Ein Paket, ein Paket…der Gerstengras – Selbsttest

Juchhu, die Post war da.

Sie brachte mir zum Testen ein grünes Kraftpaket der Firma jomu.

Vielen Dank dafür!

Ein Paket, ein Paket...der Gerstengras - Selbsttest
Ein Paket, ein Paket…der Gerstengras – Selbsttest

Gerstengras in ausgesprochen hoher Qualität. Bisher hat mich der Geschmack von Gerstengras nicht überzeugen können. Trotzdem mixe ich es hin und wieder in unsere Smoothies oder trinke es einfach so.

Wenn ich das richtig gerochen habe, könnte mir der Genuss von Gerstengras demnächst leichter fallen 🙂

Wenn man bedenkt, dass 1 Teelöffel Gerstengras das Vitamin C von 17 Äpfeln enthält, 5 mal soviel Eisen wie Spinat und Brokkoli aufweist, 11 mal mehr Calcium als ein Glas Kuhmilch enthält, 4 mal mehr B1 wie ein Weizenvollkorn und 2 mal soviel Beta-Carotin wie Karotten, dann muss man über einen regelmäßigen Verzehr von Gerstengras nicht mehr nachdenken, sondern es einfach tun 🙂

Gerade heute, da in unseren Obst – und Gemüsesorten schon lange nicht mehr soviele Vitamine enthalten sind, als zu Urgroßmutters Zeiten, müssen wir supplementieren. Durch eine erhöhte Aufnahme von Antioxidantien helfen wir unserem Körper auch noch sich gegen die radikale Belastung unserer Umwelt wehren zu können. Gerstengras ist voll mit Antioxidantien.

Dieses grüne Wunder hat eine in Studien nachgewiesene heilende Wirkung bei chronischen Darmerkrankungen und schützende Eigenschaften bei Brust -und Hautkrebs gezeigt. Es soll, laut Studien, Blutgerinnsel verhindern, welches bekanntermaßen für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt verantwortlich ist!

Also, in meinen Forschungen fand ich auch heraus, dass Gerstengras basisch wirkt, also Übersäuerung entgegenwirkt und sich durch die regelmäßige Einnahme sogar die Anzahl der guten Darmbakterien erhöht. Die Darmflora wird also positiv aktiviert und dadurch startet automatisch eine Entgiftung des Darmes.

Also, ich bin überzeugt und werde ab heute eine regelmäßige Einnahme starten.

Natürlich werde ich euch auf dem laufenden halten, in welchen Variationen ich es teste und wie es bei mir wirkt.

Mein Testpaket enthält dankenswerter Weise auch ein Tütchen Gerstengras – Presslinge. Einfach mit einem Glas Wasser einzunehmen. Praktisch, praktisch.

Ich bin gespannt und lege dann mal los 🙂

Eure Tanja

Kimchi – fermentierter Chinakohl

Auf dem veganen Sommerfest 2015 gab es einen Vortrag über die Zubereitung von Lebensmitteln durch Fermentation und die Herstellung von Kimchi. Ich fand das unglaublich spannend und habe mir vorgenommen ein wenig zu testen und zu schauen, was so geht. Das Netz gibt bisher für mich nicht so viele ansprechende Sachen her.

Da wir es ausgesprochen würzig mögen, habe ich dieses Kimchi mal getestet und wir haben es für gut befunden. Allerdings stellen wir fest, dass man nicht sehr viel auf einmal davon essen kann.

Probiert es einfach aus 🙂

Kimchi - Umgekocht
Kimchi – Umgekocht

Ihr benötigt (Zubereitung 30 Minuten, Einwirkzeiten mind. 2 Stunden):

1 Chinakohl

½ Apfel

½ Zwiebel

5 Zehen Knoblauch

3 cm Ingwer

2 Karotten

1 Bund Frühlingszwiebeln

2 EL Tamarisauce

60 g Meersalz

100 g Chiliflocken

300 ml Wasser

60 g Reismehl hell

Den Chinakohl in mundgerechte Stücke schneiden und gut waschen. In eine Schüssel geben, das Meersalz hinzufügen, gut vermengen und für gut 2 Stunden ziehen lassen.

Für die Kimchipaste das Wasser mit dem Mehl in einem Topf vermengen und unter ständigem rühren bei mittlerer Hitze kochen, bis es einen dicken Brei ergibt.

Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Die Karotten schälen und mundgerecht schneiden, die Frühlingszwiebeln waschen, von der Wurzel befreien und in Ringe schneiden.

Nun den Knoblauch, Ingwer, Zwiebel, Apfel und Tamarisauce in einen Mixer geben (oder Stabmixer verwenden) und gut mixen. Diese Masse dann mit den Karotten, Frühlingszwiebeln und Chiliflocken zu dem abgekühlten Reisbrei geben und sehr gut mischen.

Diese Paste dann zum vorbereiteten Kohl geben und mit den Händen (am besten mit Handschuhen!) richtig gut vermengen.

Den fertigen Kimchi nun in ausgekochte Marmeladengläser füllen, gut verschließen und kühl stellen. Nach 2-3 Wochen, schmeckt er am besten.

Wenn ihr tolle Rezepte für fermentierte Gerichte habt, freue ich mich über Anregungen 🙂

Guten Appetit!

 

 

Fermentiertes Gemüse ist gut für den Darm und versorgt den Körper mit einem hohen Vitamingehalt. Bereits seit Jahrhunderten ist die Fermentation von Lebensmitteln eine einfache und sehr beleibte Art Gemüse länger haltbar zu machen und zu konservieren.

Verschiedenste Kulturen legen so Jahr für Jahr ihr frisch geerntetes Gemüse ein, welches den magischen Prozess der Fermentation durchläuft. Fermentiertes Gemüse wird für den Darm besser verdaulich, nährt die guten Bakterien des Darms und bringt dadurch das Immunsystem auf Höhenflüge.

Fermentiertes Gemüse ist Gemüse, welches durch einen Prozess der Milchsäuregärung/Lactofermentation hergestellt wird. Das Gemüse wird hierfür geschreddert, gemahlen oder klein geschnitten und mit etwas Salz und Wasser für etwa eine Woche in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur aufbewahrt. Nun startet der Fermentationsprozess:

Innerhalb kürzester Zeit beginnen sich die natürlichen Bakterien und andere Mikroorganismen, die sich auf der Außenseite des Gemüses befinden, rasch zu vermehren.
Der pH-Wert sinkt und es baut sich eine saure Umgebung auf. Die Bakterien wandeln die Stärke und den Zucker vom Gemüse in Milchsäure um. Diese Säuren wirken als natürliche Konservierungsstoffe und schützen das gesamte fermentierte Gemüse vom Verderben. Gleichzeitig entstehen wertvolle Enzyme, B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren und verschiedene Stämme von Probiotika. Das Gemüse wird nährstoffreicher, besser verdaulich und deutlich länger haltbar.

Etwa 80 Prozent des Immunsystems befinden sich im Darm. Durch die guten Bakterien wirkt sich das des fermentierte Gemüses auf verschiedene Krankheiten positiv aus. Von Entzündungen und Akne bis hin zu Allergien und Autoimmunstörungen, die den gesamten Körper betreffen. Durch die Fermentation von Gemüse vermehren sich im Gemüse diese verdauungshelfenden Enzyme. Daneben werden durch den Fermentationsprozess der Vitamin-C- und der Vitamin-A-Gehalt erhöht und B-Vitamine und das Vitamin K2 bereitgestellt. (Das Vitamin K2 und Vitamin D sind wichtig, um das Kalzium aus den Arterien herauszunehmen und dieses in die Knochen zu integrieren.

Das fermentiertes Gemüse baut die Darmflora auf und liefert wichtige Verdauungsenzyme. Diese helfen, die Nährstoffe der gegessenen Lebensmittel besser zu absorbieren und in Komabination mit einer gesunden Darmflora die gesamte Vitalität des Körpers zu steigern.

Beim Verzehr anderer Lebensmittel, kann der Körper nun die enthaltenen Nährstoffe besser verwerten. So kann durch weniger Nahrung mehr Lebensenergie gewonnen werden.

Mit den winzigen Mikroorganismen in fermentiertem Gemüse werden nicht nur die Nährstoffe besser gespalten, sondern dazu gefährliche Giftstoffe im Körper gebunden und heraustransportiert. Fermentiertes Gemüse gilt damit als ein wertvoller und natürlicher Entgifter und ist sogar in der Lage, Schwermetalle aus dem Körper zu lösen.

Quelle: superfood-gesund.de

Warmes Zitronenwasser – ganz simple die Gesundheit stärken

Seit ca. 3 Monaten trinke ich jeden Morgen nach dem Aufstehen und 30 Minuten vor dem Frühstück ein Glas warmes Wasser mit 2 EL Zitronensaft.

Begonnen habe ich damit, um mich auf einfachste Art und Weise über die weihnachtliche Naschzeit zu entsäuern.

Nun habe ich festgestellt, dass ich die Einzige in der Familie bin, die keine schwerwiegende Erkältung oder anderes abbekommen hat. Ein 3 Tage dauernder Schnupfen. Das wars 🙂

Natürlich hat das Zitronenwasser auch noch andere Vorteile, als die Stärkung des Immunsystems und die Entsäuerung des Körpers.

Warmes Zitronenwasser - ganz simple die Gesundheit stärken - Umgekocht
Warmes Zitronenwasser – ganz simple die Gesundheit stärken – Umgekocht
  1. Durch die hohen Magnesium -und Kaliumwerte in der Zitrone, werden Gehirn und Nerven positiv stimuliert. Es kann also beim Stressabbau und Depressionen helfen.
  2. Zitronenwasser bekämpft, durch antibakterielle und antivirale Eigenschaften, Bakterien im Mund und hilft so auch bei Mundgeruch, wehrt Erkältungen ab und lindert Halsschmerzen.
  3. Zitronen helfen dem Körper Gifte auszuschwemmen, damit diese sich nicht in Zellen und Gewebe festsetzen. Sie regt die Leber an, um neue Enzyme zu bilden und besser zu arbeiten.
  4. Zitronensaft fördert den Harndrang und hält so die Nieren von Giftstoffen und Bakterien frei. Sehr nützlich also, bei häufigen Blasenentzündungen.
  5. Außerdem hilft die Zitrone den Appetit zu zügeln und die Darmtätigkeit anzuregen. Bei Diät also ein prima Helferlein.
  6. Wollt ihr reine Haut und spät altern, so kann auch hier das regelmäßige Zitronenwasser helfen, da der Saft antioxidativ wirkt und freie Radikale abwehrt. Das Vitamin C hilft der Haut die Elastizität zu erhalten 😉
  7. Zitronenwasser gibt definitiv einen Energiekick!
  8. Das Zitronenwasser wirkt basisch und entsäuert somit deinen Körper! Ein basischer Körper hemmt oder verhindert gar das Wachstum von Krebszellen!
  9. Zum guten Schluss….Solltet ihr euch für einen Kaffeeentzug entschieden haben, um das neue Jahr noch gesünder zu beginnen, so hilft euch die kleine, gelbe Wunderfrucht auch dabei.

Ran das Zitronenwasser. Ich freue mich morgens schon richtig darauf und genieße es, wie noch vor vielen Jahren meinen Kaffee am Morgen 🙂

Viel Spaß und Erfolg!

Tanja

Quarkwickel

Schon mit unserem ersten Kind habe wir bei Husten und Bronchitis angefangen Quarkwickel aufzulegen, statt zu Pharmazeutischen Mitteln zu greifen.

Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie gut diese Methode wirkt!

Ich nehme eine einfachen Waschlappen, oder ein kleines Handtuch. Lege in dieses ein Zewa. Auf das Zewa streiche ich 2-3 EL Magerquark, klappe das Zewa zusammen, das Handtuch ebenfalls und lege den Wickel auf die Bronchien oder den Hals. Darüber lege ich noch ein normales oder ein Geschirrhandtuch, damit die Kleidung nicht nass wird. Zudecken und gut 20 Minuten liegen lassen.

2-3 x wiederholen und die Bronchitis gehört bald der Vergangenheit an.

Zwiebelsaft – bei Husten

Unsere Jüngste hatte einen fürchterlichen Husten und verabscheut unseren Zwiebeltee. Darum stelle ich für sie den Zwiebelsaft her. Hat mehr Zucker, aber ebenso gut Wirksam!

Eine Zwiebel grob zerkleinern und in einem Glas abwechselnd mit braunen Kandis schichten. Schon nach einer Stunde bildet sich ein brauner Saft, der super den Husten löst.

Allerdings sollte man diesen Saft kühl stellen, damit die Zwiebel mit dem Kandis nicht gären 🙂

 

Zwiebelsaft
Zwiebelsaft

 

 

Ihr benötigt:

 

2 Zwiebeln

2 EL Kandis

Die Zwiebeln schälen, grob würfeln und in einer Schüssel gut mit dem Kandis verrühren. Nach einer Stunde kann man schon den ersten gelösten Saft verabreichen.

Gute Besserung!

Vitamin D

Vitamin D3

Viele Menschen leiden an einem Vitamin D Mangel, ohne eine Ahnung davon zu haben.

Das Problem ist, dass wenn wir dann mal zur Blutuntersuchung gehen und wenn dieser Wert abgenommen wird, dass meist kein Mangel festgestellt wird. Tatsächlich ist es aber so, dass das Blut die letzte Station unseres Vitamin D ist. Zuvor holt das Blut das Vitamin D aus den lagern unseres Fettgewebes.

Vitamin D ist das einzige Vitamin, welches der Körper selbst herstellen kann. Darum bitte soviel wie möglich in die Sonne gehen, möglichst wenig Klamotten und auch auf Sonnenschutz sollte die ersten 20 Minuten verzichtet werden.

Im Winter leert sich unser Speicher zusehends.

MS ist eine typische Vitamin D Mangel Krankheit. Nicht das sie nur dort herrührt, aber der Mangel hat einen großen Anteil daran.

In den Arabischen Ländern, werden seit einigen Jahren vermehrt MS Fälle bei Frauen festgestellt. Da diese Frauen größtenteils in der traditionellen Burka umherlaufen, ist dies nicht verwunderlich.

Vitamin D zu supplementieren ist, meiner Meinung nach wichtig. In der MS Behandlung achten die Neurologen auch auf einen ausgeglichenen Vitamin D Haushalt. Allerdings im Blut. Das reicht aber nicht aus. Die Zelle sollte geprüft werden (das macht kein normaler Arzt).

Wichtig ist, dass man natürliches Vitamin D nimmt. Dies gibt es meist aufgelöst in Öl. Ich nehme täglich 8-12 Tropfen. Je nachdem, wie sehr ich die Sonne an meine Haut lassen kann.

Schwedenkräuter (auch kleiner Schwedenbitter)

Schwedenkräuter

Wie das so ist …, die Freundin einer Freundin nutzte die Kräuter und Opa Helmuts Freund nutzt die Kräuter ebenso. Damit war meine Neugier geweckt und ich stieg ein in das Thema Schwedenkräuter.

Die Wirkungsweise in Buch von Maria Treben „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ klingt ein bisschen wie aus dem Märchen 100 und eine Nacht. Aber tatsächlich kann ich die Dinge, welche ich schon getestet habe, nur bestätigen.

Schwedenkräuter (auch kleiner Schwedenbitter) - Umgekocht
Schwedenkräuter (auch kleiner Schwedenbitter) – Umgekocht

Wir haben gute Erfahrungen bei den Warzen unserer Jüngsten gemacht und diese besiegt.

Maria Treben machte dieses Mittel in den 70er Jahren bekannt. Das Rezept stammte von einem schwedischen Arzt.

Eine weise Frau mit einem unglaublichen Erfahrungsschatz bezüglich Kräutern und ihrer Wirkung.

Die Schwedenkräuter bestehen aus 11 Kräutern. Es gibt, laut Liste, nichts, wogegen diese Kräuterkombination nicht helfen soll. Sicher helfen sollen sie gegen Narbenbildung (betupfen), Warzen (betupfen – wobei die Mutterwarze wohl sehr wichtig ist), Stirnhöhlenvereiterung (Umschlag), bei Stichen jeder Art (Umschlag), Schnupfen (getränkten Wattebausch vor die Nase halten und einatmen) und etliche mehr …

Ich nutze sie meist bei Unwohlsein, wenn ich zuviel gegessen habe, bei Erkältung und tatsächlich auch bei Magen Darm Infekten.

Ich habe die fertige Mischung im Kräuterhaus besorgt und sie nach Anleitung in Alkohol angesetzt. Dann werden sie 14 Tage lang jeden Tag einmal durchgeschüttelt und an einem warmen Ort aufbewahrt.

Wenig Aufwand für ein einfaches und sehr wirkungsvolles Hausmittel.

 

Zwiebeltee

Bei Husten, Halsschmerzen und sämtlichen Atemwegserkrankungen ist bei uns der Zwiebeltee das Mittel der Wahl. Die Freundin meines Vaters brachte uns in der Erkältungssaisson 2013 darauf und nun ist der Zwiebeltee fester Bestandteil unserer Hausapotheke.

Für eine Person

1 große Zwiebel (möglichst rot)

1l Wasser

2 EL Honig

Die Zwiebel waschen und mit Schale in dem Wasser eine Stunde kochen lassen. 2-3 mal täglich trinken.

Gute Besserung an dieser Stelle!