben.

Genießen 🙂

Guten Appetit!

In der mittelalterlichen Pflanzenheilkunde hatte Rucola als Mittel zum Entwässern und zum Fördern der Verdauung einen festen Platz. Bei den alten Germanen galt die Rauke sogar als Potenzmittel. Aber auch moderne Ernährungsmediziner raten prinzipiell zu Rucola, denn die darin enthaltenen Senföle geben dem Kraut nicht nur seinen intensiven Geschmack – sie sorgen vor allem auch dafür, dass Rucola insgesamt eine heilsame Wirkung im Körper hat. In Tierversuchen konnte man sogar krebshemmende Effekte nachweisen. Besonders reich ist Rucola außerdem an Folsäure. Das Vitamin aus der B-Gruppe kann unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen und Demenz vorbeugen. Vor allem günstig ist Folsäure auch für Frauen, die sich ein Kind wünschen oder bereits schwanger sind, da das Vitamin nachweislich Missbildungen beim Ungeborenen verhindern hilft.

Quelle:eatsmarter.de

Pasta alla Nicoletta – vegan und ohne Gluten

Vor ca. 2 Jahren habe ich mal ein Pasta-Gericht nachgekocht. Seitdem musste ich immerwieder mal daran denken. Es hat also geschmacklich bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen 🙂

Ich habe es in einem meiner Kochbücher „Vegan“ vom NEUNZEHN Verlag gefunden und einfach nochmal nachgekocht, um es mit euch zu teilen.

Genuss teile ich doch immer gerne 🙂

 

Pasta alla Nicoletta – vegan und ohne Gluten-umgekocht.de
Pasta alla Nicoletta – vegan und ohne Gluten-umgekocht.de

Ihr benötigt (45 Minuten):

500 g glutenfreie Rigatoni

2 EL Tomatenmark

2 Auberginen

1 Zwiebel

3 Zehen Knoblauch

½ frisch Chilischote

1 Dose stückige Tomaten oder 3 große Tomaten enthäuten und würfeln

1 Bund Ruccola (im Original ist es Basilikum)

Salz

Pfeffer

Öl

ca 500 ml Rapsöl

veganen Parmesan:

http://www.umgekocht.de/2015/07/veganer-parmesan-ohne-gluten/

 

 

Die Auberginen vom Fruchtfleisch befreien (aufheben und am nächsten Tag einfach Ratatouille kochen) und in dünne Streifen schneiden.

Die Knoblauchzehen in einer Pfanne mit heißem Öl braun anrösten, (ca. 3 Minuten) bis das Öl den Geschmack des Knoblauchs angenommen hat. Die Knoblauchzehen herausnehmen und zur Seite legen. Öl in der Pfanne belassen.

Die Rigatoni in Salzwasser al dente kochen. Währenddessen die Zwiebel fein hacken und im Knoblauchöl anrösten. Das Tomatenmark hinzugeben und unter rühren ebenfalls anrösten lassen. Die stückigen Tomaten in die Pfanne geben, die Chilischote sehr fein würfeln und mit Salz und den gerösteten Knoblauchzehen ebenfalls hinzufügen. Das Ganze gut 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Immerwieder mal etwas von dem Pastawasser in die Sauce geben.

Währenddessen einen Topf mit dem Rapsöl befüllen und erhitzen. Darin die Auberginenstreifen frittieren. Sind diese fertig, auf einem Teller mit Papiertuch abtropfen lassen.

Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und in den Topf mit den gar gekochten, abgeschütteten Rigatoni geben und gut vernmengen.

Auf einem Teller anrichten, den gewaschenen Ruccola und die frittierten Augerginen Streifen darauf geben. Mit dem veganen Parmesan bestreuen und genießen!

Guten Appetit!

 

Auberginen bestehen zu 93 Prozent aus Wasser. Mit nur 17 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie sehr kalorienarm – allerdings braucht man für die Zubereitung des Gemüses häufig recht viel Fett. Auberginen enthalten Kalium sowie vor allem in der Schale Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C, Beta Carotin und Folsäure. Zum Rohverzehr ist dieses Gemüse nicht geeignet, da es Bitterstoffe und das giftige Alkaloid Solanin enthält.

 

Quelle:apotheken-Umschau