Wilde Tortillas – vegan und glutenfrei

Dieses wilde Durcheinander ist entstanden, weil ich keine Lust zum Kochen hatte.

Unsere liebe Nachbarin (gebürtig Mexikanerin, aufgewachsen in den USA) hat uns von Ihrem Einkauf wieder kleine Maistortillas mitbebracht.

Ich freue mich jedesmal darüber.

Nun hatte ich also diese kleinen Tortillas, keine Lust zu kochen, noch Reste im Kühlschrank und bald eine hungrige Meute Zuhause.

Ich habe also einfach nach Appetit, Gewohnheit und Angebot wild zusammengewürfelt und diese Tortillas so befüllt, bsw. Belegt.

Mein Kühlschrank bot noch eine etwas angeschrumpelte rote Paprika, einen Rest Champignons, 2 Tomaten, etwas Süßkartoffel, Salat und Bratpaprikas vom Wochenende.

Keine klassische Tex Mex Füllung, das stimmt, doch darauf hatte zumindest meine Wenigkeit ohnenhin keinen Appetit 🙂

Dazu habe ich noch den Rest der Passata scharf gewürzt und etwas Salsamäßig gemacht. Die letzte Avocado wir gewohnt zur Guacamole verarbeitet. Die neue vegane Creme Fraîche „Vega“ von Dr. Oetker fand ebenso seinen Einsatz und schon war meine Kochblockade nicht mehr ganz so schlimm.

Ich werde Euch die Zutaten aufschreiben, welche ich verwendet habe, möchte aber bemerken, dass ihr die leckeren Tortillas natürlich befüllen könnt, wie Ihr mögt, oder wie Euer Kühlschrank es zulässt.

Wilde Tortillas – vegan und glutenfrei – Umgekocht

Ihr benötigt (für 4 Personen):

Maistortillas (gibt es wahrscheinlich original im USA oder Tex Mex Shop.)

Für das Gemüse:

1 kleine Zucchini

300 g Bratpaprikas

1 rote Paprika

1 kleine Süßkartoffel

2 Tomaten

1 Zwiebel

natürlich 2 Zehen Knoblauch

150 g Champignons

Salz

Pfeffer

Öl

1 kleinen Kopf Eisbergsalat

1 Becher Creme Vega (neu entdeckt von Dr Oetker)

 

Natürlich die Paprika waschen. Von den Bratpaprikas die Stiele wegschneiden. Die rote Paprika entkernen und in Streifen schneiden.

Die Tomaten ebenfalls waschen und würfeln. Zucchini waschen, die Enden abschneiden, halbieren und in dann in Scheiben schneiden. Die Süßkartoffel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

Zwiebel und Knoblauch bitte schälen und würfeln.

Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

Nun das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin weich braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Salat waschen und ebenfalls in Streifen schneiden. Dann zur Seite stellen.

 

Für die schnelle Salsa:

Passata (soviel Ihr mögt, ich weiß nichtmehr was übrig war)

½ Zwiebel

Chilipulver

Salz

Pfeffer

Alle Zutaten mit der Hand oder in einem Mixer vermengen und gut abschmecken.

Wilde Tortillas – vegan und glutenfrei – Umgekocht

Für die Guacamole:

1 reife Avocado

Schuß Zitronensaft

Salz

Pfeffer

Paprikapulver edelsüß

etwas Currypulver (meine Variante ;))

1 Zehe Knoblauch

 

Die Avocado aus ihrer Schale schälen, in eine Schüssel geben und den Kern beiseitelegen.

Mit einer Gabel die Avocado nun quetschen und würzen. Die Knoblauchzehe schälen und hineinpressen.

Die Guacamole nun mit dem Schuss Zitronensaft gut verrühren und abschmecken.

Zum Schluss den Kern in die Mitte legen, so wird verhindert, dass die Avocado schnell braun wird.

In einer weitern Pfanne die Maistortillas mit einem Hauch Öl ausbacken oder aber im Ofen bei 100° C mit etwas Öl bestreichen und für 3-4 Minuten backen lassen.

Das Gemüse auf Deiner Tortilla verteilen, Soßen und Salat hinzufügen, zusammenklappen und genießen 🙂

Guten Appetit!

 

Wilde Tortillas – vegan und glutenfrei – Umgekocht

 

Obwohl meist von der Avocadofrucht gesprochen wird, gehört die Avocado zur Familie der Beeren. In Europa werden Avocados dennoch eher wie Gemüse behandelt und bevorzugt in salzigen Speisen, etwa als Brotaufstrich, im Salat oder mit Lachs verzehrt. In Südamerika sowie in Asien wird die Avocado jedoch auch für süße Speisen wie Milchshakes oder Speiseeis verwendet.

Gegenüber den anderen Früchten stecken in der Avocado kaum Zucker oder Fruchtsäuren, gleichzeitig verfügt sie über einen weitaus höheren Nährstoffgehalt. Neben Kohlehydraten liefert die Avocado auch Vitamin C, Phosphor, Calcium sowie Eisen. Andererseits hat das Fruchtfleisch der sogenannten Butterbirne auch mit weitem Abstand den höchsten Fettgehalt aller bekannten Obst- und Gemüsesorten. So schlagen 100 Gramm Avocado-Fruchtfleisch mit gut 200 Kalorien und etwa 25 Gramm Fett zu Buche. Hierbei handelt es sich jedoch größtenteils um ungesättigte Fettsäuren, was die Avocado trotz der Kalorien zu einem wertvollen, gesunden Lebensmittel macht.

Diabetiker sollten Avocados jedoch besser vom Speiseplan streichen. Der Inhaltstoff Mannoheptulose hemmt nämlich die Insulinausschüttung. Dies kann den Blutzuckerspiegel erhöhen.
Mais besteht zum größten Teil – nämlich zu rund 72 Prozent – aus Wasser.  Außer Wasser sind in dem Getreide Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate enthalten. Die Kohlenhydrate setzen sich unter anderem aus Glukose, Fructose und Saccharose zusammen. Am süßesten schmeckt Mais direkt nach der Ernte. Denn: Je länger er liegt, desto mehr Zucker wird in Stärke umgewandelt. 

Daneben hat das Getreide aber noch viele weitere gesunde Inhaltsstoffe zu bieten. Es enthält Provitamin A, verschiedene B-Vitamine, Vitamin C sowie Vitamin E. Außerdem ist es auch reich an Mineralstoffen. Besonders erwähnenswert sind Eisen, Calcium , Kalium, Natrium Phosphor und Zink. Daneben sind in Mais außerdem auch essentielle Aminosäuren wie Leucin, Valin, Phenylalanin, Isoleucin und Threonin enthalten.

Quelle: Gesundheit.de

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Veganer Döner Wrap – zum Tag der scharfen Soße

Berlin, -2,5° Grad, es ist sonnig aber eisig.

Wir schrieben den 22. Januar 2017. Gestern war der Tag der scharfen Soße!

Mal ehrlich, wer hat diese Tage erfunden?

Nun ja, besser der Tag der scharfen Soße als der des Griesgrams ;-). Der wird dann am 29.01 gefeiert.

Passend zum Thema, und da wir so gerne scharf essen, habe ich für unser Sonntagsmahl, ein türkischer Wrap, eine scharfe Soße zubereitet.

Die meisten kennen diese und lieben sie auch.

Ich habe die scharfe Soße vom Türken angerührt, welche gerne den Döner oder bei uns in der Regel den Falafel veredelt.

Verwendet habe ich glutenfreie Wraps, diese befüllt mit Salat und Ofengemüse, dazu etwas scharf angebratene Tofuschnetzel und alles getoppt mit eben dieser Soße.

Türkischer Wrap sozusagen 🙂

Hat Spaß gemacht und saulecker geschmeckt 🙂

Was meint Ihr?

Veganer Döner Wrap – Umgekocht

Ihr benötigt ( für 8 Wraps):

½ Kopf Salat

½ große Zwiebel

8 glutenfreie Tortillas/Wraps (Ich habe die von Schär verwendet)

ca. 4 EL Olivenöl zum bestreichen

Den Salat waschen und in Streifen schneiden.

Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Beides beiseite legen.

Für das Ofengemüse:

2 Zucchini

1 rote Paprika

500 g Bratpaprika

3 große Karotten

Öl

Salz

Pfeffer

Paprika edelsüß

Das Gemüse waschen und würfeln. Bei den Bratpaprika nur den Stiel entfernen.

In eine Schüssel geben, das Öl und die Gewürze hinzugeben und alles gut vermengen.

Ein Blech mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen, das Gemüse gleichmäßig auf dem Blech verteilen und für 30 Minuten im Ofen backen.

Für den Tofu:

200 g trockene Tofuschnetzel

Salz

Paprikapulver

Pfeffer

Oregano

ca 500 ml heißes Wasser

Öl

Den Tofu in einer Schüssel mit den Gewürzen vermengen. Das heiße Wasser aufgießen und für 15 Minuten quellen lassen.

Anschließend übriges Wasser ausdrücken und abgießen.

Nun die Tofuschnetzel in einer Pfanne mit heißem Öl knusprig anbraten.

Für die Soße:

250 g abgetropfter Sojajoghurt (oder anderen veganen Joghurt)

250 g vegane saure Sahne (Ich verwende die von Soyananda)

5 EL Ketchup

5 Zehen Knoblauch

Salz

Pfeffer

gem. Kreuzkümmel

1,5 TL Pul Biber (ein scharfes, türkisches Paprikapulver)

Schnittlauch oder Petersilie, nach Geschmack

Den abgetropften Joghurt (eine Stunde reicht aus) mit den anderen Zutaten vermengen. Den Knoblauch schälen und hineinpressen.

Alles gut verrühren und abschmecken. Ihr könnt den Schärfegrad natürlich selber variieren 🙂

Veganer Döner Wrap – Umgekocht

Nun die Tortillas/Wraps in den noch heißen Ofen geben, mit etwas Olivenöl bestreichen und für 3-4 Minuten erhitzen (ginge natürlich auch in der Pfanne).

Die Wraps mit der scharfen Soße bestreichen, das Ofengemüse, den geschnittenen Salat, Zwiebelringe und den Tofu auf einer Hälfte verteilen und den Wrap zuklappen.

Genießen 🙂

Guten Appetit!

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Lieblingsbrotaufstrich – Hot Kokos–Curry Hummus

Germanfoodblogs ruft wieder auf, den Lieblingsbrotaufstrich zu kreieren.

Diesmal bin ich dabei, und da meine Familie derzeit alle Aufstriche für eine gute Hummuskreation stehen lässt, behalte ich den roten Faden natürlich bei. Immerhin habe ich da schon 4 Testesser.

Einige unserer Freunde durften auch von der Auswahl kosten, die ich ihnen vorsetzte und es gab einen ganz klaren Sieger.

Die Variante mit Kokos Curry fand die meisten Stimmen und ich muss dieser Abstimmung tatsächlich zustimmen 🙂

Das schöne an einem Aufstrich mit Kichererbsen ist, dass er zugleich noch einen beachtlichen Gesundheitswert aufweist, da die Kichererbse einen hohen Protein- und Mineralstoffanteil aufweist. Hebt hoch die Brote 🙂

Ich hoffe hier Eure Stimmen zu finden und präsentiere meinen Lieblingsaufstrich.

Lieblingsbrotaufstrich - Hot Kokos–Curry Hummus - Umgekocht
Lieblingsbrotaufstrich – Hot Kokos–Curry Hummus – Umgekocht

Ihr benötigt:

 

100 g gekochte Kichererbsen (oder aus dem Glas, dann sind sie schon bereit)

1 geh. TL Tahin

1 Zehe Knoblauch

ca ¼ Zwiebel

1 EL Zitronensaft

3 EL Olivenöl

1 kleine, rote Chili

2 geh. TL Kokosflocken

1 TL Currypulver

Salz

Pfeffer

½ TL Paprikapulver

2 Stängel Koriander

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und grob zerkleinern.

Dann sämtliche Zutaten in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und zu einer sämigen Masse mixen.

Ist die Masse noch zu trocken, kann man gerne noch etwas Olivenöl hinzufügen.

Damit ist er auch schon fertig – unser Lieblingsbrotaufstrich!

Guten Appetit!

 

Die Kichererbse hat einen hohen Gehalt an Eiweiß. Kichererbsen bestehen zum Teil aus Eiweiß mit essenziellen Aminosäuren und weisen auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen auf. Das macht sie zu einem Allround-Lebensmittel. Sie machen satt und sind gesund.

Wertvolle Mineralstoffe sind in Kichererbsen. Vor allem Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Obwohl der Fettgehalt der Kichererbse höher ist, als bei anderen Hülsenfrüchten, ist sie kein Dickmacher. Die Fette der Kichererbse sind hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Auch an Vitaminen geizt die orientalische Hülsenfrucht nicht. Sie versorgt uns mit den Vitaminen K, E, B1, B2, B6 und auch mit etwas Vitamin C.

 

Quelle:kalorien-guide.de

Mozzarella vegan

Seit einem Jahr möchte ich nun versuchen, Mozzarella ohne Tier selber herzustellen.

Gut Ding will Weil haben 🙂

Ich habe mich erst mal für die einfache Version aus dem Netz entschieden und mit zwei Zutaten und sehr wenig Aufwand einen sehr ordentlichen Käse gezaubert.

Absolut Buffet tauglich und einfach sehr lecker für Caprese, auch ohne das Original imitieren zu müssen.

Daumen hoch, vor allem auch für die sehr einfache und schnelle Zubereitung.

Wird demnächst sicher häufiger Verwendung finden 🙂

Mozzarella vegan - Umgekocht
Mozzarella vegan – Umgekocht

Ihr benötigt:

400 ml Wasser

2 EL Flohsamenschalen

130 g Cashewkerne

1 EL Zitronensaft

dazu ausreichend Wasser

Salz

Die Flohsamenschalen in ein Gefäß geben, mit dem Wasser auffüllen und gut verrühren. Für 2 Stunden stehen lassen.

Die Cashews währenddessen ebenfalls in Wasser einweichen.

Nach der Einweichzeit beides in einem guten Mixer durchmixen, mit Salz abschmecken und nochmals für 2 Stunden im Kühlschrank stocken lassen.

Nun könnt Ihr den Mozzarella verwenden, wie ihr möchtet.

Ich habe ihn für eine Caprese verwendet.

Viel Spaß beim testen.

Guten Appetit!

Cashewnüsse haben eine hohen Vitamin A, E und D Gehalt. Zudem die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Phosphor und Calcium. Sie (Nüsse im Allgemeinen) schützen vor Herzkrankheiten.

Flohsamenschalen werden von vielen Ärzten, Apothekern und Gesundheitsforscher als wirkungsvolles Heilmittel gegen Darmerkrankungen empfohlen. In der Lebensmittelindustrie werden die Flohsamenschalen als Bindemittel für gluteinfreie Backwaren, wie Muffins, Brot und Pizza verwendet. Flohsamenschalen eignen sich zum Verdicken von Speisen, als Zutat im Müsli, Joghurt und wunderbar als Entschlackungsmittel für den Körper.

100 Gramm (etwa ⅓ Tasse) Flohsamenschalen enthalten 72 Gramm Ballaststoffe, wogegen die Haferflocken nur 5 Gramm Ballaststoffe bei der gleichen Menge liefern. Dank der zahlreichen Ballaststoffe hat ein Esslöffel Flohsamenschalen die gleiche Wirkung wie 15 Esslöffel Haferkleie.

Flohsamenschalen bestehen überwiegend aus löslichen Ballaststoffen, die eine Schleim bildende Funktion haben. Sie binden große Mengen Wasser an sich, vergrößern dadurch den Darminhalt, wirken ähnlich wie ein Schmiermittel im Darm, und sorgen für eine geregelte Verdauung. Das Stuhlvolumen nimmt zu, der Stuhl wird weicher und die Darmentleerung erleichtert (ohne Pressen), pünktlich und auf bis zu drei Mal täglich gesteigert.

Quelle: Zentrum der Gesundheit, superfood-gesund.de

Reuben Sandwichsoße von Mr. Hildmann

Ich schätze die Bücher von Attila sehr und vor über 4 Jahren verhalf er mir durch seine leichte Art und die tollen Rezepte, zu einem leichten Start in das vegane Leben. Ein Dankeschön an dieser Stelle, lieber Atilla 🙂

In seinem Buch „Vegan to go“ (praktisch mit drei Kindern, die überall hungrig sind), gibt es auch ein Reuben Sandwich. Ein typisch amerikanisches Sandwich, welches sehr oft an der Ostküste gegessen wird.

Die Kinder lieben die Sandwichsoße von diesem Rezept.

Die vegane Version des Thousand – Island- Dressing.

Bei uns hat sie den klangvollen Namen „Mc Donalds Soße“, da sie genau so schmeckt, sagen die Kinder, die seit 4 Jahren keinen Mc Doof mehr von innen gesehen haben. Nagelt mich also bitte nicht darauf fest 🙂

Die Soße ist sehr vielseitig und passt wirklich zu allem. Burger, Sandwich, Samstagsbrunch. Tausend Inseln ….

 Reuben Sandwichsoße von Mr. Hildmann
Reuben Sandwichsoße von Mr. Hildmann

Ihr benötigt (das ist unsere 5 Personen Brunch Menge):

 

1 große Zwiebel

50 g Gewürzgurken (ich nehme Cornichons)

80 g Cashewmus oder weißes Mandelmus

80 g Ketchup

Salz

Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Gewürzgurken ebenfalls klein würfeln. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, abschmecken, genießen 🙂

Wir genießen die Sauce meist mit gebratenen Räuchertofuscheiben, unserem leckeren gebratenen Gemüse, Avocado auf glutenfreien Brötchen oder Brot.

Ein Genuss!

Viel Spaß also beim schlemmen!

 

Die Zwiebel hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie enthält Sulfide, die auch für den Geruch und die Schärfe verantwortlich sind. Sulfide sind Schwefelverbindungen, die – zahlreiche Untersuchungen belegen dies – antikanzerogene Effekte haben, also krebsvorbeugend sind. Zwiebeln wirken zudem antioxidativ, indem sie die vom Körper beim Stoffwechsel gebildeten Freien Radikale neutralisieren.

Zusätzlich beeinflussen Zwiebeln die Blutgerinnung, das Immunsystem, regen den Speichelfluss und die Magensaftsekretion an und fördern die Darmbewegung und damit auch die Verdauung. Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Zwiebel sind: Vitamin B6, C, Calcium, Phosphor und Kalium. Gesundheitstipp: Die Zwiebeln erst kurz vor der Verwendung zerkleinern, da sich die enthaltenen Sulfide sonst leicht verflüchtigen.
Quelle:gesuender.net

Grobe „Leberwurst“- Vegan und ohne Gluten

Im Reformhaus fand ich mal eine Leberwurst, welche optisch, der aus meinem Heimatland Hessen, sehr nahe kam.

Eingekauft, getestet und für sehr lecker befunden. Nahe am Original und durch die Kidneybohnen auch noch gesund durch eine gute Portion Protein und Magnesium.

Wie schon beim Rind“vleisch“ Aufstrich, ist so ein kleiner Aufstrich ganz schön teuer und so kann der Genuss schmerzen 🙂

Selbermachen ist also die Devise…

Prima gelungen! Uns schmeckt er sehr lecker und autentisch!

Grobe „Leberwurst“- Vegan und ohne Gluten - Umgekocht
Grobe „Leberwurst“- Vegan und ohne Gluten – Umgekocht

Ihr benötigt (für ca 200g):

150 g Kidneybohnen

50 g Tofu natur

1 EL Olivenöl

1/3 einer normal großen Zwiebel

¼ TL Oregano

¼ TL Piment

Salz

Prise Vanille

2 Tropfen Raucharoma (im gut sortierten Supermarkt)

Alle Zutaten ganz simpel in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und gut durchmixen. Eine leicht grobe Konsistenz sollte die Masse noch haben.

Guten Appetit!

 

Keine Frage – Kidneybohnen gehören zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Wie alle Hülsenfrüchte haben sie jeweils eine dicke Portion pflanzliches Protein und Ballaststoffe zu bieten – perfekt für alle, die sich gern satt essen und dabei nicht zunehmen wollen! Dazu kommt: Kidneybohnen sind zwar rein rechnerisch keine Kalorien-Leichtgewichte, aber dafür ausgesprochen fettarm. Mit rund 150 mg Magnesium pro 100 g liefern Kidneybohnen außerdem noch echten Mehrwert für starke Nerven und gesunde Muskeln. Wie alle Hülsenfrüchte eignen sich auch Kidneybohnen mit diesem Profil perfekt als Nährstoff-Lieferant speziell für Vegetarier und Veganer.

Quelle: eat-smarter,

Vegane Bärlauchbutter

Da es in einigen Läden und auf dem Markt noch immer frischen Bärlauch gibt, konnte ich dieser wunderbaren Butter zu den am Wochenende anstehenden Grillpartys nicht widerstehen 🙂

So simple und lecker!!

Vegane Bärlauchbutter - Umgekocht
Vegane Bärlauchbutter – Umgekocht

Ihr benötigt (10-15 Minuten):

1 Bund frischen Bärlauch

2 Zehen Knoblauch

130 g Alsan

Salz

etwas Pfeffer

Den Bärluch waschen und die Stengel entfernen, den Knoblauch schälen, dann sämtlichen Zutaten in einem Mixer vermengen. Ich empfehle die Alsan zuvor Zimmertemperatur annehmen zu lassen 🙂

Guten Appetit!

 

Frischer Bärlauch enthält viel Vitamin C, ätherischen Öle und weiteren Inhaltsstoffe wie Magnesium und Eisen. Er ist dadurch mindestens so gesund wie sein Verwandter, der Knoblauch, ohne allerdings den Körpergeruch zu beeinflussen. Bärlauch ist wirksam gegen Gärungsprozesse im Darm, bei damit verbundenen Blähungen und krampfartigen Schmerzen. Er wirkt appetitanregend, galletreibend, cholesterinsenkend und gefäßerweiternd.
Die Hauptanwendungen sind Magen- und Darmstörungen, Appetitlosigkeit und Schwächezustände. Generell kräftigt Bärlauch den Körper und soll zur Entschlackung beitragen.

 

 

Quelle: gesundheit.de

Linsen-Kokosaufstrich

Unsere Aufstrichsammlung benötigte mal wieder eine kleine Abwechslung 🙂

Diesmal entschied ich mich für stinknormale Linsen.

Die Bande hier am Tisch liebt ihn 🙂

Linsen-Kokosaufstrich - Umgekocht
Linsen-Kokosaufstrich – Umgekocht

Ihr benötigt (ohne einweichen, mit kochen:30 Minuten)

100 g grüne Linsen (12 Std. eingeweicht und 30 Minuten gekocht)

2 EL Cashewkerne eingeweicht

1 EL Kokosraspeln

2 EL Kokosmilch

½ TL Kümmelpulver

1 TL Olivenöl

1 TL Zitronensaft

Paprikapulver

Salz

Pfeffer

Gelbes Currypulver

In einem Mixer oder einer Küchenmaschine sämtliche Zutaten vermengen, abschmecken und als Dip oder Brotaufstrich genießen 🙂

Guten Appetit!

 

 

Linsen verfügen über einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt und enthalten zudem viele komplexe Kohlenhydrate. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts haben Linsen einen niedrigen glykämischen Index (GLYX).

Linsen enthalten zudem auffallend hohe Mengen an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Außerdem weisen Linsen eine hohen Anteil an B-Vitaminen auf. Folsäure ist besonders günstig für Schwangere. Also ran an die Linsen 🙂

In ihren Herkunftsländern gehört die Kokosnuss nicht umsonst zu den als besonders nahrhaft beliebten Lebensmitteln: Sie enthält vor allem reichlich pflanzliches Fett. Das macht sie leider nicht gerade zur geeigneten Delikatesse für diejenigen, die auf Diät sind. Immerhin gleichen die ebenfalls beachtlichen Mengen an Ballaststoffen diesen Nachteil wieder etwas aus. Sehr kalorien- und fettarm ist nur das Kokoswasser.

Quelle:gesundundco.at, eatsmarter.de

Veganer Eiersalat

Was mir als Veganer, außer dem Essen, am meisten Spaß macht, ist das Testen und Kreieren von leckeren Sachen, die man in seiner nicht veganen Zeit gerne gegessen hat.

So stand seit einiger Zeit nun schon der Eiersalat auf meiner Liste. Seitdem ich das Kala Namak (Schwarzes Salz) entdeckt habe, teste ich gerne damit herum.

Der Eiersalat ist ein voller Erfolg.

Er sieht aus wie Eiersalat und schmeckt auch exakt so! Der Hammer daran ist, das er auch noch gesund ist!

Also….legt los 🙂

Veganer Eiersalat - Umgekocht
Veganer Eiersalat – Umgekocht

Ihr benötigt (für eine ordentliche Schale voll):

100 g glutenfreie Nudeln (egal welche)

150 g Kichererbsen

1 Zwiebel

1 EL Senf

2 EL Sonnenblumenöl

4 EL Sojasahne

3 EL Essigwasser aus dem Gurkenglas

Etwas Petersilie

Etwas Schnittlauch

¼ TL Kurkuma

gestrichener TL Kala-Namak Salz

Pfeffer

Die Nudeln sehr weich kochen.

Alle Zutaten in eine Küchenmaschine oder Mixer geben und durchmixen. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist (stückig oder nicht so stückig), könnt ihr den Mixer ausstellen und abschmecken.

Wir lieben es!

Guten Appetit!

 

Die Kichererbse hat einen hohen Gehalt an Eiweiß. Kichererbsen bestehen zum Teil aus Eiweiß mit essenziellen Aminosäuren und weisen auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen auf. Das macht sie zu einem Allround-Lebensmittel. Sie machen satt und sind gesund.

Wertvolle Mineralstoffe sind in Kichererbsen. Vor allem Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Obwohl der Fettgehalt der Kichererbse höher ist, als bei anderen Hülsenfrüchten, ist sie kein Dickmacher. Die Fette der Kichererbse sind hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Auch an Vitaminen geizt die orientalische Hülsenfrucht nicht. Sie versorgt uns mit den Vitaminen K, E, B1, B2, B6 und auch mit etwas Vitamin C.

Quelle:kalorien-guide.de

Curry Hummus

Wir lieben unsere Brotaufstriche 🙂

Diesmal mit meinem höchstpersönlichem Lieblingsgewürz…Curry.

 

Curry - Hummus
Curry – Hummus

Ihr benötigt:

100 g Kichererbsen trocken

1 Zehe Knoblauch

1-2 EL Olivenöl

1 EL Tahini (Sesampaste)

1 EL Zitronensaft

1 – 2 TL Currypulver

Salz

Pfeffer

Die Kichererbsen über Nacht oder eben mindestens 12 Stunden einweichen lassen. Dann 60 – 80 Minuten kochen lassen.

Wahlweise könnt ihr auch Kichererbsen aus der Dose nehmen.

Die fertigen Kichererbsen mit dem Rest der Zutaten mit einem Mixer sämig mixen. Sollte die Masse zu fest sein, könnt ihr noch Öl oder auch etwas Wasser hinzufügen. Abschmecken und genießen 🙂

Guten Appeti!

 

Die Kichererbse hat einen hohen Gehalt an Eiweiß. Kichererbsen bestehen zum Teil aus Eiweiß mit essenziellen Aminosäuren und weisen auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen auf. Das macht sie zu einem Allround-Lebensmittel. Sie machen satt und sind gesund.

Wertvolle Mineralstoffe sind in Kichererbsen. Vor allem Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Obwohl der Fettgehalt der Kichererbse höher ist, als bei anderen Hülsenfrüchten, ist sie kein Dickmacher. Die Fette der Kichererbse sind hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Auch an Vitaminen geizt die orientalische Hülsenfrucht nicht. Sie versorgt uns mit den Vitaminen K, E, B1, B2, B6 und auch mit etwas Vitamin C.

Quelle:kalorien-guide.de

Vegane Sour Cream oder Saure Sahne :-)

In meiner Kindheit gab es häufig Wachsbrechbohnensalat. Diese kleinen gelben, eingelegten Bohnen, mit Zwiebeln, gewürzt und angemacht mit Saurer Sahne. Hm….

Tanja hat Hieper 🙂

Also habe ich mich auf die Suche nach veganer Saurer Sahne oder eben Sour Cream gemacht.

Ich habe die Cashew Alternative gefunden und muss sagen „Der Hammer“ 🙂

Saure Sahne aus Cashewnüssen
Saure Sahne aus Cashewnüssen

Ihr benötigt:

130 g Cashewkerne

130 ml Wasser

den Saft einer ½ Zitrone

1 EL Apfelessig

Salz

Die Cashewkerne für mindestens 3 Stunden in dem Wasser einweichen. Dann mit den restlichen Zutaten für 3-4 Minuten im Mixer mixen. Anschließend in den Kühlschrank stellen.

Guten Appetit!

 

Cashewnüsse haben eine hohen Vitamin A, E und D Gehalt. Zudem die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Phosphor und Calcium. Sie (Nüsse im Allgemeinen) schützen vor Herzkrankheiten.

Quelle: Zentrum der Gesundheit

Dal Hummus

Ich habe jetzt Gefallen daran gefunden mir Aufstriche und Dips auszudenken. Macht mega Spaß und wir freuen uns jeden Tag über die Leckereien 🙂

Diesmal habe ich schwarze Linsen verwendet. Hmmm…..

Schwarze Linsenaufstrich
Schwarze Linsenaufstrich

Ihr benötigt:

1 Handvoll Urad Dal ( schwarze Linsen)

1 TL Tahini

2 TL Curry Paste

2 Zehen Knoblauch

½ Zwiebel

1 kleine grüne Chili

1 EL Tahin

Salz

Korianderpulver

Die Linsen müssen vor der Zubereitung für mind. 12 Stunden eingeweicht und anschließend (mit Einweichwasser) gut 40 – 60 Minuten gekocht werden.

Die Chili vom Stiel befreien. Dann sämtliche Zutaten in einem Mixer vermengen und abschmecken.

Auf Brot, Sandwich oder als Dip genießen.

Guten Appetit!

Vegetarier aufgepasst: Die kleinen Hülsenfrüchte enthalten viel hochwertiges Eiweiß, nämlich etwa 25 Prozent in der Trockenmasse – genauso viel wie in Hühnerfleisch! Linsen zählen damit zu einer der besten Fleischalternativen. Außerdem steckt in ihnen ein hoher Eisenanteil und auch Vitamine der B-Gruppe, was sie nicht nur für die fleischlose Ernährung empfehlenswert macht, sondern auch als Wintergemüse auszeichnet, da zur kalten Jahreszeit die frischen Vitaminlieferanten rar werden.

Linsen haben auch noch andere gute Eigenschaften, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken, wie etwa ihren hohen Ballaststoffanteil. Aus diesem Grund machen sie so lange satt. Ballaststoffe binden in unserem Körper Giftstoffe und führen diese über den Darm ab – so entlasten sie das Immunsystem und unterstützen unsere Verdauung. Übrigens: Der Genuss von Linsen muss nicht automatisch zu einem geblähten Bauch führen. Wer beim Garen etwas Essig hinzufügt, mindert nicht nur den Schaum, der dabei entstehen kann, sondern macht das Gemüse auch leichter verdaulich. Und wer die kleinen Hülsenfrüchte öfter probiert, trainiert seinen Darm – mit der Folge, dass keine Blähungen mehr entstehen.

Quelle:enjoyliving.at

 

Masala Hummus

Derzeit der absolute Favorit auf dem Brot meines Mannes 🙂

Masala-Hummus
Masala-Hummus

Ihr benötigt:

1 Handvoll eingeweichte, gekochte Kichererbsen

2 Zehen Knoblauch

2 EL Sojajogurt

1 TL Masalapaste

1 TL Sesamöl

Salz

½ TL Currypulver

½ TL Korianderpulver

Alle Zutaten in einem Mixer vermengen und auf Brot oder als Dip genießen 🙂

Guten Appetit!

 

Die Kichererbse hat einen hohen Gehalt an Eiweiß. Kichererbsen bestehen zum Teil aus Eiweiß mit essenziellen Aminosäuren und weisen auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen auf. Das macht sie zu einem Allround-Lebensmittel. Sie machen satt und sind gesund.

Wertvolle Mineralstoffe sind in Kichererbsen. Vor allem Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Obwohl der Fettgehalt der Kichererbse höher ist, als bei anderen Hülsenfrüchten, ist sie kein Dickmacher. Die Fette der Kichererbse sind hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren. Auch an Vitaminen geizt die orientalische Hülsenfrucht nicht. Sie versorgt uns mit den Vitaminen K, E, B1, B2, B6 und auch mit etwas Vitamin C.

kalorien-guide.de

Black-Beanstreich

  Ich habe schwarze Bohnen eingeweicht, um sie in einem chinesischen Gericht zu verwerten. Nun kam es aber nicht dazu und so habe ich in meinem persönlichem Testcenter einfach mal einen Brotaufstrich daraus gemacht, der hier von allen Familienmitgliedern auf Brot oder als Gemüsedip geschlemmt wird 🙂 hmmmmm….

 

Black-Beansteich
Black-Beansteich

Ihr benötigt:

1 handvoll schwarze Bohnen ( Asia-Shop)

1 Zehe Knoblauch

1 EL Olivenöl

1 TL Sojajoghurt

1 frische, rote Chilli

Pfeffer

Salz

1 EL Tamarisauce

Alle Zutaten in einem Mixer vermengen und auf Brot oder als Dip genießen 🙂

Mit einer Portion von 300 Gramm gekochten Boh­nen nehmen Sie etwa 20 Gramm hochwertiges Pflanzeneiweiß zu sich und 23 Gramm Ballaststoffe – drei Viertel der empfohlenen Tagesration von 30 Gramm.

Guten Appetit!

 

Gesunde Pflanzenstoffe: In Bohnen stecken auch wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, Saponine beispielsweise. Das sind Bitterstoffe, die den Cholesterinspiegel senken, das Immunsystem stimulieren und Krebszellen am Wachstum hindern. Ganz speziell sollen sie vor Dickdarmkrebs schützen.

Mit Einweichwasser: Lange Garzeiten können den Saponinen nichts anhaben, aber sie gehen in das Einweichwasser über. Da Saponine lange als schädlich galten, wurde oft empfohlen, das Einweichwasser wegzu­gie­ßen. Jetzt weiß man: In den geringen Mengen, in denen wir sie verzehren, wirken die schaumbildenden Stoffe vor allem gesundheitsfördernd. Verwenden Sie das schaumige Einweichwasser also ruhig auch als Kochwasser.

Am besten schwarz: Schwar­ze Bohnen liegen vorn, wenn es um die Abwehr zellschädigender freier Radikale geht, heißt es im Journal of Agricultural and Food Chemistry. Denn je dunkler die Bohne, desto mehr Anthocyanine stecken in der Schale. Anthocyanine sind blauschwarz, violett oder rot färbende Pflanzenfarbstoffe, die im Körper als Antioxidan­zien wirken – und zwar deut­lich stärker noch als etwa die Vitamine C oder E.

Quelle:test.de

Rucola – Pesto

Diese Pesto habe ich bei unserem veganen Berliner entdeckt und lieben gelernt.

Ich verwende sie für die Sandwiches unterwegs, als Dip, auf Nudeln….grenzenlose Möglichkeiten 🙂

Ruccolapesto
Ruccolapesto

Ihr benötigt: (für ein kleines Glas)

60 g Rucola

1 EL Pinienkerne

3 El Olivenöl

2 EL Gemüsebrühe

1 kleine Chilli

Salz

Pfeffer

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl leicht bräunen. Dann in einem Mixer alle Zutaten gut durchmixen, abschmecken und genießen!

Guten Appetit!

 

In der mittelalterlichen Pflanzenheilkunde hatte Rucola als Mittel zum Entwässern und zum Fördern der Verdauung einen festen Platz. Bei den alten Germanen galt die Rauke sogar als Potenzmittel. Aber auch moderne Ernährungsmediziner raten prinzipiell zu Rucola, denn die darin enthaltenen Senföle geben dem Kraut nicht nur seinen intensiven Geschmack – sie sorgen vor allem auch dafür, dass Rucola insgesamt eine heilsame Wirkung im Körper hat. In Tierversuchen konnte man sogar krebshemmende Effekte nachweisen. Besonders reich ist Rucola außerdem an Folsäure. Das Vitamin aus der B-Gruppe kann unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen und Demenz vorbeugen. Vor allem günstig ist Folsäure auch für Frauen, die sich ein Kind wünschen oder bereits schwanger sind, da das Vitamin nachweislich Missbildungen beim Ungeborenen verhindern hilft.

Pinienkerne enthalten von allen natürlichen Lebensmitteln am meisten Selen. Das Spurenelement gehört zu den sogenannten essenziellen Nährstoffen, muss also über die Nahrung aufgenommen und kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Selen hat eine ähnliche Funktion wie das Vitamin E; es schützt vor allem die Körperzellen vor freien Radikalen und damit unter anderem vor Infektionen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, vorzeitiger Alterung und Krebserkrankungen. Das Besondere an Pinienkernen ist dabei nicht nur der hohe Gehalt an Selen, sondern der gleichzeitig relativ große Anteil an Vitamin A, das den positiven Effekt noch zusätzlich verstärkt.

Mit 605 mg Phosphor pro 100 g haben Pinienkerne die Nase ziemlich weit vorn und decken fast den durchschnittlichen Tagesbedarf von 700 g. Um dieselbe Menge aufzunehmen, müsste man zum Beispiel rund 300 g Schweinebraten oder fast 700 g Joghurt essen! Der Mineralstoff sorgt vor allem für einen gesunden Zellaufbau und starke Knochen.

Der Eiweißgehalt von Pinienkernen ist nicht ganz so spektakulär und liegt unter dem der meisten anderen Kerne, Samen und Nüssen – allerdings immer noch hoch genug, um sie zu einem Gewinn vor allem für Vegetarier und Veganer zu machen.  Beim Fett bringen es Pinienkerne zwar auf einen ziemlich satten Gehalt. Aber zum Einen handelt es sich dabei um „gutes“ Fett mit vielen ungesättigten Fettsäuren; zum Anderen isst man in der Regel nur wenig von den Kernen, sodass sie das Kalorienkonto nicht wesentlich belasten.

Quelle:eatsmarter.de