Libyscher Grießkuchen – Süßes aus Tripolis umgebacken

Auf der Suche nach Rezepten, aus den vom Krieg gequälten Ländern, habe ich natürlich auch Süßes im Blick gehabt. Arabische Süßigkeiten sind immer ein Genuss 🙂

Dieser Grießkuchen wird natürlich im Original aus Weizengrieß gebacken. Ansonsten ist er vom Grundrezept her tatsächlich vegan, bis auf den Sirup, mit dem er übergossen wird. Dieser wird aus Honig aufgekocht. Ich habe dafür Löwenzahnhonig verwendet, geht genauso gut.

In Vierecke geschnitten, wie das für Süßigkeiten im arabischen Raum üblich ist, und fertig ist das Dessert, der Kuchen, das Süße 🙂

Ihr solltet schnell sein, denn er  wird schnell aufgefuttert…..

Lybischer Grießkuchen - Süßes aus Tripolis umgebacken - Umgekocht
Lybischer Grießkuchen – Süßes aus Tripolis umgebacken – Umgekocht

Ihr benötigt:

Für den Kuchen:

200 g Polentagrieß

100 g brauner Zucker

100 g helles, glutenfreies Mehl

30 g gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

50 g Alsan Margarine

150 ml Pflanzenmilch

Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Alsan Margarine in einem Topf zerlassen.

Die Pflanzenmilch zum den anderen Zutaten in die Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Anschließend auch die zerlassene Alsan einrühren.

Die fertige Masse auf der Hälfte eines mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen bei 180°C für 25-30 Minuten backen. Er sollte hellbraun sein.

Gegen Ende der Backzeit schon den Sirup vorbereiten.

Für den Sirup:

50 g blanchierte Mandeln

150 g Löwenzahnhonig

100 ml Wasser

2 EL Orangenblütenwasser (beim Asiaten oder im arabischen Laden)

Den Löwenzahnhonig mit dem Wasser in einem Topf vermischen, einmal aufkochen lassen und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Das Orangenblütenwasser hinzugeben und verrühren.

Den fertigen Sirup gleichmäßig über den hellbraun gebackenen Kuchen gießen, die Mandeln gleichmäßig darauf verteilen und nochmals für 5 Minuten backen.

Auskühlen lassen und in Stücke schneiden.

Guten Appetit!

Fräulein Ninis Frühstücksdrink „BanBerry“

Samstag Morgen. Unser Brunch mit Freunden und Familie, welcher wöchentlich stattfindet, fällt heute zugunsten Onkel Detlefs Geburtstag aus.

Wir brunchen heute auswärts 🙂 Auch mal schön nur ein paar glutenfreie Brötchen und Aufstriche einzustecken und sich bedienen zu lassen 🙂

Fräulein Nini hat mit Patenonkel Regi ein Shopping Date. Teenager eben 🙂

Damit wir nicht gänzlich ungefrühstückt das Haus verlassen, hat sie uns eine Frühstücksdrink kredenzt, der uns bis zur Ankunft bei Onkel Detlef sättigt.

Sehr fürsorglich meine Große.

Dieser war so lecker, dass ich ihn natürlich gleich mit euch teilen möchte. Für den frühen Hunger, oder aber für den zwischendurch.

Fräulein Ninis Frühstücksdrink "BanBeer" - Umgekocht
Fräulein Ninis Frühstücksdrink „BanBeer“ – Umgekocht

Ihr benötigt:

2 Bananen

2 Hände voll Heidelbeeren (wir haben für Smoothies immer TK Obst im Haus)

2 Hände Himbeeren

600 ml Reismilch (oder Pflanzenmilch nach eurer Wahl)

3 EL Sojajoghurt Natur

1 Spritzer Agavendicksaft

1 EL Chiasamen

Alle Zutaten in einem großen /(Smoothie)Mixer für gut 1 Minute mixen.

Fräulein Ninis Frühstücksdrink "BanBeer" - Umgekocht
Fräulein Ninis Frühstücksdrink „BanBeer“ – Umgekocht

Fertig.

Guten Appetit!

 

 

Obst ist gesund, das wissen wir alle. Himbeeren gehören aber im Vergleich mit vielen anderen Sorten zu den absoluten Spitzenreitern: Sie stecken prallvoll mit einem ganzen Paket an nützlichen Nährstoffen. Neben Provitamin A und B-Vitaminen liefern 100 g Himbeeren beispielsweise mit 25 mg Vitamin C etwa ein Viertel unseres Tagesbedarfs. Auch Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium stecken reichlich in Himbeeren.

Der Mix aus Säuren und Gerbstoffen in Himbeeren kann der Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit helfen und fiebersenkend wirken.

Besonders bemerkenswert ist aber der üppige Anteil von Flavonoiden wie z.B. Quercetin und Kämpferol in Himbeeren. Diese natürlichen Farbstoffe sind berühmt dafür, dass sie die Körperzellen vor schädigenden Einflüssen schützen und auf Herz und Kreislauf eine positive Wirkung ausüben.

Der hohe Gehalt an Pektin, einem für Magen und Darm besonders günstigen und gut bekömmlichen Ballaststoff, erhöht den Fitnessfaktor von Himbeeren außerdem.

 

Anthocyane unterstützen den Körper dabei, freie Radikale abzufangen und sie zu neutralisieren. Die Pflanzenstoffe, die den Heidelbeeren auch ihre tiefblaue Farbe geben, können so einen vorzeitigen Alterungsprozess der Haut ausbremsen. Heidelbeeren können also tatsächlich vorbeugend bei Falten wirken. Zudem stabilisieren die in Heidelbeeren enthaltenen Biostoffe das körpereigene Adernsystem und sollen laut einiger Studien sogar Krebs vorbeugen können.

Auch die in Heidelbeeren reichlich enthaltenen Vitamine C und E machen die blauen Früchte zu einem echten Beauty-Food. Vitamin C kurbelt die Produktion von Kollagen an – und das polstert die Haut quasi von innen auf. Vitamin E gilt seit langem als Schönheits-Vitamin. Beide Vitamine zählen zudem zu den Antioxidantien, helfen freie Radikale abzufangen und stärken das Immunsystem.

 

In den kleinen Chia Körnern stecken wertvolle Omega 3 Fettsäuren, sowie große Mengen hochwertiger Proteine (zum Beispiel acht essentielle Aminosäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann). Sie enthalten 5 x soviel Calcium wie Milch!!!!!

Das Besondere an den Chia-Samen: Fügt man etwas Wasser hinzu, verändern sie ihre Konsistenz und werden zu einem Gel. Der Grund ist die äußere schleimbildende Polysaccharid-Schicht – genauso wie bei Leinsamen. Bei diesem Prozess vergrößern die Samen – durch das gebildete Gel – ihr Gewicht um das neun- bis zehnfache. Doch nicht nur deswegen sind Chia-Samen perfekte Sattmacher: Sie enthalten zudem viele Ballaststoffe.

Die Banane enthält eine sehr ausgewogene Kombination aus verschiedenen, für die menschliche Ernährung wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Die in der Banane enthaltenen Vitamine C und E können bei der Vorbeugung gegen bestimmte Arten von Krebserkrankungen helfen. Sogar das richtige Eiweiß, bestehend aus allen acht lebenswichtigen Aminosäuren – die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann – ist in Bananen enthalten.

Bananen bieten gute Eigenschaften für eine Schönheitskur von innen. So liefert die Banane wichtige Vitamine, die gut für das Haar und die Haut sind. Des Weiteren enthält sie Folsäure. Diese trägt einen enormen Teil zur Blutbildung bei. Da die Banane zu einer gesunden Ernährung beiträgt, wird sie auch insbesondere Senioren von ihren Ärzten sehr empfohlen. Sie liegt nicht schwer im Magen und trägt somit zu einer guten Verdauung bei.

 

 

Quelle:gesundessen.org, eatsmarter.de

 

Malinesisches Mafo – veganisiert

Teil 3 der Leckereien aus Ländern, in denen Krieg, Bürgerkrieg, korrupte Regierungen und Fanatiker die Menschen zwingen ihr Zuhause und Familie zu verlassen.

Diese Welt kann einen häufig nur noch erschüttern…

Aber gut, meine politische Meinung gehört hier nicht her. Mein Statement dazu sind leckere Gerichte aus diesen Ländern in vegane Form gebracht.

Wir, als Familie genießen dieses Projekt sehr, da wir bisher nur geschmackliche Highlights genießen durften.

Dieses Mal habe ich mich Mali gewidmet. Ein Freund meines Sohnes kommt aus diesem Land und Salomo genießt die Speisen der Muttern, bei den Besuchen bei Batoma, immer sehr.

Genießt einen Hauch Afrika 🙂

Malinesisches Mafo – veganisiert - Umgekocht
Malinesisches Mafo – veganisiert – Umgekocht

Ihr benötigt (45 Minuten):

300 g Basmatireis (Vollkorn wenn vorhanden :))

200 g Sojamedallions getrocknet

2 Zwiebeln

2 Zehen Knoblauch

2 Karotten

4 Kartoffeln

100 g Tomatenmark

6 EL Erdnussbutter

100 ml Gemüsebrühe

Erdnussöl

Salz

Pfeffer

Piment

Currypulver
Die Sojamedallions in einer Schüssel mit heißer Gemüsebrühe übergießen und 10-15 Minuten einweichen. Gut ausdrücken und würfeln.

In einer großen Pfanne oder einem (möglichst beschichteten Topf), die Sojamedallionwürfel, in ausreichend Erdnussöl gut anbraten. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und würfeln.

Den Reis in einem Topf mit 800 ml Wasser gar kochen. Etwas salzen.

Die Zwiebelwürfel mit in die Pfanne geben und ebenfalls mit anbraten. Den Knoblauch hinzugeben, mitbraten.

Karotten und Kartoffeln schälen und ebenfalls mit in die Pfanne geben und unterrühren.

Das Tomatenmark mit ca 150 ml Wasser mixen mit zum Tofu und Gemüse geben. Gut verrühren.

Die Erdnussbutter und Gemüsebrühe hinzugeben, gut vermengen und würzen. Abgedeckt noch 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Zwischendurch den Reis in einem Topf mit 800 ml Wasser gar kochen. Etwas salzen.

Gemeinsam anrichten und genießen.

Guten Appetit!

 

Streng genommen handelt es sich bei der Erdnuss nicht um eine Nuss, sondern um eine Hülsenfrucht. Wirft man einen Blick auf die Inhaltsstoffe der Erdnuss, merkt man diese botanische Feinheit aber kaum: Zwar ist der Ballaststoffgehalt von Erdnüssen etwas höher, doch die für Nüsse typischen ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems auswirken, sind auch in Erdnüssen in größeren Mengen vorhanden.

Erdnüsse sind zudem reich an Tryptophan, das eine beruhigende Wirkung hat und für einen erholsamen und ruhigen Schlaf sorgt. Darüber hinaus ist in Erdnüssen auch Linolsäure enthalten. Die ungesättigte Fettsäure ist besonders für eine weiche und geschmeidige Haut von Bedeutung. Denn bei einem Linolsäure-Mangel wird die Haut rot, rau und schuppig.

Mohrrüben sind besonders reich an Beta-Carotin – einer Vorstufe von Vitamin A –, das in unserem Körper eine starke antioxidative Wirkung entfaltet: Es fängt zellschädigende freie Radikale ab, die etwa in der Haut durch UV-Strahlung oder in der Lunge durch Tabakrauch entstehen. Damit der Körper Beta-Carotin leichter aufnehmen kann, sollten Karotten gegart, zerkleinert und mit etwas Fett, zum Beispiel Butter, gegessen werden.

Außerdem liefern Mohrrüben Eisen, das für die Blutbildung wichtig ist, sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium, Zink und die Vitamine C, K und Folsäure. Folate zählen zu den B-Vitaminen und sind für Wachstumsprozesse wie die Zellbildung und Zellteilung unerlässlich. Schließlich liefern Karotten viel Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung (wichtig ist dabei: viel trinken!)

Quelle:gesundheit.de

 

Glutenfreie Spaghetti Linsenbolognese

Meine Kinder lieben, wie wahrscheinlich fast alle Kinder, Spaghetti Bolognese. Nun ist Tofu in rauen Mengen leider nicht das gesündeste Lebensmittel. Das Maß macht es aus, wie in so vielen Dingen 🙂

Das Wochenende ist die beliebteste Zeit für Spaghetti Bolognese. Sonntags nach der Kirche (ja, wir sind Kirchgänger :-)), schnell gekocht, geschlemmt und das alles stressfrei.

Diesen Sonntag wollte ich eine Linsenbolognese testen.

Mein Fazit: Daumen gen Himmel und macht lieber etwas mehr Sauce:)

So lecker! Und da mein Hirn im Bezug auf die Lebensmittel, die ich meinem Körper gerade verabreiche, beim essen gerne mal auf Hochtouren läuft, konnte ich bei dieser leckeren Sauce die ganze Zeit nur grinsen.

Probiert es aus 🙂

Glutenfreie Spaghetti Linsenbolognese - Umgekocht
Glutenfreie Spaghetti Linsenbolognese – Umgekocht

 

Ihr benötigt (30 Minuten):

500 g glutenfreie Spaghetti (bevorzuge noch immer die von Seitz)

180 g rote Linsen (sind diese mehr rund, dann bitte kurz vorkochen. Die flachen kann man so in die Sauce geben)

2 Zwiebeln

4 Zehen Knoblauch

1 rote Chili (nur wer mag)

3 Karotten

1 TL Agavendicksaft

4 EL Tomatenmark

150 ml Rotwein

400-500 ml Passata

1 Dose stückige Tomaten

Salz

Pfeffer

ital. Kräuter

Basilikum

1 EL gekörnte Brühe

½ TL Currypulver

300 ml Wasser

Öl

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Chili waschen, längs halbieren und entkernen. In kleine Streifen schneiden.

Die Karotten schälen und raspeln.

Schon mal das Nudelwasser aufsetzen.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Dann die Knoblauchwürfeln und die Chilistreifen hinzugeben und mit anbraten.

Karotten und Linsen in die Pfanne geben und kurz mit anbraten lassen.

Nun das Tomatenmark einrühren, anschließend mit dem Rotwein ablöschen und gut einreduzieren lassen, bis alles verkocht ist.

Jetzt die Passata und die stückigen Tomaten mit in die Pfanne geben, gut vermengen und würzen.

Einen Deckel auf die Pfanne legen und bei kleiner Hitze für 15 Minuten köcheln lassen.

Wärend dieser Zeit, die Spaghetti nach Packungsangabe zubereiten.

Gemeinsam anrichten und genießen.

Wer mag, kann sich dazu noch veganen Parmesan aus Pinienkernen gönne und über das Gericht streuen.

Guten Appetit!

 

Linsen verfügen über einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt und enthalten zudem viele komplexe Kohlenhydrate. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts haben Linsen einen niedrigen glykämischen Index (GLYX).

Linsen enthalten zudem auffallend hohe Mengen an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Außerdem weisen Linsen eine hohen Anteil an B-Vitaminen auf. Folsäure ist besonders günstig für Schwangere. Also ran an die Linsen 🙂

Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Carotinoide sind für unseren Organismus deswegen so wichtig, weil sie dazu beitragen, die so genannten „freien Radikale“ zu bekämpfen. Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte dies bei der Zubereitung der Nahrung entsprechend beachtet werden. Ein paar Tropfen Olivenöl können hier bereits ausreichend sein.

Die von Experten empfohlene Tagesdosis von Lycopin beträgt übrigens 6 mg. Interessant ist, dass Lycopin aus Tomatenpüree oder Tomatensaft um ein mehrfaches besser vom Körper aufgenommen wird als aus frischen Tomaten. Das ist kein Paradoxon, sondern dadurch erklärbar, dass sich das relativ hitzebeständige Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll entfaltet (die bei der Herstellung von Saft oder Püree erreicht werden) und dann vom Körper wesentlich besser resorbiert werden kann.

Quelle: gesundheit.det, eatsmarter.de

 

Fräulein Nini backt glutenfreie, vegane Pfannkuchen

Ich glaube, meine Tochter sollte bald ihren eigenen Blog machen;)

Diesmal hat mein Lieblings-Teenager sich an einem freien Vormittag, an dem die 10. Klassen ihrer Schule sich mit den MSA Prüfungen quälten, zum Frühstück Pfannkuchen gebacken.

Auch ich bekam noch etwas ab, sogar in „beste Mutter der Weit“ Form 🙂

Das Rezept sei ganz simple. Allerdings empfehle ich euch weniger Zucker hineinzugeben. Fräulein Nini mag es derzeit besonders süß….

Fräulein Nini backt glutenfreie, vegane Pfannkuchen - Umgekocht
Fräulein Nini backt glutenfreie, vegane Pfannkuchen – Umgekocht

Ihr benötigt:

150 g glutenfreies, helles Mehl

50 g Vollrohrzucker

1 TL Backpulver

1 TL Vanille

450 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)

Öl (Kokosöl oder Alsan)

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und anschließend mit einem Handrührgerät auf kleiner Stufe die Sojamilch hinzugeben, bis die Masse klumpenfrei ist.

In einer gefetteten Pfanne ausbacken und anschließend genießen.

Guten Appetit!

Syrischer Nudelauflauf – umgekocht in vegan

Teil 2 meiner veganisierten Gerichte aus den Ländern unserer neuen Nachbarn.

Diesmal ein einfacher Nudelauflauf aus Syrien.

Lediglich die Gewürzkomponente ist, im Vergleich zu italienischen Tomatensaucen, ein wenig abgeändert und das dieser Auflauf von Hause aus mit Maisnudeln zubereitet wird.

Dieses Rezept kommt eindeutig auf die Liste unserer Lieblingsrezepte.

Er lässt sich schnell zubereiten, benötigt Zutaten, die man meist sowieso im Haus hat und die Kinder waren begeistert.

Besser geht nicht 🙂

Also, viel Spaß mit dem syrischen Nudelauflauf 🙂

Syrischer Nudelauflauf – umgekocht in vegan - Umgekocht
Syrischer Nudelauflauf – umgekocht in vegan – Umgekocht

Ihr benötigt (30-45 Minuten):

500 g Maisnudeln oder andere glutenfreie Nudeln

3 Zwiebeln

100 ml passierte Tomaten

4 EL Tomatenmark

400 g Tofuschnetzel (trocken)

3-4 EL Mandeln, blanchiert

200 g veganes Streukäse (Jeezo Santi finde ich sehr gut)

½ TL Currypulver

½ TL Thymian

½ TL Zimt

Salz

Pfeffer

Cayennepfeffer

Öl

Die Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser garen, abgießen und auskühlen lassen.

Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Das Sojagranulat nach Packungsangabe in Gemüsebrühe einweichen.

Die Zwiebeln fein würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Das Tomatenmark und die Passata hinzugeben. Nun das eingeweichte und gut ausgedrückte Sojagranulat hinzufügen und mit den Gewürzen abschmecken. Die Mandeln hinzugeben und vermengen.

Nun die abgekühlten Nudeln mit der Sauce vermengen, mit dem Käse belegen oder bestreuen und bei 175°C Umluft für 25 Minuten im Ofen backen.

Guten Appetit!
Der Tomate wird ein Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose zugeschrieben. Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein spezielles Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und dem eine Zeitlang auch die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen nachgesagt wurde, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. nicht nur in Tomaten, sondern auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven.

Carotinoide sind für unseren Organismus deswegen so wichtig, weil sie dazu beitragen, die so genannten „freien Radikale“ zu bekämpfen. Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte dies bei der Zubereitung der Nahrung entsprechend beachtet werden. Ein paar Tropfen Olivenöl können hier bereits ausreichend sein.

Die von Experten empfohlene Tagesdosis von Lycopin beträgt übrigens 6 mg. Interessant ist, dass Lycopin aus Tomatenpüree oder Tomatensaft um ein mehrfaches besser vom Körper aufgenommen wird als aus frischen Tomaten. Das ist kein Paradoxon, sondern dadurch erklärbar, dass sich das relativ hitzebeständige Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll entfaltet (die bei der Herstellung von Saft oder Püree erreicht werden) und dann vom Körper wesentlich besser resorbiert werden kann.

Quelle: gesundheit.de

Veganer und glutenfreier Mohn-Käsekuchen

Samstag. Wir sitzen entspannt, aber in angeregter Unterhaltung auf unserem Sofa. Ich schweige, (okay, kommt nicht so oft vor…) und denke 36 Jahre zurück.

Meine Grundschulzeit. Szenen, welche mir immer wieder in den Sinn kommen. Schneeballschlachten auf dem Schulhof unserer Grundschule, Jungs, die uns Mädchen in die Toilette jagten. Petzen im Lehrerzimmer.

Meine damaligen Klassenkameraden/innen begleiteten mich z.T. durch die Oberschulzeit.

Mit Einigen hat man, Dank sozialer Netzwerke auch heute noch Kontakt. Die BFF sind sogar bis heute geblieben.

Auch unsere Klasse barg 2 Streber (ich gehörte nicht dazu, sondern eher in die Kategorie Rebellin).

Steffen und Klaus. Täglich boten sich sich einen Notenkampf und schonten uns nicht mit ihrem Wissen (oder Halbwissen).

Klaus ist mittlerweile verheiratet, wohnt in Berlin und hat seit 3 Monaten eine zuckersüße Tochter 🙂

Seit dem letzten Klassentreffen haben wir häufiger Kontakt, was ich sehr genieße. Der Schlagabtausch macht heute sogar Spaß 🙂

Diese drei saßen nun also auf unserem Sofa und teilten mit uns den veganen Mohn-Käsekuchen.

Dieser schmeckte sogar Klaus, obwohl dieser gar kein Mohn mag (was ich natürlich nicht wußte..:)

-Klaus, das nächste Mal ohne Mohn! Versprochen!-

Das Rezept schlummerte schon seit einiger Zeit in meinem berühmten Handyordner und kommt von Krisi aus der Schweiz und ihrem Blog „Excuse me but“. Die Zubereitung ist sehr simple. Ich habe ihn in glutenfrei umgebacken und strecke beide Daumen hoch für die leckeren 28 cm Durchmesser 🙂

Veganer und glutenfreier Mohn-Käsekuchen - Umgekocht
Veganer und glutenfreier Mohn-Käsekuchen – Umgekocht

Ihr benötigt:

Achtung! 1 kg Sojajoghurt über für mindestens 8 Stunden in einem mit einem Tuch oder einer Filtertüte ausgelegtem Sieb, in einer Schüssel austropfen lassen.

Für die Mohnmasse:

200 g gemahlenen Mohn (kann man prima selber in einem leistungsstarken Mixer kurz mahlen)

170 ml Sojamilch

75 g Puderzucker

1 TL Vanille

Die Sojamilch in einem Topf aufkochen lassen. Alle anderen Zutaten hinzugeben, von der Platte nehmen und sehr gut verrühren. Für 20 Minuten quellen lassen.

Für den Teig:

130 g glutenfreies Mehl (z.b Schär Mix B oder Seitz helles Mehl)

50 g Reisvollkornmehl

80 g geschmolzene Alsan-Margarine

40 g Vollrohrzucker

Prise Salz

2-3 EL Reismilch

Alle Zutaten miteinander vermengen und für 15 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen, eine 28er Form mit Backpapier auslegen und den Teig dann gleichmäßig darauf verteilen. Ich nutze meine Faust dafür. Den Rand nur etwas hochziehen.

Für die Joghurtmasse:

1 Kg abgetropfter Sojajoghurt

1 EL Stärkemehl ( habe Tapioka verwendet)

2-3 EL Maisgrieß (Polenta)

Nun zum Schluss Joghurt, Stärke und Polenta verrühren und die Mohnmasse unterheben. Rühren, bis alles gut vermengt ist.

Die Joghurt-Mohnmasse nun auf dem Teig in der Form verteilen und für 50 Minuten

bei 180°C Umluft backen lassen.

Auskühlen lassen und genießen.

Guten Appetit!

Mohn ist besonders gesund. Mohn weist eine besonders günstige Zusammensetzung an Fettsäuren auf, punktet zudem durch einen hohen Gehalt an Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium. Alles Stoffe, die zur Gesundheit beitragen, das Herz, das Hirn und die Muskeln stärken können. Noch dazu enthält Mohn viele Aminosäuren und wird so zum aromatischen Highlight in Getreide- und Kartoffelgerichten

 

 

Quelle:gesundheit.de

Afghanisches Banjan Boranee – umgekocht in vegan

Seit einiger Zeit spiele ich nun schon mit dem Gedanken, Rezepte aus den Ländern zu veganisieren, aus denen derzeit und in der jüngsten Vergangenheit, Menschen aus unterschiedlichen Gründen flüchten müssen oder mussten.

Berlin ist eine bunte Stadt und auch meine Kinder sind die Enkel ehemaliger Zuwanderer!

Meine Schwiegereltern sind von Indien nach Deutschland gekommen, um vor 45 Jahren den großen Pflegekraftmangel in Deutschland mit zu beheben.

Zu Schulfesten bringen unsere „Zugezogenen“ Eltern aus Mali, Lybien, Syrien, Afghanistan, Libanon, Somalia, Iran und Irak,  leckere Gerichte aus ihren Heimatländern mit und irgendwie entstand dabei dieser Gedanke.

Heute habe ich mit einem Afghanischen Gericht begonnen.

Ein absoluter Gaumenschmaus.

Es geht hier nicht um Fleischersatz, sondern einfach darum, dass ich auch als Frau, welche sich entschieden hat auf tierische Zutaten zu verzichten, leckere Leibspeisen unserer neuen Nachbarn genießen kann.

Lasst euch inspirieren und genießt das große Ganze!

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann 😉

Afghanisches Banjan Boranee - umgekocht in vegan - Umgekoch
Afghanisches Banjan Boranee – umgekocht in vegan – Umgekoch

Ihr benötigt (60 Minuten):

4 Zwiebeln

3 Zehen Knoblauch

400 g Räuchertofu

1 grüne Paprikaschote

1 gelbe Paprikaschote

1 rote Paprikaschote

250 g Frischkäse von

350 g Sojajoghurt Natur

1 TL Pfefferminze getrocknet und gehackt

1 kg Aubergine

3 Tomaten

2 Chilischoten getrocknet

Salz

Pfeffer

Rosenpaprika

½ TL Kurkuma

Öl

Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Öl etwas anbraten.

Den Räuchertofu klein bröseln, hinzugeben und mit anbraten. Salzen und 15 Minuten braten lassen.

Die Aubergine/n waschen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Neben der Zubereitung der Hackpfanne, alle Scheiben in einer weiteren Pfanne mit heißem Öl, von beiden Seiten hellbraun anbraten.

Die Paprikaschoten waschen, entkernen und sehr klein würfeln. Die Chilischote kleinhacken. Dann beides in die Pfanne zum Tofuhack geben und mit dem Rosenpaprika und Kurkuma würzen.

Die Tomaten ebenfalls waschen und klein würfeln und nach 5 Minuten in die Pfanne zu den Paprikawürfeln und Tofuhack geben. 2 Zehen des Knoblauchs fein hacken und hinzufügen.

Nun abgedeckt für 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Danach abschmecken und offen weiter kochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Nun den veganen Frischkäse mit dem Joghurt, 2 gepressten Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und der Minze verrühren.

Afghanisches Banjan Boranee - umgekocht in vegan - Umgekoch
Afghanisches Banjan Boranee – umgekocht in vegan – Umgekoch

In einer Schale (habe meine Auflaufform verwendet) den Pfefferminzquark 2 cm dick ausstreichen. Die gebratenen Auberginenscheiben darauf verteilen. Nochmal eine Schicht Minzquark auftragen, Auberginenscheiben und dann die Paprika-Hacksauce darauf verteilen.

Afghanisches Banjan Boranee - umgekocht in vegan - Umgekoch
Afghanisches Banjan Boranee – umgekocht in vegan – Umgekoch

Nun kann man noch frischen Koriander darüber geben und das Gericht mit Brot deiner Wahl genießen. Wir haben glutenfreies Toast verwendet, da ich das traditionell dazugereichte Fladenbrot in glutenfrei noch nicht getestet habe.

Guten Appetit!
Auberginen bestehen zu 93 Prozent aus Wasser. Mit nur 17 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie sehr kalorienarm – allerdings braucht man für die Zubereitung des Gemüses häufig recht viel Fett. Auberginen enthalten Kalium sowie vor allem in der Schale Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C, Beta Carotin und Folsäure. Zum Rohverzehr ist dieses Gemüse nicht geeignet, da es Bitterstoffe und das giftige Alkaloid Solanin enthält.

Eine mittelgroße Paprika liefert bereits ein Viertel der empfohlenen Vitamin-C Menge für Erwachsene. Und das ist längst nicht der einzige gesunde Stoff, den die Schoten liefern: Neben stecken in frischer Paprika reichlich Vitamin E, Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium. Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe wie Karotinoide, die unter anderem den Augen zugute kommen.

Wegen des hohen Kalziumgehalts tut Paprika Knochen und Gelenken gut. Auch bei Durchfall, Verdauungsstörungen und Blähungen hat sich der Verzehr von Paprika bewährt. Das liegt an dem scharf schmeckenden Stoff Capsaicin. Er sitzt vorwiegend in den weißen Scheidewänden der Früchte.

Das Gemüse ist fettfrei und kalorienarm. Hinzu kommt, dass Paprika die Verdauung fördert. Denn ihr Ballaststoffgehalt kann sich ebenfalls sehen lassen: Eine Schote enthält bereits ein Drittel der empfohlene Ballaststoffmenge. Wer unter häufigem Aufstoßen leidet, sollte die Schalen der Früchte aber durch Blanchieren (kurzes Abbrühen mit heißem Wasser) abziehen.

Die Farbe der Paprika zeigt, in welcher Reifephase die Schoten geerntet wurden. Grüne Paprika sind unreife Schoten. Sie haben noch wenig Eigengeschmack und enthalten auch weniger Vitamin C als die roten Kollegen. Grüne Paprika genießt man deshalb am besten gekocht oder gebraten. Bei gelben Schoten ist der Reifegrad schon etwas ausgeprägter, was sich im Geschmack und Aroma zeigt.

Eine voll ausgereifte Paprikaschote erstrahlt in kräftigem Orange oder Rot. Sie hat einen sehr intensiven Geschmack und ist besonders aromatisch.

Pfefferminze wirkt schleimlösend, als natürliches Antiseptikum und verzögert das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Pfefferminze wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2004 gekürt und liefert eine Bandbreite positiver Eigenschaften.

Der hohe Anteil von Menthol in Pfefferminze schafft sofortige Linderung bei zahlreichen Erkrankungen der Atemwege. Menthol wirkt schleimlösend und hilft bei einer verstopften Nase, Asthma, Sinusitis, Bronchitis, Erkältung und Husten.

Ähnlich wie auch andere ätherische Öle wirkt die erfrischende Art des Pfefferminzöls wunderbar gegen Stress, Depression, geistige Erschöpfung, Angst und Unruhe. Bei äußerlicher Anwendung lindert Pfefferminzöl Kopfschmerzen und Migräne und hilft Fieber aufgrund der Anwesenheit des Kalzium-Antagonismus zu senken. Pfefferminze gleicht den pH-Wert der Haut aus, wodurch eine übermäßige Ölproduktion der Haut wieder ins Gleichgewicht gebracht wird. Dadurch werden Akne, Mitesser, Hautausschläge und Rötungen verringert.

Leidet man an Menstruationsbeschwerden, können bereits 2-3 Tassen warmer Pfefferminztee pro Tag die Schmerzen lindern. Pfefferminztee entspannt die Muskulatur und hilft auch auf diese Weise bei Reizdarmsyndrom und Schlafstörungen.

 

 

Quelle:superfood-gesund.de, apotheken-Umschau, deine-gesunde-ernaehrung.de,

biohotel essentis mit angeschlossenem Vegan Restaurant Amaranth

Ein herrliches Wochenende in diesem wunderbaren Hotel liegt hinter mir.

Meine Familie hat mich anlässlich meines 43. Gebutstags mit einer Auszeit beschenkt.

Das perfekte Geschenk für mich, da ich gerne mal alleine bin und so am besten zur Ruhe komme.

Mein Mann hat offensichtlich zugehört, denn seit einigen Monaten folge ich auf Facebook dem Amaranth Restaurant hier in Berlin und wollte schon lange mal dorthin.

Nun durfte ich gleich ein ganzes Wochenende genießen, denn dieses Restaurant an der Spree ist an das biohotel essentis angeschlossen.

Mein Zimmer war ausgesprochen gemütlich. Ein Kingsize Bett, Vollholzmöbel, ein Laptop zur freien Verfügung, ein Fön im Badezimmer, Bücher auf dem Schreibtisch, ein Balkon mit Blick auf die Spree und die untergehende Sonne. Kleine Extras, die das Reisen versüßen. Auf Anfrage meines Mannes wurde mir ein Fernseher in mein Zimmer gestellt, so das ich auch das Genießen konnte.

Am Abend durfte ich dann meinen Hunger im Amaranth stillen. Man hat die Wahl aus Gerichten von der Karte oder aber man nimmt vom all you can eat Buffet.

Für 15 Euro ist das ein super Angebot. Es werden grüne Salate mit 2-3 verschiedenen Dressings angeboten, Krautsalat, Amaranthsalat, Sprossen.

An warmen Speisen werden 4 verschieden Gerichte, wirklich bunt gemischt, angeboten. Als Vorspeise gibt es eine Suppe.

Ich muss unbedingt erwähnen, dass sämtliche Saucen und Suppen glutenfrei sind. Glutenfreie Brötchen gibt es morgens als auch abends.

Am ersten Abend habe ich mich ganz besonders in den Linsenauflauf verliebt. Diesen werde ich definitiv nachkochen 🙂 Lasst euch also überraschen.

Der Rosenkohlreis war ebenfalls fabelhaft. Leider habe ich mir keine Notizen gemacht. Sollte auch eigentlich ein entspanntes Wochenende sein, so, dass ich leider nicht mehr alles im Kopf habe. Das dritte Gericht war eine Art Gratin mit Brokkoli. Das vierte durfte ich, wegen des darin enthaltenen Gluten leider nicht testen. Über den Gerichten werden Kärtchen aufgestellt, damit der Gast weiß, was angeboten wird und praktischerweise werden dort auch die handelsüblichen Allergene angekreuzt. Das mindert das Risiko 🙂

Das Servicepersonal ist zudem wirklich zuckersüß ist und hilft gerne weiter.

Von eben diesem wurde ich dann auch mit einer Art Apfel-Crumble mit cremiger Vanillesauce verwöhnt. Hmmmmm 🙂

Das Frühstück am Morgen präsentiert sich vegan und vegetarisch.

Leckere Brötchen (auch glutenfreie) und Brote, Marmeladen, Aufstriche mit Amaranth oder Sesam. Hummus, Tofurührei, frisches Obst und Gemüse. Joghurts, Säfte, Tee (frischer Ingwer und Zitrone steht auch an der Station, Kaffee, Smoothie, Müsli, Cornflakes, Flocken und Nüsse.

Gesundes Frühstück leicht gemacht im Amaranth 🙂

 

Spannend finde ich, dass man Menschen aus aller Herren Länder im essentis und Amaranth antrifft. Nicht nur als Gast, sondern im Servicebereich.

Ein Motto des Hotels ist das Teilen. Darum wurde ich von jungen Männern aus (ich glaube) Australien bedient. Wahrscheinlich die deutsche Variante von Work and Travel.

Das ist nun auch der Grund, warum man keinen 5 Sterne Service erwarten sollte, dafür aber Achtung und Zugewandtheit. Ist mir ohnehin lieber, denn es ist ehrlicher.

Am 2. Abend gab es das perfekte Mahl für mich. Ein herrlich scharfes Kürbis- Kichererbsen Curry. Was habe ich mich gefreut 🙂

Außerdem wurde Brokkoli mit Algen angeboten (gut, ich muss ja nicht alles mögen…), ein leckerer Reis mit Kürbiskernen in Risottoform und ein Nudelauflauf, der dann zwar aus Vollkornnudeln, aber leider nicht glutenfrei war.

Macht nichts, denn auch an diesem Abend war das Dessert so lecker, dass ich das locker verschmerzen konnte. Glutenfreier Schokokuchen mit einer Kaffeemouse….OMG. Noch Fragen?

Ich hätte an jedem Morgen zum Yoga gehen können….allerdings war mir das zu früh. Meine entspannte Haltung, hat es nicht geschafft, meinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Besonders toll fand ich auch, dass jeweils auf den Stockwerken im Hotel eine Teestation stand, mit 6-8 Teesorten, einem Wasserkocher, Karaffen mit Wasser, Rohrohrzucker und was man zum Tee eben noch so benötigt. Das war fantastisch und ich habe diesen Service reichlich genutzt.

Außerdem, konnte ich meinem Mann die 3 Liter UMH Filterwasserflaschen (von Zuhause) wieder mitgeben, denn im gesamten essentis gibt es verwirbeltes und somit energiehaltiges Wasser. Zum Duschen, trinken und Co. Wie genial finde ich das denn!

Wer also eine Reise nach Berlin plant und sich ökologisch, biologisch und vegan, aufgehoben wissen möchte, direkt an der Spree und Wuhlheide wohnen mag, mit Rädern vom Haus, Yoga und Meditation, eigenen Booten, genügend Büchern (wenn man seine vergisst), einen Automaten mit Superfoods und sogar Zahnbürsten-Hilfspaket mit fluoridfreier Zahncreme, seine Zeit in der Hauptstadt genießen möchte, der sollte wirklich diese Adresse wählen.

Schade, dass ich in Berlin wohne und nur einmal im Jahr Geburtstag habe 🙂

Teilt mir mit, wie eure Zeit dort war und wie ihr das Amaranth genießen konntet.

Ich freue mich drauf.

Eine tolle Zeit!

Tanja

 

Fotos: Amaranth und essentis Homepage

Sämige Kartoffel-Erdnuss Creme Suppe

Unsere große Tochter hat eine feste Zahnspange bekommen. Wer einen Teenager hat, oder selber mal ein solches Folterinstrument im Mund hatte kennt die damit verbundene Problematik eventuell. Die Zähne schmerzen für einige Tage sehr und sind ausgesprochen berührungsempfindlich.

Natürlich habe ich Babybrei für die Schule besorgt, unser Mittagessen vom Vortag für sie Schule püriert und zum Mittag eine sättigende Suppe gekocht.

Darum ist diese Suppe auch sämig. Natürlich kann man die Suppe auch noch etwas verdünnen 🙂

Sämige Kartoffel-Erdnuss Creme Suppe - Umgekocht
Sämige Kartoffel-Erdnuss Creme Suppe – Umgekocht

Ihr benötigt (45 Minuten):

 

500g mk Kartoffeln

3 EL Erdnussmus

50 ml Pflanzensahne

200 ml Kokosmilch

1 L Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

rotes Currypulver

Muskat

Die Kartoffeln waschen und schälen. Etwas zerkleinern und in der Brühe gar kochen. Von der Herdplatte nehmen und mit einem Stabmixer sämig mixen.

Das Erdnussmus und die Kokosmilch hinzugeben, würzen und gut verrühren.

Nun die Pflanzensahne hinzugeben, evtl nachwürzen oder Flüssigkeit nachgeben. So wie es euch am besten gefällt.

Guten Appetit!

 

 

Die Kartoffel liefert mit zwei Prozent zwar nur recht wenig Eiweiß, dafür ist dieses aber besonders hochwertig. Der Körper kann die Proteine der Kartoffel relativ leicht in körpereigene Eiweiße umwandeln. Daneben punktet die Knolle noch mit einer beträchtlichen Menge an B- und C-Vitaminen.15 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente trägt sie in sich. Besonders bemerkenswert ist dabei der hohe Kaliumanteil.

Kokosmilch ist ziemlich fetthaltig. Je nach Verdünnung enthält sie zwischen 15 und etwa 22 Prozent Fett. Im Vergleich zur Sahne aus Kuhmilch ist das noch recht wenig, da diese zwischen 30 und 35 Prozent Fett enthält. Kokosmilch liefert jedoch nicht nur weniger Fett, sondern auch ein ganz besonderes Fett. Die Fettsäuren in Kokosmilch sind die seltenen mittelkettigen Triglyceride (auch MCT genannt), dass sie im Körper schneller zu Energie verbrannt werden als andere Arten von Fettsäuren, die eher dazu führen, dass die Fettpölsterchen wachsen.

Die mittelkettigen Triglyceride sind besonders nützlich für die Energieversorgung der Lymphknoten und der Leber.

Wenn die mittelkettigen Triglyceride einmal in die Zelle gelangt sind, bilden sie dort kleinere Tröpfchen, an die sich Enzyme leichter binden können und die von der Zelle schneller in Energie umgewandelt werden können. MCTs sind daher weniger „dick machend“ als andere Arten von Fettsäuren.

Eine der mittelkettigen Fettsäuren ist die so genannte Laurinsäure. Das Kokosöl in der Kokosmilch besteht sogar zu etwa 50 bis 55 Prozent aus dieser Fettsäure. Die Laurinsäure hat die höchst hilfreiche Fähigkeit, das Keimwachstum zu hemmen. Zu diesem Zweck durchdringt die Laurinsäure die Zellwand von Krankheitserregern (Bakterien, Pilzen, Viren) und führt so zu deren Absterben. Auf diese Weise soll die Laurinsäure sogar Herpes,- oder auch Grippeviren und Candida-Pilze vernichten können.

Streng genommen handelt es sich bei der Erdnuss nicht um eine Nuss, sondern um eine Hülsenfrucht. Wirft man einen Blick auf die Inhaltsstoffe der Erdnuss, merkt man diese botanische Feinheit aber kaum: Zwar ist der Ballaststoffgehalt von Erdnüssen etwas höher, doch die für Nüsse typischen ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems auswirken, sind auch in Erdnüssen in größeren Mengen vorhanden.

Erdnüsse sind zudem reich an Tryptophan, das eine beruhigende Wirkung hat und für einen erholsamen und ruhigen Schlaf sorgt. Darüber hinaus ist in Erdnüssen auch Linolsäure enthalten. Die ungesättigte Fettsäure ist besonders für eine weiche und geschmeidige Haut von Bedeutung. Denn bei einem Linolsäure-Mangel wird die Haut rot, rau und schuppig.

Quelle:gesund.de, zentrum-der-gesundheit.de, gesundheit.de

Kimchi – fermentierter Chinakohl

Auf dem veganen Sommerfest 2015 gab es einen Vortrag über die Zubereitung von Lebensmitteln durch Fermentation und die Herstellung von Kimchi. Ich fand das unglaublich spannend und habe mir vorgenommen ein wenig zu testen und zu schauen, was so geht. Das Netz gibt bisher für mich nicht so viele ansprechende Sachen her.

Da wir es ausgesprochen würzig mögen, habe ich dieses Kimchi mal getestet und wir haben es für gut befunden. Allerdings stellen wir fest, dass man nicht sehr viel auf einmal davon essen kann.

Probiert es einfach aus 🙂

Kimchi - Umgekocht
Kimchi – Umgekocht

Ihr benötigt (Zubereitung 30 Minuten, Einwirkzeiten mind. 2 Stunden):

1 Chinakohl

½ Apfel

½ Zwiebel

5 Zehen Knoblauch

3 cm Ingwer

2 Karotten

1 Bund Frühlingszwiebeln

2 EL Tamarisauce

60 g Meersalz

100 g Chiliflocken

300 ml Wasser

60 g Reismehl hell

Den Chinakohl in mundgerechte Stücke schneiden und gut waschen. In eine Schüssel geben, das Meersalz hinzufügen, gut vermengen und für gut 2 Stunden ziehen lassen.

Für die Kimchipaste das Wasser mit dem Mehl in einem Topf vermengen und unter ständigem rühren bei mittlerer Hitze kochen, bis es einen dicken Brei ergibt.

Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Die Karotten schälen und mundgerecht schneiden, die Frühlingszwiebeln waschen, von der Wurzel befreien und in Ringe schneiden.

Nun den Knoblauch, Ingwer, Zwiebel, Apfel und Tamarisauce in einen Mixer geben (oder Stabmixer verwenden) und gut mixen. Diese Masse dann mit den Karotten, Frühlingszwiebeln und Chiliflocken zu dem abgekühlten Reisbrei geben und sehr gut mischen.

Diese Paste dann zum vorbereiteten Kohl geben und mit den Händen (am besten mit Handschuhen!) richtig gut vermengen.

Den fertigen Kimchi nun in ausgekochte Marmeladengläser füllen, gut verschließen und kühl stellen. Nach 2-3 Wochen, schmeckt er am besten.

Wenn ihr tolle Rezepte für fermentierte Gerichte habt, freue ich mich über Anregungen 🙂

Guten Appetit!

 

 

Fermentiertes Gemüse ist gut für den Darm und versorgt den Körper mit einem hohen Vitamingehalt. Bereits seit Jahrhunderten ist die Fermentation von Lebensmitteln eine einfache und sehr beleibte Art Gemüse länger haltbar zu machen und zu konservieren.

Verschiedenste Kulturen legen so Jahr für Jahr ihr frisch geerntetes Gemüse ein, welches den magischen Prozess der Fermentation durchläuft. Fermentiertes Gemüse wird für den Darm besser verdaulich, nährt die guten Bakterien des Darms und bringt dadurch das Immunsystem auf Höhenflüge.

Fermentiertes Gemüse ist Gemüse, welches durch einen Prozess der Milchsäuregärung/Lactofermentation hergestellt wird. Das Gemüse wird hierfür geschreddert, gemahlen oder klein geschnitten und mit etwas Salz und Wasser für etwa eine Woche in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur aufbewahrt. Nun startet der Fermentationsprozess:

Innerhalb kürzester Zeit beginnen sich die natürlichen Bakterien und andere Mikroorganismen, die sich auf der Außenseite des Gemüses befinden, rasch zu vermehren.
Der pH-Wert sinkt und es baut sich eine saure Umgebung auf. Die Bakterien wandeln die Stärke und den Zucker vom Gemüse in Milchsäure um. Diese Säuren wirken als natürliche Konservierungsstoffe und schützen das gesamte fermentierte Gemüse vom Verderben. Gleichzeitig entstehen wertvolle Enzyme, B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren und verschiedene Stämme von Probiotika. Das Gemüse wird nährstoffreicher, besser verdaulich und deutlich länger haltbar.

Etwa 80 Prozent des Immunsystems befinden sich im Darm. Durch die guten Bakterien wirkt sich das des fermentierte Gemüses auf verschiedene Krankheiten positiv aus. Von Entzündungen und Akne bis hin zu Allergien und Autoimmunstörungen, die den gesamten Körper betreffen. Durch die Fermentation von Gemüse vermehren sich im Gemüse diese verdauungshelfenden Enzyme. Daneben werden durch den Fermentationsprozess der Vitamin-C- und der Vitamin-A-Gehalt erhöht und B-Vitamine und das Vitamin K2 bereitgestellt. (Das Vitamin K2 und Vitamin D sind wichtig, um das Kalzium aus den Arterien herauszunehmen und dieses in die Knochen zu integrieren.

Das fermentiertes Gemüse baut die Darmflora auf und liefert wichtige Verdauungsenzyme. Diese helfen, die Nährstoffe der gegessenen Lebensmittel besser zu absorbieren und in Komabination mit einer gesunden Darmflora die gesamte Vitalität des Körpers zu steigern.

Beim Verzehr anderer Lebensmittel, kann der Körper nun die enthaltenen Nährstoffe besser verwerten. So kann durch weniger Nahrung mehr Lebensenergie gewonnen werden.

Mit den winzigen Mikroorganismen in fermentiertem Gemüse werden nicht nur die Nährstoffe besser gespalten, sondern dazu gefährliche Giftstoffe im Körper gebunden und heraustransportiert. Fermentiertes Gemüse gilt damit als ein wertvoller und natürlicher Entgifter und ist sogar in der Lage, Schwermetalle aus dem Körper zu lösen.

Quelle: superfood-gesund.de

Auszeit in Berlin….

Meine Familie hat mich vor 90 Minuten in Berlin an der Spree im essentis biohotel abgesetzt 🙂
Vergangenen Dienstag wurde ich ein Jahr älter und die beste Familie der Welt hat mir ein Wochenende hier im Biohotel geschenkt. Angeschlossen an das Hotel ist das Restaurant Amaranth, welches ich seit Monaten über Facebook verfolge und schon lange mal essen gehen wollte 🙂
Nun sitze ich hier und darf all das genießen!
Ein ganzes Wochenende mit mir alleine . Naja…und 5 Kilo Büchern, gesundem Naschwerk, belebtem Wasser aus jedem Wasserhahn, ein großes Bett, einen Balkon mit Blick auf die Spree……
Seufz. Auszeit.
Danke an meine tolle Family!

Auf Umgekocht werde ich natürlich vom biohotel essentis und Restaurant Amaranth berichten 🙂 Ich freue mich darauf.

 

Auszeit Tag 2

Das Frühstück im Amaranth war sehr lecker. Alles da, was das Veganerherz begehrt. Glutenfreie Brötchen inbegriffen. Sehr leckeres Tofurührei, Sesamaufstrich, Hummus, Sojajoghurts, Smoothie…..Alles mit Blick auf die, von der Sonne glitzernden, Spree.
Bin tiefenentspannt!

 

Tag 3 und der Tag danach 🙂

Obwohl der Sonntag in Berlin grau und verregnet war, die Spree beim Frühstück nicht in der Sonne glitzerte, war auch das zweite Frühstück ein Genuss. Die Regentropfen auf dem Wintergartendach haben auch etwas gemütliches 🙂

Mir gefällt, dass das Amaranth offensichtlich wirtschaftlich und umweltfreundlich arbeitet.

Die Reste vom Buffet am Abend (welches ich sehr empfehlen kann und worüber ich die Tage noch berichten werde) wurden zum Frühstücksbuffett hinzugestellt, so, dass man auch diese Leckereien noch genießen konnte.

Zur Mittagszeit wurde ich abgeholt und in wieder in das Familienleben intergriert 🙂

Juchhuu, täglich grüßt das Muttertier 😉

Sicher ist, dass mich dieses Wochenende runtergeholt, ich konnte ausatmen und tief Luft holen.

Meine geliebte Familie….Danke für dieses Geschenk!

Ich liebe euch!

 

 

Glutenfreie und vegane Mega Cookies

Mittlerweile müsstet ihr mit unserer 13 Jährigen schon vertraut sein. Sie hat schon einiges an leckerem Backwerk auf diesen Blog gebracht.

In den Winterferien hier in Berlin hatten wir uns vorgenommen den T-Rex „Tristan-Otto“ im Naturkundemuseum zu besuchen.

Für Teenis ein langweiliges Unterfangen, zumal dieses Museum auch mit der 5. oder 6. Klasse im Rahmen des Geschichtsunterrichtes gerne besucht wird.

Serafina chillte also lieber Zuhause, während wir Tristan und seinen Kollegen einen Besuch abstatteten.

Völlig fürsorglich belegte sie uns noch Brote für unterwegs! 🙂

Nach der Hälfte der Zeit, bekam ich eine Nachricht, dass sie gerade Cookies buck 🙂 und als wir nach Hause kamen, erfüllte ein schokoladiger Geruch schon den Eingangsbereich. Hmmmmm 😉

Die Cookies waren sehr lecker und darum möchte ich euch das Rezept von Serafina auch ans Herz legen.

Glutenfreie und vegane Mega Cookies - Umgekocht
Glutenfreie und vegane Mega Cookies – Umgekocht

Ihr benötigt:

200 g glutenfreies Mehl

1 TL Natron

1 TL Salz

170 g geschmolzene Alsan

130 g Vollrohrzucker (Menge für Teenager :))

1 TL Vanille

2 EL Apfelmus

Zartbitter Schokodrops, vegan

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Alsan-Margarine in einem kleinen Topf zum schmelzen bringen.

Das Mehl mit dem Natron, Salz, Zucker, Vanille und Apfelmus vermengen. Die Alsan hinzufügen und verrühren. Die Schokodrops unterheben und den Teig anschließend, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech, verteilen. Immer nur ½ EL pro Cookie. Serafina sagt, dass die Cookies extrem aufgehen, darum sollte man viel Platz dazwischen lassen.

10 Minuten backen lassen. Beim Verlassen des Ofens sind sie Cookies noch weich und härten beim abkühlen durch. Hinweis des Teenis 🙂

Ich werde es das nächste Mal mit weniger Zucker versuchen und den Teig in Muffinsförmchen füllen, damit die Cookies etwas hochkommen 🙂

Aber Achtung! Suchtgefahr!

Viel Spaß und guten Appetit!!

Warmes Zitronenwasser – ganz simple die Gesundheit stärken

Seit ca. 3 Monaten trinke ich jeden Morgen nach dem Aufstehen und 30 Minuten vor dem Frühstück ein Glas warmes Wasser mit 2 EL Zitronensaft.

Begonnen habe ich damit, um mich auf einfachste Art und Weise über die weihnachtliche Naschzeit zu entsäuern.

Nun habe ich festgestellt, dass ich die Einzige in der Familie bin, die keine schwerwiegende Erkältung oder anderes abbekommen hat. Ein 3 Tage dauernder Schnupfen. Das wars 🙂

Natürlich hat das Zitronenwasser auch noch andere Vorteile, als die Stärkung des Immunsystems und die Entsäuerung des Körpers.

Warmes Zitronenwasser - ganz simple die Gesundheit stärken - Umgekocht
Warmes Zitronenwasser – ganz simple die Gesundheit stärken – Umgekocht
  1. Durch die hohen Magnesium -und Kaliumwerte in der Zitrone, werden Gehirn und Nerven positiv stimuliert. Es kann also beim Stressabbau und Depressionen helfen.
  2. Zitronenwasser bekämpft, durch antibakterielle und antivirale Eigenschaften, Bakterien im Mund und hilft so auch bei Mundgeruch, wehrt Erkältungen ab und lindert Halsschmerzen.
  3. Zitronen helfen dem Körper Gifte auszuschwemmen, damit diese sich nicht in Zellen und Gewebe festsetzen. Sie regt die Leber an, um neue Enzyme zu bilden und besser zu arbeiten.
  4. Zitronensaft fördert den Harndrang und hält so die Nieren von Giftstoffen und Bakterien frei. Sehr nützlich also, bei häufigen Blasenentzündungen.
  5. Außerdem hilft die Zitrone den Appetit zu zügeln und die Darmtätigkeit anzuregen. Bei Diät also ein prima Helferlein.
  6. Wollt ihr reine Haut und spät altern, so kann auch hier das regelmäßige Zitronenwasser helfen, da der Saft antioxidativ wirkt und freie Radikale abwehrt. Das Vitamin C hilft der Haut die Elastizität zu erhalten 😉
  7. Zitronenwasser gibt definitiv einen Energiekick!
  8. Das Zitronenwasser wirkt basisch und entsäuert somit deinen Körper! Ein basischer Körper hemmt oder verhindert gar das Wachstum von Krebszellen!
  9. Zum guten Schluss….Solltet ihr euch für einen Kaffeeentzug entschieden haben, um das neue Jahr noch gesünder zu beginnen, so hilft euch die kleine, gelbe Wunderfrucht auch dabei.

Ran das Zitronenwasser. Ich freue mich morgens schon richtig darauf und genieße es, wie noch vor vielen Jahren meinen Kaffee am Morgen 🙂

Viel Spaß und Erfolg!

Tanja

Vegane Brokkoli Pfanne

Es gab Brokkoli im Angebot und ich konnte leider nicht widerstehen 🙂

Leckere, knackige, grüne Röschen…..hmmmm.

Ich hoffe, dass auch ihr ein gutes Angebot in eurem Markt habt und wünsche euch dann viel Spaß beim Genuss dieser Pfanne.

Die Pfanne ist kein typisches Umgekocht Gericht, da sie weder besonders würzig noch scharf ist. Geschmacklich liebe ich die Überraschung der aufgeweichten Superfood Beeren in der Mandelrahmsauce. Ich hätte es nicht gedacht, dass das so gut passt.

Vegane Brokkoli Pfanne - Umgekocht
Vegane Brokkoli Pfanne – Umgekocht

Ihr benötigt (45 Minuten):

500 g Brokkoli

1 große, rote Chilischote

200 g irgendwelche glutenfreien Nudeln (ich hatte Rigatoni da)

30 g getrocknete Tomaten in Öl

20 g dunkles Mandelmus

20 g Rosinen oder andere trockene Beeren (gerne auch gemischt)

2-3 Stängel glatte Petersilie

Die Rosinen oder Beeren in heißem Wasser einweichen. Den Brokkoli waschen und in Röschen teilen.

Die glutenfreien Nudeln nach Packungsangabe in kochendem Salzwasser garen.

Die getrockneten Tomaten, die Chili und das Mandelmus in einem Mixbecher mit 50 ml des Nudelwassers mixen und beiseite stellen.

Die Brokkoliröschen in einer Pfanne mit heißem Öl für 3 Minuten anbraten, würzen und zugedeckt für 10-15 Minuten bei geringer Hitze dünsten.

Die Nudeln abgießen und 100 ml Wasser auffangen.

Die Nudeln, die eingeweichten Beeren mit dem Einweichwasser unter den Brokkoli geben. Die gemixte Tomaten-Mandel Sauce hinzugeben und untermischen. Löffelweise Nudelwasser hinzufügen und gut verrühren.

Die Petersilie waschen, abschütteln, hacken und untermischen oder über die Broccoli Pfanne geben.

Guten Appetit!

Brokkoli ist voll von Glucosinolate (Schwefelstoffen) und Beta-Karotinen, welche freie Radikale unschädlich machen können und damit die Körperzellen sowie das Immunsystem aktiv unterstützen. Es gilt inzwischen außerdem als erwiesen, dass Brokkoli in der Vorbeugung gegen verschiedene Krebsarten eine wichtige Rolle spielt.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen im Brokkoli gehört das essentielle Spurenelement Chrom. Krankheiten wie Diabetes oder ein zu hoher Cholesterinspiegel werden mit einem Chrommangel in Verbindung gebracht. Chrom wird nachgesagt, einen positiven Einfluss auf den Metabolismus und die Insulinproduktion auszuüben.

Brokkoli auch noch alles andere zu bieten, was das Herz von gesundheitsbewussten Genießern begehrt: Er ist reich an Eiweiß, Kohlenhydraten und Mineralstoffen – aber arm an Fett und Kalorien. Beim Vitamin C ist Brokkoli nicht nur im Rohzustand mit 115 mg pro 100 g absoluter Spitzenreiter der weitverzweigten Kohl-Familie: Selbst gekocht enthält schon eine Miniportion von 150 g Brokkoli stolze 135 mg Vitamin C.

Quelle: eatsmarter.de, www.lifeline.de